gemeinnütziger Tierschutzverein - Hilfe für Hunde in Not

Transport September 2016

Wieder einmal ging es nach Italien. Am 10.09.2016 hatten wir viele Helfer vor Ort zum Beladen der Fahrzeuge (*Dumbo*, *MobyDick* und die *blaue Elise* ) und um weitere logistische Dinge zu besprechen, denn es sollte noch der *Amigo*, ein großer Sprinter von einem befreundeten Verein, am Mittwoch, den 14.09. mit on Tour gehen. Vielen Dank hier an dieser Stelle an alle, die tatkräftig vor Ort beim Beladen geholfen haben.

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Und dann war es soweit, die ´glorreichen 7´ 😆   fanden sich am Vereinssitz am Mittwoch zusammen, um die Reise nach Italien anzutreten. In der Nacht stieg Norbert in Süddeutschland mit in den *Amigo* und so ging es mit 8 hochmotivierten Menschen und 4 Fahrzeugen in Kolonne die nächsten 1.300 km nach Rom. Über 2 Tonnen Futter- und weitere Geld- und Sachspenden waren an Bord. Vielen Dank an alle Spender, Paten und andere Unterstützer. Weitere Bilder dazu finden Sie unter der Rubrik ´Danksagungen´.

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​Die Hinfahrt verlief reibungslos. Am Donnerstagnachmittag war Ankunft in Italien im ´Dog Village´. Alle Spenden wurde direkt ausgeladen, denn unser Projekt –  ´der sichere Hafen´– befindet sich ja in diesem ´Canile´. Dann das übliche: Hunderunde, Leckerlies verteilen, Fotos machen, Hunde knuddeln, Leckerlies verteilen und Hunde knuddeln. Danach Hunde knuddeln, Menschen knuddeln und Leckerlies verteilen.

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Doch es gibt leider auch etwas, was uns ´Kopfzerbrechen´ bereitet. Kaum haben wir große Teile des `Dog Village´ angepachtet, ´knallen´ zwei  Riesenbäume durch einen  Sturm auf das Grundstück. Einer davon beschädigte leider das Dach vom ´gemauerten Bereich´.

Lesen Sie hierzu bitte unseren aktuellen Spendenaufruf – Danke

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Später ging es dann zum Essen und bis in die Nacht wurden die Pässe und Traces von den `Puschels´, die mitreisen durften,  sortiert und kontrolliert. Und dann endlich, endlich schlafen.

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Freitag früh – Regen in Strömen – wie jetzt die Autos fertig machen? Glücklicherweise hörte es dann auf, so dass wenigstens noch ein wenig organisiert werden konnte, denn es sollte mittags ein Abstecher zum ´LeishmaniCenter´ erfolgen. Der Betreiber und die ´Alfa´ (unsere befreundete italienische Tierschutzorganisation) hatten eingeladen. Und nebenbei wurde schon mal nach dem einen oder anderen Fahrzeug geschaut.

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Freitagnachmittag bis abends wurden dann alle 4 Autos gecheckt und weiter vorbereitet, damit alle Passagiere eine gute Reise erleben.

Samstag: Aufstehen, Kaffee und Ausblick genießen, fertig machen und los ging es. Der*MobyDick* und der *Amigo* fuhren ins ´LeishmaniCenter´ und nahmen die Hunde, die eine Bordkarte hatten, dann mit ins ´Dog Village´, wo mittlerweile der *Dumbo* und die *blaue Elise*  warteten. Da alle Hunde immer nur im Beisein von erfahrenen Personen eingeladen werden, kam es hier leider zur ersten Zeitverzögerung. Denn alle erfahrenen Personen mussten aufgrund der Vielzahl der Hunde, die aus dem ´LeishmaniCenter´ mitkamen, auch dort vor Ort sein. Dann ging es mit ca. 1 1/2 Std. Verzögerung endlich los. Doch nach 200 Metern war ´Stopp´, denn die *blaue Elise* hat irgendwo aufgesetzt. Es hatten sich 2 Gummimanschetten gelöst. Die Reparatur konnte zwar vor Ort erfolgen, dennoch verloren wir schon wieder ca. 1 1/2  Std. an Zeit. Die Klimaanlagen für die Laderäume der anderen Fahrzeuge liefen auf Hochtouren.

 

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Dentino hatte einen `Sonderplatz´
Und hier ist sein Happy End

Doch dann endlich die Mail: „Wir sind on Tour, doch leider mindestens 3 Std. Verspätung“ – Die gesamte Helfermaschinerie (wie unsere Kathie so zu sagen pflegt)

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wird direkt über einen ausgeklügelten Mailverteiler informiert. Facebook wird aktualisiert, damit die Adoptanten und Pflegestellen auch schon erste Infos erhalten. Und dann wird telefoniert. Jeweils für jeden Übergabepunkt telefoniert mindestens eine aktive Helferin (oder Helfer) und eine Person ist auf ´Stand by´ im Hintergrund, um sicher zu stellen, dass alle Adoptanten pünktlich von zu Hause los fahren, um rechtzeitig zur jeweiligen Übergabe vor Ort zu sein.

Der Tenor des Telefonats: „Wir haben leider 3 Std. Verspätung. Bitte nicht eher losfahren bis sie angerufen werden.“ Der eine oder andere Adoptant oder die eine oder andere Pflegestelle ist wohl doch aufgeregter als manch andere Person, fährt los und wundert sich dann vor Ort in z. B. Kirchlengern, dass die Fahrzeuge erst gegen ca. 15 Uhr anstatt 11 Uhr (wie ursprünglich geplant) ankommen.  Nun denn: es gibt Kaffee, Wasser, Kekse und Kuchen. Und es gibt ja auch noch Vorbereitungen zu treffen. Alle Anwesenden werden sofort involviert. 🙄

Eine kleine Polizeikontrolle in Garmisch-Partenkirchen trug dann zur weiteren Verspätung der Trapo-Kolonne bei. In Iffeldorf gab es leider keinen Kaffee und keine Brötchen, da das Auto von unserer lieben Auri einfach nicht anspringen wollte. So musste dann in Iffeldorf das Team fast alleine klar kommen. Doch wie so oft zeigt es sich, dass auch die Pflegestellen und Adoptanten mit Herz und Seele dabei sind. Alle, die ihre Hunde erwarteten, ´packten´ einfach mit an. „Toll“!

Samstagfrüh – 9 Uhr erreichte das Trapo-Team Pfungstadt. Es warteten schon viele Menschen sehnsüchtig auf unsere Ankunft. Es ging auch sofort los und die Hunde, die aussteigen sollten, wurden endlich aus ihren Boxen geholt.

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Danach ging es  direkt nach Kirchlengern. Zum Grundstück von Sabine und Lutz, wo ja auch der Verein seinen Sitz hat.

Bilder sagen mehr als 1.000 Worte, deshalb bleibt zum Schluss nur folgendes: Vielen Dank an alle Spender, Paten, die vielen Helfer und sonstigen Unterstützer. Ohne eure Hilfe wäre solch eine Tour überhaupt nicht möglich!

Ach ja: die Polizei vor übrigens auch in Kirchlengern vor Ort. Ein Mensch hatte in der Dienststelle angerufen und behauptet, es würde etwas Illegales bei uns am Vereinssitz stattfinden. Kurze Erklärungen und Aufklärungen sorgten dafür, dass jetzt die Polizeiwache bei solchen Anrufen Bescheid weiß und nicht mehr ausrückt. Einer der Polizisten will mal nach einem Hund bei uns schauen. 😀

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