gemeinnütziger Tierschutzverein - Hilfe für Hunde in Not

Nachtrag vom 03.11.2016: Vielen Dank an alle die mitgehofft, mitgefiebert und mitgeholfen haben! Wir haben es geschafft. Alle unsere Hunde die wir aus Imola gerettet hatten, haben ein zu Hause gefunden. Der letzte der jetzt im Oktober 2016 aus unserem ´sicheren Hafen´ ausreisen durfte war `Bacco´ (Bacco ist über einen befreundeten Verein vermittelt worden, deshalb haben wir nur den Link zu seiner Vorgeschichte). In Gedanken sind wir oft bei ´Gedeone´ und bei Tobia die als einzige die Strapazen nicht überlebt hat. R.I.P ihr lieben Buben!


Imola ist den meisten sicher durch die Formel-1-Rennstrecke bekannt. Doch für uns wird Imola für immer eine schreckliche Erinnerung sein…“Die Hundehölle“! Zwischen Oktober 2014 und Mai 2015 haben wir unter größten Anstrengungen und mit vielen Tränen über 40 Hundeseelen aus dieser Hölle gerettet. Für die meisten von Ihnen konnten wir ein schönes Zuhause finden, manche von Ihnen warten noch…


 

Mai 2015

Sie haben es geschafft. Wir konnten alle unsere Hunde aus Imola befreien!!! Hier ihre Ankunft im DogVillage.

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Nie wieder wird einer der Hunde aus dem DogVillage nach Imola verschleppt werden!

Doch gerade jetzt brauchen die Überlebenden unser aller Hilfe. Sie sind traumatisiert und müssen medizinisch versorgt werden. Bitte unterstützen sie unsere Überlebenden.

Januar 2015

Einige Hunde konnten in ihr eigenes Zuhause ziehen, andere konnten wenigstens schon einmal nach Rom. Aber es sind noch 11 unserer Hunde in Imola. Bitte helfen Sie ihnen, schenken Sie den armen Tieren ein Zuhause.

Dezember 2014

Einige der armen Seelen sind reserviert worden, da sie adoptiert wurden und demnächst ihre Abreise antreten werden. Wir haben jetzt die Hunde nach VORN gestellt, die noch niemanden gefunden haben. Bitte schenken Sie ihnen einen Blick.

November 2014

Die nächsten Überlebenden können das Lager verlassen.

Oktober 2014

Was sollen wir Euch über die Italienfahrt berichten? Alle, die dabei waren – physisch und mental – und mitgefiebert haben, was in Imola „abgeht“, haben unseren größten Respekt. Diese Fahrt ist nicht den Spendern, sondern den Helfern und Aktiven im Verein, sowie sonstigen Menschen, die im Hintergrund dabei waren, gewidmet.

Insbesondere an Sabine, Nicole, Thomas und Claudio für die Ruhe und Stärke in Imola. Dass wir auf der Rückfahrt auch viele andere Hunde mitgebracht haben, ist sicherlich auch sehr schön, wird allerdings momentan überschattet.

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Gedeone im Dog Village im Jahr 2012

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Gedeone in Imola im Oktober 2014

Danke auch an Claudia für die Unterstützung bei der Rückfahrt und an Michaela, dass Sie geholfen hat bei der Vorbereitung und der Übergabe der Hunde, die auch im Dumbo waren, hier am Vereinssitz! Selbstverständlich gilt unser Dank auch allen Spendern!

Vielen Dank!

Ende Oktober 2014

Mittwochnacht haben wir die ersten Hunde rausgeholt und nach Rom gebracht. Hier haben wir sie gleich Donnerstagmorgen der Tierärztin vorgestellt. Hier die Bilder der Erstversorgung unserer Hunde.

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Oktober 2014 – Unser Aufruf

Dubiose Verträge zwischen privaten Tierheimbetreibern und einigen Kommunen, Profitgier und Ignoranz dem Leid der Tiere gegenüber haben dieses Hundelager entstehen und florieren lassen. Hunde, die schon zuvor schlimmes erlebt hatten, wurden erneut zu Opfern. Einst junge, gesunde fröhliche Hunde  haben sich in Imolas Hölle aufgegeben, sie haben alle Hoffnung verloren.

Doch wir werden nicht tatenlos zusehen!

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Wir holen sie da raus. Jeden einzelnen, jede einzelne verzweifelte Seele. Sie warten auf ihre Rettung! Sie warten auf freie Plätze. Da aber jeder Tag zählt, stellen wir sie jetzt hier vor, auch wenn uns bei einigen noch viele Daten fehlen. Diese Hunde brauchen endlich eine Lobby, sie dürfen nicht länger vergessen sein.

Mitte Oktober 2014 – Der Hilferuf von Claudia nach ihrem Besuch in Imola

Ich bin gestern mit Roberta, die aus der Gemeinde Tivoli kommt, in Imola gewesen. Wie soll ich es beschreiben? Es sieht wie eine riesige Halle aus, an deren Wänden Zwischenwände von 1,50 m Höhe aufgestellt wurden und die Boxen der Hunde trennen. In der Mitte dieser Halle befinden sich Käfige, einer neben dem anderen. Die Hunde haben keinerlei Rückzugsmöglichkeit, sie sitzen wie in einer Auslage und können jeden ihrer Leidensgenossen sehen – das Stressniveau ist unbeschreiblich. Selbstverständlich gibt es keinen Auslauf – wie denn? Der Durchgang rechts und links lässt nicht zu, dass man einen Hund an all den anderen Käfigen vorbei führt. Auch die niedrige Höhe der Trennwände ist gefährlich – Rottweiler sitzt neben Pinscher… und einige Hunde sind sicher in der Lage 1,50 m zu überwinden. Der Lärmpegel ist sehr hoch, im Sommer heizt die Sonne die Blechkonstruktion auf und im Winter ist nichts isoliert. Die reinste Hölle.

Eingesperrt auf kleinstem Raum, ohne Rückzugsmöglichkeit, wie in einem Schaufenster fristen sie ihr Leben, tagein, tagaus. Insgesamt sind 46 Hunde aus dem Dog Village dort, davon sehr viele alte, die nur zum Sterben hingebracht wurden. Es gibt dort keine Freiwilligen oder Tierschutzvereine, die sich dorthin verirren, um für diese Hunde eine Familie zu finden. Die armen Dog-Village-Hunde sitzen und sterben dort. Meist sind es alte oder scheue Hunde, die schon hier im Dog Village kaum Gefallen fanden. Aber sie waren jahrelang im DogV – es war ihr zu Hause. Vor zwei Jahren mussten die ersten Platz machen, weil das DogV überfüllt war.

Imola toppt alles, was ich in meinem ganzen Leben als Tierschützerin in Italien gesehen habe! Verwahrloste Gespenster, stinkend, verdreckt, voller Wunden, in denen sich die Fliegen tummeln – die trotzdem noch die Kraft aufbringen, sich zu freuen, wenn man in die Zwinger geht. Aber seht selbst – hier ein kleiner Eindruck vom Hundealltag:

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Es gibt nur zwei Zwinger, die ein kleines Loch haben, wo die Hunde nach aussen schlüpfen können. Die anderen müssten einzeln nach aussen geführt werden, Ihr könnt Euch vorstellen, wie oft das passiert? Oder überhaupt? Die reinrassigen Setter, die man in den ersten Zwingern sieht, sind die hauseigenen Hunde, die natürlich nicht zur Vermittlung stehen. Das, was Roberta und ich nicht verstehen konnten, dass so eine „Struktur“ sämtliche Genehmigungen aufweisen kann. Sowohl ASL als auch Forstpolizei haben auf Nachfrage bestätigt, dass alles in BESTER Ordnung wäre.

Ich werde alles daran setzen, dass diese Hunde, die seit teilweise 3 Jahren in dieser Hölle leben, so schnell wie möglich wieder ins Dog V gebracht werden, OHNE dass weitere Hunde dorthin müssen. Meiner Ansicht nach, sind alle vermittelbar. Ja, die Hunde sind teilweise alt und runtergekommen – aber durchwegs freundlich. Selbstverständlich konnte ich dort nur eine sehr beschränkte Bestandsaufnahme machen und meine Beschreibungen sind dürftig, weil ich weder genaues Alter noch Charaktereigenschaften geben kann. Ich habe versucht jeden Hund zu fotografieren und zu filmen (es könnte schwierig sein, zu verstehen, was ich erzähle, weil der Lärmpegel sehr hoch ist), um ihnen eine erste Sichtbarkeit zu geben – ich würde gerne die Fotos und Videos an Euch schicken, mit der Bitte, die Hunde so schnell wie möglich vorzustellen.

 
 

 

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