Ein Anker verbildlicht jene zwischen Anfang und Ende des Lebens wachsende Spannung, die nur durch Hoffnung auszuhalten ist. Der Anker steht daher oft für den Hafen, jenem vom Menschen gestalteten Scharnier zwischen Meer und Land, bzw. für unsere Hunde zwischen ´Leid und Freud´!

´pro-canalba´ ist zum festen Anker und überlebenswichtiger Stütze vieler kleiner Teams und dennoch hoch motivierter Tierschützer vor Ort in Italien geworden Es ist bewegend zu erleben, wie diese Menschen Hoffnung schöpfen, wieder einen Sinn in dem sehen was sie jahrelang vergeblich versucht haben. Unser ´sicherer Hafen´ ist Dreh und Angelpunkt für viele unserer Projekte und beispielhaft für viele Tierschützer. Gemeinsam mit euch, gemeinsam mit uns verändert sich die Welt so vieler chancenloser Hunde.

pro-canalba
pro-canalbaTeam
Meine erste Trapofahrt vom 21. - 05.04.2020, das erste Mal den Sicheren Hafen sehen, das erste Mal Salomon sehen, den Bruder von meiner Ronja, der letzte von den Geschwistern, der noch kein Zuhause gefunden hat.

Angekommen, ich schaue mir alles an - der Sichere Hafen, großartig für die, die es bis hierher geschafft haben. Doch sie suchen - BRAUCHEN alle ein richtiges Zuhause. Diese "Erkenntnis" hat mich wie ein Blitz getroffen - ich dachte, unseren Fellchen geht es gut und sie sind sicher. Das STIMMT auch, trotzdem lechzen fast alle Fellchen nach Aufmerksamkeit und freuen sich einen Keks, wenn eine streichelnde Hand ein wenig Zeit hat. Unsere Fellchen haben ganz viel, aber es fehlt vielmehr.

Ich gehe durch den gemauerten Bereich und schaue mir die Namen an den Boxentüren an - Lawando und Salomon, mir klopft das Herz unter der Schädeldecke, ich war so aufgeregt und soooo nah am Wasser gebaut. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, das Lawando und Salomon, BEIDE, ganz kurzfristig noch auf den Transporter mit aufspringen durften.

Heute sind Salomon (er war Pflegefellchen bei mir und nun hat er uns adoptiert 😍) und Ronja ein Herz und eine Seele - ein HAPPYBEGINNING mit offenem Ende ...
Heike Brauns
Heike BraunsPatenbetreuung und Trapofahrerin
Es ist immer wieder überwältigend, dass die Hunde, die so oft schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht haben, absolut vertrauensvoll und zugewandt sein können, wenn man ihnen nur mit Geduld und Liebe begegnet!

Und genau das erfahren sie im Sicheren Hafen solange, bis sie endlich ihr eigenes Für-immer-Zuhause gefunden haben!
Ulrike Kriesten,
Ulrike Kriesten,Trapofahrerin und Helferin im Sicheren Hafen
Als wir am 01.09.2016 große Teile des damaligen ´Dog Village´ komplett übernommen hatten, wussten wir noch nicht genau was auf uns zukommt!

Die Hunde die vor Ort waren, hätten ohne uns keine Chance gehabt und wären vermutlich ab Oktober 2016 in irgendwelchen Lagern im Nirvana auf nimmer wiedersehen verschwunden!

Es war kein Geld und kein Futter mehr da!

Wir wollten für die Hunde einen sicheren Zufluchtsort und wir mussten handeln.

Es war alles sehr marode und defekt! Doch Dank der Spender und Paten, also durch SIE, ist in den letzten Jahren unser ´Rifugio´ - der ´sichere Hafen´ erhalten geblieben und zu einem Dreh- und Angelpunkt unserer Tierschutzarbeit geworden!

Unabhängig von Behörden - frei in unseren Entscheidungen!

Ein sicherer Ort für unsere Hunde

Unser ´sicherer Hafen´… oder wie es auf italienisch heißt: Zona protetta
Lutz K. Büschke
Lutz K. BüschkeMitgründer - Trapofahrer und vieles mehr!
Der sichere Hafen ist ein ganz besonderer Ort für Hunde. Jeder Hund wird aufgenommen, egal wie groß oder klein, jung oder alt, ob verletzt, krank, gesund oder mit einer gebrochenen Seele.

Es ist der Hafen, der sie vorbereitet auf ein neues Leben! Hier lernen sie die erste Scheu zu verlieren, sie merken, dass es nun auch liebe Menschen gibt. Alle Hunde werden mit Respekt behandelt, sie bekommen die medizinische Behandlung, sie sie wohl sonst nie bekommen hätten. Es tut so gut, jeder einzelnen Seele Vorort zu helfen und sie auf ihre neue Familie vorzubereiten!
Juliana Jaehne
Juliana JaehneHelferin im Hafen und interaktive Unterstützerin
Auch wenn ich noch nie im Sicheren Hafen war ist es für mich ein gutes Gefühl zu wissen wenn es die Fellnasen in den Sicheren Hafen geschafft haben. Ich möchte mir nicht vorstellen wie ihr weiteres Leben ansonsten aussehen würde. Abgeschoben in eines dieser schrecklichen Lager oder ein Leben auf der Straße, an der Kette in einem Vorgarten oder in einem dunklen Verschlag…

Zu wissen dass alle Fellnasen egal ob jung oder alt, klein oder groß, niedlich oder unscheinbar oder mit einem großen oder kleinen ´Päckli´ das sie zu tragen haben – alle werden im Sicheren Hafen aufgenommen und ein Zuhause für sie gesucht.

Bis dahin werden sie aufgepäppelt, medizinisch versorgt und sie müssen nicht mehr nach Futter suchen. Sie werden geliebt und wertgeschätzt genau so wie sie sind. Und die Fellnasen für die keine Familie gefunden wird – sie dürfen bleiben !

Es ist ein Gefühl der Freude, ein aufatmen für mich bei jeder ´Fellnase´ die im Sicheren Hafen ankommt.
Silvia Dähler
Silvia DählerPortal- und Facebookpflege
Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell die meisten Hunde im sicheren Hafen Vertrauen zu uns Helfern fassen, alles um sich herum für eine kurze Zeit vergessen und einfach nur die Aufmerksamkeit genießen.

Und wenn man dann nach einiger Zeit die Hunde in Deutschland aus dem Trapo holt und sie endlich in ein "zu Hause" übergibt..... dann geht einem richtig das Herz auf!!
Tina Dehrendorf
Tina DehrendorfTrapohelferin - Urlaubsvertretung im sicheren Hafen
Der sichere Hafen ist kein 5 Sterne Hotel für Hunde. Aber UNSERE Hunde werden regelmäßig gefüttert und sauber gehalten, medizinisch versorgt , erhalten Auslauf, werden respektiert und anständig behandelt.

Dies gelingt durch das unermüdliche kleine Team vor Ort und die Arbeit vieler Vereinsmitglieder, die bereit sind mehr als das Übliche zu leisten, sich in Ihrer Freizeit im Hafen engagieren und tatkräftig anpacken, reparieren und Urlaubsvertretung machen.

Und dann kommt es auch immer wieder vor, dass einer von uns vor Ort sein Herz verliert und eine heimatlose Fellnase ein schönes Zuhause gewinnt.
Andreas Ehlen
Andreas EhlenTrapofahrer - Helfer im Hafen
"Welch großes Glück der Sichere Hafen für inzwischen unzählige Hunde ist!"

Hunde, wie die alte schwarze Lola, die ohne diesen letzten Ort der Hoffnung verloren gewesen wäre. Hier aber wurde sie versorgt und hatte die Chance, von vielen Menschen gesehen zu werden.

Es war ihr Sprungbrett in ein wundervolles Zuhause. Dafür liebe ich den Sicheren Hafen!" Liebe Grüße
Bettina Homann
Bettina HomannTrapofahrerin und Vermittlung
Der Sichere Hafen bedeutet "Aufatmen". Jede Hundeseele, die den weiten Weg hierher geschafft hat, hat die besten Chancen endlich in sein eigenes Zuhause weiterziehen zu dürfen. Hier ist endlich alles sauber und sicher.

Es ist ein Zwischenstopp, an dem die Hunde aufgepäppelt und gut versorgt werden. Die meisten Fellnasen lernen im Sicheren Hafen das erste Mal in ihrem Leben, dass Menschen tatsächlich auch liebevoll mit ihnen umgehen.

Auch Hunde mit geringen Vermittlungschancen haben hier einen Platz bis an ihr Lebensende.

Herzliche Grüße
Nadja
NadjaTeam Webeinstellung und Trapohelfer
Als wir damals für unser Tierheim einen Namen suchten, kamen wir schnell auf den „Sicheren Hafen“. Denn das ist er für unsere Hunde. Endlich Sicherheit, der erste Schritt in ein Leben als respektiertes Lebewesen, dass ein Recht auf Zuwendung und Unversehrtheit hat. Das ist das erste was die Hunde bei uns erfahren.

Sie lernen viel bei uns…und viele von ihnen konnten so dann auch ein Zuhause finden. Der Sichere Hafen ist für viele Hunde die einzige Zuflucht geworden die sie je haben werden, für andere das Sprungbrett in ihr eigenes Zuhause.

Er ist der wichtigste Teil unserer Tierschutzarbeit und unser ganzes pro-canalba Team arbeitet unermüdlich daran, dieses Kleinod zu erhalten.
Sabine von Alm
Sabine von AlmMitgründerin/Vorstand
Seit 2019 habe ich eine Patenschaft für den sicheren Hafen und kann damit die Hunde unterstützen, die es gerade benötigen. Im November 2021 ergab sich nun endlich die Möglichkeit, persönlich in den sicheren Hafen zu fahren und eine Woche dort zu helfen. Als nicht-Hundebesitzer eine Herausforderung. Danke an Sabine von Alm für ihr Vertrauen.

Es war eine herrliche Woche mit viel Sonnenschein, aber auch viel Arbeit. Viele Hunde versorgen, Boxen sauber machen und dem einen oder anderen Hund die Möglichkeit zu einem Spaziergang an der Leine geben. Ich habe viele nette Menschen aus der Pro Canalba-Familie kennen gelernt und viele Erfahrungen sammeln dürfen. Und für mich ist der Besuch nicht ohne Folgen geblieben.

Ich habe dort „meinen“ Hund getroffen, der mit dem Weihnachtstrapo nach Deutschland ausreisen konnte und seitdem mein Leben auf den Kopf stellt.
Martina Krumm
Martina KrummHelferin im Hafen, Adoptantin, Patin
Der Sichere Hafen ist so wahnsinnig wichtig für die Hunde, weil er für diese sonst chancenlosen Hundeseelen ein Ort der Fürsorge, Heilung und sicheren Versorgens ist. Ich bin immer wieder sehr gerne für diese unglaublich sinnvolle Tätigkeit dabei.

Uschi Fix
Uschi FixFacebookbetreuung, Helferin im Hafen, Trapofahrerin
Bisher kannte ich den „Sicheren Hafen“ nur von der Internetseite oder aus Gesprächen mit anderen Tierschützer*innen aus dem Verein. Durch meine erste und bestimmt nicht letzte Trapo-Fahrt im Oktober 2022 konnte ich erst wirklich begreifen, wie wichtig der „Sichere Hafen“ und der unermüdliche Einsatz aller Helfer*innen vor Ort für die Hunde sind – sowohl für diejenigen, die wir mit in ihr neues Zuhause bringen konnten als auch für die, die noch auf ihre Weiterfahrt aus dem „Sicheren Hafen“ hinaus warten.

Tierschutz bedeutet nicht nur Adoption, sondern beinhaltet noch so viele Ebenen mehr, auf denen wir aktiv sein können und auch müssen. So viel Arbeit ist zu tun, die nicht auf den ersten Blick zu sehen ist und für mich erst durch die Trapo-Fahrt sichtbar wurde. Jeder Handgriff hier und vor Ort fühlt sich richtig an. Der „Sichere Hafen“ ist unersetzlich für die Art und Weise wie Pro Canalba so viele Hunde rettet und ihnen den Weg in ein neues, glücklicheres Zuhause ermöglicht. Deswegen ist der „Sichere Hafen“ eine Institution, die wir unbedingt erhalten müssen!
Peter Lindenschmidt
Peter Lindenschmidt Trapofahrer, Trapohelfer und Helfer im Hafen
Der Sichere Hafen bleibt mir als unvergessliches Erlebnis im Gedächtnis. Ich hatte bei meinem Besuch im SH , anlässlich der Suche nach einer Fellnase für mich, u.a. die Aufgabe die „ Auslaufgruppen“ zu Beaufsichtigen. Zuerst kamen die Hunde zu mir um mich kurz kennenzulernen und mal kurz gestreichelt zu werden waren aber auch mit toben, spielen und im Hundepool plantschen beschäftigt. Als es ruhiger wurde habe ich mich hingesetzt und da kamen die meisten Hunde zu mir um geknuddelt zu werden . Aber nicht alle auf einmal sondern schön in einer Reihe aufgestellt. „Wie abgesprochen“ jeder holte sich seine Streicheleinheiten ab ist dann wieder gegangen und der Nächste war dann an der Reihe. So etwas faszinierendes habe ich noch nie erlebt! Die Hunde haben mir, obwohl sie mich nicht kannten, Ihr Vertrauen geschenkt und dass bei den Vorgeschichten. Einfach unbeschreiblich! Ich habe im SH auch meinen absoluten Herzenshund Valeria gefunden, siehe Fotos, und Sie natürlich gleich adoptiert. Der SH ist so eine wichtige Institution für die armen geschundenen Hundeseelen, um sie auf ihr neues Leben vorzubereiten. Für mich steht fest: Der SH muss unterstützt werden! Herzliche Grüße Marion Fickenscher pro-canalba Mitglied
Marion Fickenscher
Marion FickenscherTrapohelferin und Urlaubsvertretung im Hafen
Der Sichere Hafen…ohne diesen Ort und die wunderbaren Menschen dort hätten so viele Hund nie eine Chance gehabt. Dort fanden u.a. Angel, Duke und Orso eine Zuflucht – alte Hunde, vergessen, aufgegeben. Dank des Sicheren Hafens haben sie eine Zuflucht bekommen und Zuwendung erfahren – und wir hatten das Glück, sie schließlich bei uns Zuhause aufnehmen zu können und alle drei in ihren letzten Monaten zu begleiten und ihnen noch eine schöne Zeit zu bescheren. Alle Hunde haben so eine Chance verdient, deswegen ist der Sichere Hafen so unglaublich wichtig!
Stephanie Meusel
Stephanie MeuselHappy-End Betreuung
Der Sichere Hafen ist wie eine kleine Oase in der Wüste Wenn man ein Hund ist und an der Pforte des Sicheren Hafens steht, hat man es fast geschafft. Man ist in Sicherheit, man bekommt Hilfe. Hierher kommen Welpen, die in einem Sack oder Karton irgendwo eingebuddelt und im letzten Moment gefunden wurden oder auf der Straße ohne Mama ganz auf sich gestellt nicht überleben könnten und manchmal schon so krank sind, dass wir jeden Tag um ihr Leben bangen. Hunde jeden Alters, deren Besitzer sie einfach irgendwo im Nirgendwo ausgesetzt haben ohne Futter, ohne Wasser. Angebunden oder eingesperrt. Aber auch solche, die ihren Besitzern schlichtweg egal sind. Eines eint sie alle, besonders die Erwachsenen: Sie sind gequälte, geschundene Seelen. Liebenswerte Geschöpfe, die nirgendwo sonst Schutz und Hilfe erwarten dürfen. Sie alle werden hier vorbereitet auf ihr neues Leben und wenn sie eines Tages in den Transporter steigen und den Sicheren Hafen in Richtung neue Heimat und neue Familie verlassen, dann schauen sie zurück auf den Ort, der für eine Weile ihr Zuhause war, denn er hat ihnen Zuflucht geboten, als sie in größter Not waren. Aber es gibt auch diejenigen, die nicht so schnell einen neuen Platz im Leben finden. Rozene, Jeep, Medea, Pinko, Nesquick, Tartan, Kuno, Peggy, Phönix, Mina, Yuta und Atticus warten schon so lange, doch es wird immer einen Platz für sie im Sicheren Hafen geben, denn er ist alles, was sie haben.
Ina Schönfuß
Ina SchönfußTexte Team
Es nimmt einem Menschen nichts, einem Tier gegenüber mitfühlend zu sein. Der Sichere Hafen, ein sicherer Ort für unsere Hunde, ein kleines Wunder, wenn man ein Hund ist hat man es fast geschafft, man bekommt Hilfe. Hunde jeden Alters, deren Besitzer sie einfach irgendwo im Nirgendwo ausgesetzt haben, ohne Futter, ohne Wasser, angebunden oder eingesperrt. Sie alle werden hier vorbereitet auf ihr neues Leben, bis sie eines Tages in die weißen Autos steigen.
Tanja Schepers
Tanja SchepersVorbesuchsteam u. Trapofahrerin
Der Sichere Hafen steht für mich unter dem Motto: das Beste zu Hause, bevor es zur eigenen Familie geht. Auch bei Regen, Schnee oder anderen (nicht zu beeinflussenden) Wetterumständen oder Situation, der SICHERE HAFEN macht vieles möglich!
Nele Osterhage
Nele OsterhageHelferin u. Trapofahrerin
Zwischen diesen beiden Fotos liegen nur wenige Wochen! In den Augen meines Hundes kann man lesen, warum wir den „Sicheren Hafen” als Sprungbrett für so viele vernachlässigte Hunde in eine lebenswerte Zukunft erhalten müssen!
Ulrike Kriesten
Ulrike KriestenTrapofahrerin - Helferin - Anrufteam
Auch ich war schon öfter im sicheren Hafen. Wie man sieht ist die Freude groß auf beiden Seiten. Die kleine Schmusebacke heißt Nesquick. Aber nicht alle Hunde können uns so überschwenglich begrüßen da sie teils von ihren Vorbesitzern misshandelt wurden oder an Krankheiten leiden die aber im sicheren Hafen sehr gut behandelt werden. Ohne den sicheren Hafen wären viele Fellnasen dem Tod geweiht. Wir verhindern das so gut es geht. 
Jörg Dehrendorf
Jörg DehrendorfTrapofahrer und Helfer
„Vor mehr als 10 Jahren durften die späteren Gründungsmitglieder des sicheren Hafens (ich war dabei) in Italien ein Refugium besuchen, welches sich etwas später zu unserem sicheren Hafen entwickelte. Bei meinem damals ersten Besuch der dort verwahrten Hunde musste ich mich sehr zusammennehmen, aber irgendwann kullerten dann doch die Tränen.

Wir Gründungsmitglieder haben dann beschlossen, dass wir gemeinsam alle unsere Kräfte einsetzen werden um den Hunden zu einem Zuhause für immer zu verhelfen. Es wurde der sichere Hafen gegründet und seitdem geht es für die Insassen bergauf. Viele Steine wurden aus dem Weg geräumt und wenn ich heute den sicheren Hafen betrete, sehe, wie sich die Lage der Hunde zum Positiven gewendet hat, die inzwischen ordentlichen Gehege der Tiere betrachte, in fröhliche Hundeaugen blicken darf - dann kommt nach wie vor jedes Mal ein ganz warmes Gefühl in mir hoch und bestätigt mir immer wieder, dass sich der Einsatz für unsere Schützlinge 100prozentig gelohnt hat und sich auch weiterhin lohnen wird.

Alle Hunde, die im sicheren Hafen Unterkunft finden konnten und weiterhin finden werden haben in der Regel ein bisher trauriges und teilweise sehr schlimmes Leben hinter sich. Sie erfahren im sicheren Hafen, dass Menschen auch lieb zu ihnen sein können, regelmäßiges gefüttert werden, wenn erforderlich tierärztlich versorgt werden, täglich einen Freilauf besuchen dürfen und auf ein Leben in einem eigenen Zuhause vorbereitet werden. Das alles geht aber nur, weil viele ehrenamtliche Mitglieder, Paten und Spender zusammenarbeiten und somit dem sicheren Hafen und den Insassen auch weiterhin die Existenz sichern.“
Margot Wolfinger
Margot WolfingerMitgründerin -Vermittlerin
Unser Besuch im Hafen war spontan, aber umso mehr haben wir uns darauf gefreut, im Tierheim auszuhelfen - schließlich hatte der Hafen damals uns geholfen, unsere (mittlerweile verstorbene) Hündin Frieda zu uns zu bringen. Wir waren sehr gerührt, vor Ort zu sehen, wie viele tolle Hunde hier ihren Alltag bestreiten, auch, wenn dies nicht allen Hunden leicht fiel. Ein Tag im Tierheim ist sicher kein besonders schöner Tag. Wenigstens bietet der Hafen seinen Hunden allerdings täglichen Auslauf und gelegentliche Spaziergänge.

Es ist sehr belohnend, so viele tolle Hunde kennenzulernen, einem guten Zweck zu helfen und etwas italienische Sonne im Hafen zu genießen. Eigentlich fühlten wir uns noch nicht bereit für einen neuen Hund, doch es kam wie es natürlich kommen musste: Ein bezaubernder Hund aus der großen Gruppe hat uns um den Finger - oder eher die Pfote - gewickelt. Nun sitzt Milu, der von klein auf im Hafen gelebt hat, bei uns zu Hause, und mein nächstes Ticket für den Hafen ist auch schon gebucht!
Tobias Bommer und Kira Klébesz
Tobias Bommer und Kira KlébeszHelfer im Hafen und weiteres
Den sicheren Hafen und seine Hunde persönlich kennenzulernen ist eine unbeschreibliches Erlebnis. Die Tiere geben einem soviel zurück, dass man gar nicht bemerkt, dass man den ganzen Tag im Einsatz ist.

Man lernt jeden einzelnen Bewohner intensiv kennen, nimmt an seinem Schicksal teil und versucht ein Zuhause für ihn zu finden. Und manchmal wird man sogar von einem vierbeinigen Bewohner selbst adoptiert 😜 Traut Euch, es wir eurer Seele gut tun.
Martina Ehlen
Martina EhlenHelferin im Hafen und weiteres
Wir kannten uns keine 5 Minuten als Thor im Hafen ankam und ich hatte das Gefühl das er wusste " nun wird alles gut".

Es waren so viele tolle Hunde im Hafen für die es in Italien keine Chance auf ein gutes Leben gegeben hätte. Der Abschied viel mir schwer aber ich weiß das viele andere tolle Menschen sich um die Hunde kümmern werden.
Tanja Windmann
Tanja WindmannAdoptant, Pflegestelle, Trapohelferin, Hafenhelferin
„Im Dezember’23 war ich das erste mal für zwei Wochen im Sicheren Hafen und es hat mich sehr gefreut, die Hunde endlich persönlich kennenzulernen, nachdem ich monatelang ihre Instagramposts verfasst habe.

Im Februar entschied ich mich dann für vier Wochen vor Ort zu helfen.

Es ist schön zu sehen, wie die Hunde sich entwickeln. Ich bin mit allen Hunden sehr gut zurechtgekommen. Man fiebert bei jedem Trapo mit und freut sich für jeden Hund, der das große Glück hat, auszureisen.

So viele tolle Hunde warten im Sicheren Hafen auf ein Zuhause und viele von ihnen schon viel zu lange! Ich kann es nur jedem ans Herz legen, vor Ort aktiv zu werden. Es war eine erlebnisreiche und auch emotionale Reise und ich würde es immer wieder tun.“
Mareike Kip
Mareike KipHelferin im Hafen, Instagrambetreuerin
Der Sichere Hafen ist ein unglaublich wichtiger Ort, an dem die Hunde endlich zur Ruhe kommen können! Hier bekommen sie oft zum ersten Mal in ihrem Leben regelmäßig gutes Futter, medizinische Versorgung und menschliche Zuwendung. Hier lernen sie, dass Menschen ihnen mit Liebe und Respekt begegnen und können wieder Vertrauen zu Menschen fassen!

Ich war schon oft Helferin im Sicheren Hafen und es berührt mich immer wieder! Wie schnell manche Hunde trotz ihrer Vergangenheit Vertrauen zu uns Menschen fassen und uns Helferinnen und Helfer morgens schwanzwedelnd und voller Vorfreude auf den bevorstehenden Tag begrüßen!

Der Sichere Hafen ist für die Hunde ein Ort, an dem ihre körperlichen und seelischen Wunden heilen können. Hier lernen sie den richtigen Umgang mit uns Menschen und auch mit ihren Artgenossen. Wir gehen täglich mit ihnen spazieren oder sie können auf den großen Wiesen mit anderen Hunden ihr Sozialverhalten entwickeln!

Im Sicheren Hafen werden unsere Hunde bestmöglich auf ein Leben in einem Zuhause vorbereitet!
Yvonne Trillen
Yvonne TrillenHelferin im Hafen, Rücklaufkontrolle Trapo Bestätigungen
Was für eine Erfahrung! Ich habe viel gelernt und gesehen, wieviel Arbeit und Verantwortung am Tierschutz hängt. Ich habe im Sicheren Hafen viele viele tolle Menschen kennengelernt und trotz der Anstrengung als Urlaubsvertretung möchte ich diese Zeit nicht missen. Ich werde definitiv wieder kommen.
Ingeborg Altmann
Ingeborg AltmannHelferin im Hafen und Pflegestelle
Hey, mein Name ist Yara, ich war im Sichern Hafen als Helfer. Ich habe dort viele tolle Hunde und auch Menschen kennengelernt und ins Herz geschlossen. Es ist immer sehr spannend dort zu helfen und man kann immer etwas neues dazu lernen. Die Hunde werden dort super versorgt. Ich bin der Meinung jeder der dieser Tierschutzorganisation beitritt sollte auch einmal den Sichern Hafen besucht und gesehen haben. Als Helfer durfte ich dort mit füttern, Hunde Scherern und natürlich kuscheln. Ich kann dazu sagen, man wird sich immer in einen Hund verlieben auch wenn man es zuvor nicht vorhatte. Wenn du dort bist fühlt es sich fast so an als wärst du nicht in der Realität sondern in einem Traum oder sowas. Es ist einfach toll dort und ich würde jeder Zeit wieder dort hin fahren. Ich kann es jedem nur empfehlen. Lg Yara Görl
Yara Görl
Yara GörlHelferin im Hafen
Ich war nach meinem Abitur für 3 Monate im Sicheren Hafen. Diese Zeit war eine der schönsten und prägendsten überhaupt für mich. Es ist super viel Arbeit und man bekommt erst vor Ort ein Gefühl für die enorme körperliche und mentale Arbeit, die Pro-Canalba und die Leute im Sicheren Hafen leisten. Jeder Hund wird gesehen und bekommt angepasste Pflege, Futter und Fürsorge. Jeder Tag, egal wie anstrengend, hat sich sinnvoll angefühlt. Mein absolutes Highlight waren und sind natürlich die Hunde und vor allem, wie wundervoll und eigen jeder einzelne ist. Es macht so viel Spaß mit den Hunden zu interagieren oder auch nur zu beobachten (vor Allem im Auslauf, wenn die Hunde untereinander Dynamiken bilden). Die Zusammenarbeit mit den Menschen im Sicheren Hafen hat auch super viel Freude gebracht und bis heute stehe ich noch mit fast Allen in Kontakt. Im Jahr darauf hat es mich auch nochmal für 2 Wochen in den Sicheren Hafen gezogen und auch zukünftig stehen weitere Aufenthalte dort auf meiner Liste. Ich bin allen Leuten von pro-Canalba und allen Menschen im Sicheren Hafen unfassbar dankbar und habe größten Respekt vor der Arbeit die jeden Tag mit voller Hingabe geleistet wird. Bis bald im Sicheren Hafen, Jara
Jara Adam
Jara AdamHelferin im Hafen und Team Webeisntellung
Ich habe mich hingesetzt und überlegt wie ich eine Beschreibung meiner Zeit im SICHEREN HAFEN abliefern kann, die dieser Erfahrung überhaupt gerecht wird. War es schön, anstrengend, emotional, besonders, herausfordernd, ergreifend oder vielleicht einmalig ? Es war alles zusammen genommen, sogar einmalig aber bitte nicht letztmalig ! Denn ich hoffe noch oft vor Ort zu sein. 3x war ich jetzt dort, zum 1. Mal als Trapofahrerin im April 2023, dann eine Woche im folgenden Oktober und jetzt in Begleitung meines 19jährigen Sohnes Luis, eine weitere Woche im Juli. Jedes Mal werde ich wieder vereinzelt gefragt, warum ich zur Erholung nicht einfach " normal " Urlaub mache und jedes Mal antworte ich : Weil es zwar kein Urlaub für den Körper, aber für die Seele ist. Ehrlich gesagt, mache ich es nicht nur für die Hunde, ich mache es auch für mich. Was gibt es schöneres, als mit einer ganzen Horde voll mit lieben, verspielten, verschmusten, frechen, anhänglichen und treuen Fellnasen den Tag zu verbringen ? Wenn man sieht und fühlt, wie sie sich freuen Zuwendung und Pflege zu bekommen, wenn sie Vertrauen fassen, einen freudig begrüßen, über die Wiesen toben, einen aus purer Lebensfreude fast über den Haufen rennen und ihre dreckigen Pfoten und feuchten Nasen aus Zuneigung entgegenstrecken ihre Ohren spitzen und großzügig viele Hundeküsse verteilen ?! Hinterher war ich jedes Mal völlig kaputt, zerstochen, dreckig und zerkratzt aber überglücklich und auf Wolke 7 schwebend weil es diesen Ort der Hoffnung gibt !
Anja Hundt
Anja HundtTrapofahrerin und Helferin im Hafen
Der sichere Hafen, inzwischen fast mein 2. Wohnsitz und jedes Mal, wenn ich hinfahre, ist es ein nach Hause kommen. Man freut sich auf die Super-Menschen, die einen da erwarten und noch viel mehr auf die guten Hundefreunde. Und immer hofft man darauf, möglichst viele von ihnen am Samstag einladen und mitnehmen zu können. Wenn man sie dann an ihre neuen Familien gibt, weiß man, wofür man das tut und dass es sich lohnt. Gruß Wilfried, Trapo-Fahrer
Wilfried Wolff
Wilfried WolffTrapofahrer und Helfer im Hafen
Am 4. Juli 2022 begann für uns eine besondere Reise im Tierschutz. Wir holten unsere kleine Segugio-Hündin Lotte im Sicheren Hafen ab und waren tief beeindruckt von der liebevollen Betreuung und der großartigen Organisation vor Ort. Diese erste Begegnung ließ uns nicht los, und bald war klar, dass ich mehr tun wollte. Ich trat dem Web-Team des Vereins bei, um aktiv zu helfen. Als ich eines Tages ein Update für die abgemagerte Hündin Leanna schreiben sollte, war es Liebe auf den ersten Blick. Ich wusste sofort, dass sie zu uns gehört. Um Leanna persönlich abzuholen, entschied ich mich, meinen Wunsch zu helfen, mit einer Urlaubsvertretung im Sicheren Hafen zu verbinden. Im Oktober 2022 verbrachte ich eine Woche vor Ort. Diese Tage waren unglaublich bewegend. Endlich konnte ich die Hunde kennenlernen, für die ich Texte geschrieben hatte, und ihnen etwas von der Aufmerksamkeit schenken, die sie so sehr verdienen. Die Arbeit im Sicheren Hafen hat mich tief bewegt. Jeder Transport, der eine Fellnase zu ihrer neuen Familie bringt, ist ein Moment der Freude und Hoffnung. Auch wenn wir nicht allen helfen können, setzen wir alles daran, so viele wie möglich in liebevolle Hände zu vermitteln. Denn jede gerettete Seele macht die Welt glücklicher!
Kiki Laub
Kiki LaubWeb Einstellungsteam und Helferin im Hafen
Wir waren zwar nur etwas weniger als 2 Wochen im Sicheren Hafen, trotzdem hatten wir eine sehr intensive und emotionale Zeit, die wir nie vergessen werden. Alle Hunde sind so liebenswürdig und haben dennoch alle ihre eigene Persönlichkeit, die wir mit der Zeit so gut kennenlernen konnten, dass es uns jeden Tag eine große Freude war, ins Tierheim zu gehen. Es ist so schön zu sehen, wie auch die eher schüchternen Hunde einem mit der Zeit immer mehr Vertrauen entgegenbringen. Jeder der Hunde hat viel mehr Aufmerksamkeit verdient, als wir ihnen an einem Tag schenken konnten. Dennoch sind wir froh, dass wir ihnen für eine Weile etwas Freude in ihrem Alltag schenken konnten und es ist wirklich etwas ganz besonderes, hautnah mit Tierschutzhunden zusammenarbeiten zu können. Der Sichere Hafen ist wirklich genau das, ein sicherer Ort sowohl für die Hunde als auch die Menschen. Wir sind sehr froh, für eine kurze Zeit ein Teil davon gewesen sein zu dürfen und werden sehr gerne wiederkommen. Pauline und Johanna
Johanna Vor
Johanna VorHelferin im Hafen
Als wir 2020 einen Hund suchten (dank Corona waren die Tierheime hier leergefegt) sind wir auf den Seiten von Pro-Canalba gelandet. Wir adoptierten unsere Feélina und die Übernahme in Kirchlengern war sehr emotional. Ein Pflegehund und eine Adoption später habe ich mich als Trapofahrer beworben. Ich wollte helfen und ich wollte den sicheren Hafen kennenlernen. Im März 2024 war es dann soweit. Die Fahrt nach Italien, drei Fahrzeuge, 5 engagierte, kompetente und tolle Menschen, die ich begleiten durfte – unbeschreiblich. Die Einfahrt in den sicheren Hafen, die Hunde kennenzulernen, die ich bisher nur von der Homepage kannte und ebenso die lieben Menschen, die dort arbeiten – überwältigend. Meine Gefühle fuhren Achterbahn. Die Hunde, die hier leben - teils an Körper und/oder Seele geschunden - sind hier sicher. Sie werden bestens versorgt, sie können zur Ruhe kommen. Sie können sich erholen, mit anderen Hunden spielen und rennen und sie lernen – für die meisten zum ersten Mal in ihrem Leben - nette Menschen kennen, die es gut mit ihnen meinen. Trotzdem: sie alle brauchen ein richtiges Zuhause. Das kann ihnen der sichere Hafen zwar nicht bieten, aber sie werden hier bestmöglich darauf vorbereitet. Dafür geben hier alle alles. Man spürt es. Und das tut einfach gut. Und dabei helfen zu können ist Balsam für die Seele. Ich hoffe darauf, dass ich das noch oft erleben darf. Friedlinde Ullmann
Friedlinde Ullmann
Friedlinde UllmannTrapofahrerin
Ronky, einer meinen beiden Hunde, ist von Pro Canalba und ich bin unendlich dankbar, dass Ronky bei uns lebt. So kam im Frühling 2023 der Wunsch auf, Pro Canalba und den Hunden etwas zurückzugeben. Gesagt, getan. Im Juli 23 gings für meine beiden Hunde und mich zum ersten Mal von der Schweiz aus in den sicheren Hafen. Nach knapp 12 Stunden Fahrt sind wir angekommen und ein Gefühlschaos machte sich in mir breit. Ich war zutiefst berührt von dem Ort, den Pro Canalba erschaffen hatte und gleichzeitig zerriss es mir das Herz, so viele familienlose Hunde zu sehen. Drana, die fest angestellte Mitarbeiterin und gute Seele, hat mich am ersten Tag super begleitet und so fand ich mich schnell zurecht. Wenn ich die Arbeit vor Ort in einem Wort beschreiben müsste, wäre das: erfüllend. Zu sehen und zu spüren, dass man mit der eigenen Anwesenheit einen wirklichen Unterschied für den gesamten Tierheimbetrieb und insbesondere natürlich für die Hunde machen kann, ist unbeschreiblich. Als freiwillige Helferin hatte ich nebst den regulären Alltagsaufgaben Zeit für Spaziergänge, für die Körperpflege wie bspw. das Bürsten, für das Gewöhnen an Geschirr und Leine und für das Beschäftigen mit den einzelnen Hunde. Dinge, für die im Alltag sonst leider keine Zeit bleiben. Natürlich kann die Arbeit vor Ort auch mal anstrengend sein – sowohl körperlich als auch emotional. Dann hilft folgendes: sich einen Hund schnappen und mit ihm in den Auslauf gehen oder einen Spaziergang machen. So kann man die eigenen Batterien wieder aufladen und dem Hund unfassbar schöne Minuten ermöglichen. Da ich mich so wohl gefühlt habe, war der 4-wöchige Aufenthalt im Juli 23 erst der Anfang. Im selben Jahr folgten noch 2 weitere Aufenthalte und seither war ich schon insgesamt 8 Mal vor Ort. Und ich kann es allen, die diesen Bericht lesen, nur von Herzen empfehlen. Etwas Schöneres, wie vor Ort bei den Hunden zu sein, gibt es meiner Meinung nach nicht. Danke Pro Canalba!
Nadine Seitlinger
Nadine SeitlingerHelferin im Hafen
Betritt man den Sicheren Hafen, findet man sich in einer anderen Welt wieder. Vergessen ist die Welt da draussen, der Fokus verändert sich schlagartig. Die geschundenen Hundeseelen treten unweigerlich ins Zentrum und man will automatisch nichts anderes als diesen Geschöpfen auf irgendeine Weise helfen. Nirgends bekommt man so viel für seine Arbeit zurück wie an diesem Ort. Leider war ich erst zweimal im Sicheren Hafen. Beide Male fiel es mir schwer den Hafen zu verlassen und mich von den Hunden zu verabschieden. Die Hunde dort haben es verdient, dass man sich ihnen widmet, dass man ihnen hilft, dass man Zeit für sie opfert und ihnen die oft vermisste Wärme gibt. Die eine oder andere Hundeseele wird einen im Sturm erobern und für immer im Herzen bleiben. Ich bin froh dort gewesen zu sein. Hoffentlich kann ich das bald wiederholen und sowohl die Tiere als auch die selbstlosen Helferinnen und Helfer wieder treffen. Danke an alle, die viel Zeit und Herzblut in die Existenz des Hafens investieren. Eine Institution, die es verdient unterstützt und erhalten zu werden.
Heinz Steiger
Heinz SteigerTrapofahrer und Helfer im Hafen
Das, was als Träumerei für „irgendwann einmal“ begonnen hat, habe ich dank des Mutmachens durch Frau von Alm einfach gemacht: die Reise in den Sicheren Hafen mit meinen Töchtern Nele (8) und Marie (7) während der Herbstferien. Feuer und Flamme und kopfüber sind wir in das Abenteuer gestürzt und haben so prägsame, emotionale und lehrreiche Erfahrungen machen dürfen. Das Wirken an den wundervollen Hunden, das sofort jede Energie reflektiert und zu neuen Aktivitäten anregt. Das Miteinander unter sich zuvor völlig fremden Menschen in dem wunderschönen und anheimelnden Hafenhaus, die Arbeit mit so vielen verschiedenen und unglaublich liebenswerten Menschen… Wir haben den Sicheren Hafen als Ort des Hier und Jetzt erlebt, in dem die Außenwelt eine sehr kleine Rolle spielt und in dem man ungestört in seinen Tätigkeiten aufgehen und vor allem auch mal verweilen darf. Lange Rede, kurzer Sinn: erhaltet dieses Kleinod, diesen Ort des Friedens, die nicht heile, aber heilende Welt dort! Die im Hafen angespülten Tiere brauchen jede Hilfe und danken für diese mit allem, was sie haben! Wir werden wiederkommen! „Fühle mit allem Leid der Welt, aber richte Deine Kräfte nicht dorthin, wo Du machtlos bist, sondern zum Nächsten, dem Du helfen, den Du lieben und erfreuen kannst“ (frei nach Hermann Hesse)
Christine Kluger mit den Kindern
Christine Kluger mit den KindernHelferin Trapo und im sicheren Hafen
Sicherer Hafen vom 06.02.25 – 01.03.25

Die Zeit im sicheren Hafen verging wie im Flug. Ich habe viel gelernt und bin dankbar, dass ich die Erfahrung machen durfte. Der sichere Hafen verleiht den vielen Hunden in Italien eine Stimme und ein Gesicht – Hunde, die sonst nie gehört oder gesehen würden. Sie würden in einem der furchtbaren Hundelager untergehen, als ob sie nie existiert hätten.

Durch den sicheren Hafen bekommen sie eine Chance: auf Vorbereitung für ein Zuhause, auf Liebe, auf ein bisschen Normalität. Die, die bleiben, werden so gut es geht umsorgt und begleitet. Allerdings können nicht immer Helfer vor Ort sein. In diesen Zeiten ist das Highlight der Hunde, zwei Stunden am Tag im Auslauf zu verbringen – das bedeutet: 22 Stunden verbringen sie in ihrer Box.

Der sichere Hafen ist ein Refugium – ein geschützter Ort, der Hoffnung schenkt. Aber er ersetzt kein echtes Zuhause. Umso wichtiger sind Menschen, die hinsehen, helfen, unterstützen. Ich bin dankbar, dass ich Teil davon sein durfte – auch wenn es nur für eine kurze Zeit war. Die Hunde und diese Erfahrung bleiben für immer in meinem Herzen.
Sabine Wojtok
Sabine WojtokHelferin im Hafen, Pflegestellenbetreuung, Vermittlung
Ankommen im Sicheren Hafen:

Nach der langen Fahrt, wenn die Straßenkilometer von Kirchlengern bis Rom hinter uns liegen, öffnet sich ein anderes Tor: das zum Sicheren Hafen. Wir sind müde, zwei Menschen in einem Transporter, doch kaum treten wir auf das Gelände, ist die Müdigkeit vergessen.

Die Hunde warten. So unterschiedlich wie ihre Geschichten: schüchtern und vorsichtig, neugierig und verspielt, ängstlich oder zutraulich, verschmust und voller Sehnsucht. Ihre Augen sprechen lauter als Worte – von dem, was war, und von der Hoffnung auf das, was noch kommen darf.

Gemeinsam mit den anderen Ehrenamtlichen finden wir unseren Platz in diesem besonderen Geflecht aus Hilfe, Liebe und Verantwortung. Das Haus auf dem Grundstück öffnet seine Türen für uns alle – groß genug, um jede und jeden einzubinden. Es ist gemütlich, herzlich, und oft teilen Hunde die Zimmer mit uns: jene, die besondere Pflege brauchen oder deren Nähe wir nicht mehr missen möchten.

Hier fühle ich mich nicht wie in Italien, sondern in einer Oase. Ein Ort, an dem Mensch und Tier gleichermaßen Ruhe finden, atmen können, ankommen dürfen. Und während ich helfe, füttere, streichle und schweige, begegne ich auch mir selbst. Jedes Mal ein Stückchen mehr.

Und dann war da dieser eine Moment, der mein Leben veränderte: Im Sicheren Hafen habe ich Daisy getroffen. Aus einem Blick wurde eine Begegnung, aus einer Begegnung ein Versprechen – und heute sind wir eine Familie.

Der Sichere Hafen schenkt nicht nur den Hunden ein neues Leben – er lehrt auch uns, zu wachsen.
Marlen K.
Marlen K.Trapoengel und Adoptantin
Urlaubsvertretung im „Sicheren Hafen“: Eine Reise, die mehr zurückgibt, als sie kostet

Im April 2024 kam durch die Arbeit von pro-canalba ein ganz besonderer Hund zu uns: Konfuzius—ein Segugio Italiano mit sanften Augen und riesigen Schlappohren. Seitdem begleitet er uns und zeigt jeden Tag, wie viel Ruhe und Vertrauen ein Hund finden kann, wenn man ihm Aufmerksamkeit, Unterstützung und ein Zuhause schenkt.

Genau deshalb wollten wir etwas zurückgeben und mithelfen, dass auch andere Hunde diesen Weg raus aus Not, Hunger und Einsamkeit finden—hinein in ein Leben voller Geborgenheit und Liebe.

Im April 2024 kam durch die Arbeit von pro-canalba ein ganz besonderer Hund zu uns: Konfuzius—ein Segugio Italiano mit sanften Augen und riesigen Schlappohren. Seitdem begleitet er uns und zeigt jeden Tag, wie viel Ruhe und Vertrauen ein Hund finden kann, wenn man ihm Aufmerksamkeit, Unterstützung und ein Zuhause schenkt. Genau deshalb wollten wir etwas zurückgeben und mithelfen, dass auch andere Hunde diesen Weg raus aus Not, Hunger und Einsamkeit finden—hinein in ein Leben voller Geborgenheit und Liebe.

Die ganze Geschichte könnt Ihr hier lesen
Jannika, Timo, Konfuzius
Jannika, Timo, KonfuziusAdoptanten - Helfer im Hafen und vor Ort in Kirchlengern
Wie können diese Hunde nur so wundervoll sein?!

Zwei mal war ich in diesem Jahr im sicheren Hafen, um ehrenamtlich zu helfen. Neben der Möglichkeit dort in einem Haus für die Mitarbeitenden unterzukommen, ist auch die Arbeitsatmosphäre immer sehr angenehm gewesen.

Alle Menschen, die dort (für den Verein, aber auch vor Ort) arbeiten, erledigen ihre Arbeit mit Herz für die Hunde! Vor allem der Aufenthalt im Juli war durch die Welpen im Haus eine reine Freude. Solche liebenswerte Wesen habe ich generell selten von Hunden, die teilweise Straßenerfahrungen gemacht haben, miterlebt.

Die ganze Geschichte könnt Ihr hier lesen
Natalie
NatalieHelferin im Hafen
Im letzten Jahr durfte ich bereits zwei Monate im Sicheren Hafen mithelfen und dieses Jahr war ich noch einmal für einen Monat als Urlaubsvertretung vor Ort.

Jedes Mal aufs Neue merke ich, wie unglaublich wertvoll die Arbeit dort ist. Der Verein leistet so viel, und es spielt überhaupt keine Rolle, wie lange man bleibt, jede Stunde, jeder Tag und jede helfende Hand bewirken etwas Großes. Die Hunde geben einem unendlich viel zurück. Ihre Freude, ihre kleinen Fortschritte und das Vertrauen, das sie nach und nach schenken, machen jede Minute besonders.

Während meiner Zeit im Sicheren Hafen haben wir super viele Spaziergänge mit den Hunden übernommen. Auch das Füttern, die Gruppenbetreuung und all die kleinen, aber wichtigen Aufgaben, die im Alltag anfallen, gehörten selbstverständlich dazu.

Und dann passiert vielleicht etwas, womit man anfangs nicht rechnet: Die Hunde berühren einen. Man erlebt ihre Geschichten, ihre Entwicklung und ihre Persönlichkeit so intensiv, dass es nicht unwahrscheinlich ist, dass man – wie in meinem Fall – irgendwann sein Herz komplett verliert und selbst zur Hundemama oder -papa wird.

Für mich war es jedes Mal die schönste Zeit, und ich fahre immer wieder hin, sobald ich es einrichten kann. Der Sichere Hafen ist ein Ort, an dem jede Hilfe zählt, an dem Engagement wirklich etwas verändert und an dem man mit Herz und Einsatz so viel bewegen kann. Ich bin unendlich dankbar für die Erfahrungen und Menschen dort.
Emily K.
Emily K.Helferin im Hafen
Auch als "reine Begleitung" im Sicheren Hafen: es gibt mit Sicherheit immer etwas Schönes und Sinnvolles tun: die Einkaufsfahrten erledigen (seinerzeit noch mit 4×4-Kermit, betagt, ramponiert, aber immer zuverlässig), für die Mannschaft zu kochen (damals mit Blick aus dem Küchenfenster auf eine frischgebackene Hundemama mit ihren Welpen), dem Team nach der Nachmittagsschicht einen Spritz zu servieren, auf die eigenen mitgereisten Hunde aufzupassen oder, wenn einmal nichts anliegen sollte, einfach in Ruhe italienisches Bier zu testen… Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: unbedingt empfehlenswert!
Andreas Altmann
Andreas AltmannHafenhelfer und ´Kermit´-Fan
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