unsere Hunde
pro-canalba ® e.V.

gemeinnütziger deutscher Tierschutzverein
Hilfe für Hunde in NOT

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    ´Auslandstierschutz´

´Der Hund bleibt bei seinem Herrn, in guten wie in schlechten Zeiten,
in Gesundheit und Krankheit.´


George Graham Vest

Warum ein Hund aus dem Auslandstierschutz – muss das sein?

Vielleicht kennen Sie diese Frage! Hier finden Sie Antworten!

Wir wissen, dass es den Tieren in den deutschen Tierheimen oftmals weitaus besser geht als ihren Schicksalsgenossen im Ausland. In den deutschen Tierheimen werden die Hunde ausreichend mit Futter versorgt und ärztlich betreut.

Anders sieht es in vielen Tierheimen *Osteuropas* und der *Mittelmeerländer* aus, in denen fast ausschließlich nur eine Mindestversorgung der Tiere erfolgt; in osteuropäischen Ländern gibt es mitunter gar keine Tierheime und die Hunde fristen ein erbärmliches Leben auf der Straße. Das Leben eines Tieres ist in vielen dieser Länder nichts wert, sie haben kaum eine Lobby. Ausgesetzt werden sie sich selbst überlassen.

Hilfe ist auch dort notwendig, wo sich die Einstellung der Menschen zum Tier ändern muss. Leider stößt man noch sehr oft auf völliges Unverständnis der Menschen und immer noch werden den Tieren Gefühle abgesprochen. Viel Aufklärungsarbeit ist notwendig, um die Situation der Tiere allmählich zu verbessern.

Das oft anzutreffende Vorurteil, dass Tierheim-Hunde aufgrund ihrer Vergangenheit wohl alle einen „Knacks“ hätten, können wir widerlegen.

Diese Tiere wollen einfach nur leben. Ihre kleinen „Macken“, welche sie mitunter haben, sind vielleicht auf traumatische Erlebnisse oder auch auf mangelnde Erfahrung in der Prägezeit zurückzuführen. Die Hunde legen in einem liebevollen Zuhause und bei einfühlsamen Menschen ihre „Macken“ in der Regel sehr schnell ab. Erstaunlicherweise sind sie immer wieder erneut bereit, uns Menschen zu vertrauen und ihr Herz zu öffnen.

Wir freuen uns sehr darüber, dass immer mehr Leute bereit sind, sich einen Hund aus dem Ausland nach Hause zu holen. Vielleicht helfen Ihnen unsere Worte, darüber nachzudenken, sich eventuell auch für einen Hund aus dem Auslandstierschutz zu entscheiden.

Ihr pro-canalba-Team

In Spanien, Portugal, Südfrankreich, auf dem Balkan, in Griechenland, in der Türkei sind alle immer hocherfreut, wenn Hunde nach Deutschland, nach Österreich oder in die Schweiz geholt werden.

In Italien NICHT – es geht um Milliarden von €uros.

Es wird mit aller Macht gegen uns und die italienischen Tierschützer gekämpft.

Warum? Das lesen Sie hier

Sehen Sie nur, was aus unserem *lieben, blinden Bruno geworden ist*, der ungesehen jahrelang auf dem Betonboden in einem Canile sein Dasein fristete. Er hat Leishmaniose, seine Chancen waren in jeder Hinsicht sehr schlecht. Die Zusammenarbeit mit den italienischen KollegInnen und die vielfältigen Unterstützungen in Deutschland haben es möglich gemacht, ihn zu befreien, mit der notwendigen Behandlung zu beginnen und eine Familie für ihn zu finden, die ihn adoptierte. Bruno kann jetzt lächeln und darf sein Leben genießen. Endlich!

Hund Bruno Januar
Bruno im Januar 2015
Hund Bruno heute
Bruno heute: lächelnd auf der „Pirsch“ mit seinem Frauchen

Bruno ist im Oktober 2018 friedlich eingeschlafen


Sie finden noch viele weitere spannende und schöne Geschichten rund um den Auslandstierschutz auf unseren *Happy-End-Seiten*. Und vielleicht können Sie schon bald Ihr eigenes Happy End für einen unserer Hunde schreiben.

WARUM ITALIEN?

Lesen Sie hier den Hintergrund


´Die Seele eines Menschen kann danach beurteilt werden,
wie er seinen Hund behandelt.´

Charles Doran

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Ein Hund aus dem Auslandstierschutz – muss das sein?

Und warum aus Italien? Vielleicht kennen Sie diese Fragen!

Hier finden Sie ein paar Antworten!

In Spanien, Portugal, Südfrankreich, auf dem Balkan, in Griechenland, in der Türkei sind alle immer hocherfreut, wenn Hunde nach Deutschland, nach Österreich oder in die Schweiz geholt werden.

In Italien NICHT – es geht um Milliarden von €uros.

Es wird mit aller Macht gegen uns und die italienischen Tierschützer gekämpft.

Warum? Das lesen Sie hier

Hunde südlich der Linie Turin, Mailand, Verona und Venedig:

  • sie laufen in Italien oft frei herum
  • sie werden kaum kastriert
  • Welpen dienen den Familien oft als Spielzeug. Werden Sie älter, dann werden sie entsorgt, frei gelassen, auf Müllhalden ausgesetzt
  • Jäger und Schäfer vermehren ohne Ende (Setter und Herdenschutzhunde)
  • wer nichts taugt, wird erschlagen, verbuddelt, ertränkt, erschossen, ausgesetzt
  • oder in einer Schachtel bei uns abgestellt oder über unseren Zaun geworfen
  • sie müssen in Italien gechipt sein (Chip in ganz Italien) und sind in das offizielle, behördliche Haustierregister eingetragen. Deshalb werden ihnen vor dem Aussetzen oder dem Erschlagen die Chips rausgeschnitten um nicht nachverfolgen zu können wem dieser Hund gehört hat
  • sie dürfen in Italien nicht in ein Tierheim (Canile) abgegeben werden, welches von der Region oder Kommune finanziell gefördert wird. Somit sind die Hunde in den ´Hundehöllen´ und ´Hundelagern´ nur Hunde die gefangen und/oder gefunden worden sind
  • Canilehunde dürfen in Italien nicht euthanasiert (eingeschläfert) werden

Ein organisierter Ring von unseriösen Canilebetreibern scheffelt durch das System jährlich Milliarden an €uros – Warum?

  • Hunde werden gefangen und eingesammelt
  • durch das italienische Tierschutzgesetz müssen Hunde am Leben erhalten bleiben
  • die Region/Kommune/Gemeinde, wo ein Hund aufgefunden wird, muss die Unterbringung bezahlen
  • unseriöse Betreiber erhalten pro Hund und pro Tag zwischen 3,00 € bis 5,00 €
  • 4.000 Hunde X Ø 4,00 € = 16.000,00 € am Tag x 365 Tage = 5.840.000,00 € im Jahr
  • es werden Billiglohnkräfte bezahlt (meist aus Albanien)
  • es kommt nie ein Tierarzt
  • es gibt minderwertiges Futter
  • es gibt brackiges Wasser
  • es gibt kaum Sonnenlicht
  • es gibt keinen Auslauf
  • es wird getreten, es wird weggeschubst, es wird sich nicht gekümmert
  • als Welpe in ein ´Hundelager´ = keine Chance zu entkommen, keine Chance auf Vermittlung. Sie brauchen unsere Hilfe!
  • Canilebetreiber dieser Art nennen sich ´Tierschützer´
  • Außen am Lager ist alles ordentlich – ein paar Vorzeigehunde zum ansehen – hinten drin herrscht die Hölle
  • die meisten Italiener glauben, dass alles ok und in Ordnung ist

 

  • durch den unseriösen, organsierten Hundering haben sie Schwierigkeiten, seriös dagegen an zu arbeiten
  • oftmals wollen sie das auch nicht – es ist einfacher, es so zu belassen – manche sind sogar finanziell beteiligt
  • Klageverfahren von echten Tierschützern dauern Jahre
  • Bedrohungen gegenüber den italienischen Tierschützern sind an der Tagesordnung

… die mit uns zusammenarbeiten:

  • die ALFA – ein italienischer Tierschutzverein – wir sind sehr gut befreundet
  • die ´Fatoria di Tobia´ – das Leishmanie-Center in der Nähe von unserem ´sicheren Hafen´
  • Luciana-Patrizia, ein im Wald gelegenes privates Tierheim
  • einige Regionen, Kommunen und Bürgermeister haben es auch mittlerweile erkannt, dass es besser geht
    (schauen Sie hier: „die Italiener waren hier“)

…von den unseriösen Canilebetreibern und vielen unwissenden Italienern:

  • wir verkaufen die Hunde an Versuchslabore
  • wir verkaufen die Hunde an Tierbordelle
  • wir schmuggeln Drogen in den Hunden
  • und vieles mehr
  • kaum ein Italiener kann sich vorstellen, dass ein Hund, der z. B. 10 Jahre alt ist, liebevoll in eine deutsche, österreichische oder schweizerische Familie aufgenommen wird.
  • Sprüche wie z. B.: italienische Hunde haben nichts auf ´deutschen Nazisofas´ zu suchen, sind an der Tagesordnung

  • wenn der Hund, den Sie adoptieren möchten, aus einem Hundelager oder einer „Hundehölle“ kommt, gibt es keine „Ich nehme den Hund doch nicht Option“, denn wir holen den Hund in unseren ´sicheren Hafen´ (Vorbereitung für den Transport). Ein Zurück in ein Lager kommt für uns dann nicht mehr in Betracht. Wir haben also Kosten!
  • HappyEnd Beiträge – bis zu 5 Jahren – sind enorm wichtig, um gegen diese unseriösen Machenschaften der meisten Canilebetreiber vorzugehen!

 

  • wir sind unabhängig und frei
  • keine Kommune oder Region zahlt uns für irgendeinen bei uns versorgten Hund
  • alle Hunde im ´sicheren Hafen´ sind unser Eigentum – wir haben diese Hunde adoptiert
  • die Kosten für z. B. Versicherungen, Wasser, Energie, Reparaturen, Floh- und Zeckenbekämpfung, Kieserneuerung und weiteres belaufen sich auf minimal 15.000,00 € pro Monat – meist auf 20.000,00 € bis 25.000,00 €
  • hinzu kommen die zusätzlichen Tierarztkosten und Kosten für  weitere Aktivitäten wie z. B.: Kastrationen vor Ort, finanzielle Unterstützung der ALFA, Erwirkung von Gerichtsbeschlüssen, damit wir Zutritt zu den ´Hundehöllen´ erhalten und vieles mehr
  • die Schutzgebühr, die bei Adoption bezahlt wird, reicht oftmals gerade für die Vorbereitungskosten des Hundes (Untersuchen, Impfen, medizinische Versorgung, Wurmkur, Zecken- und Flohbekämpfung und falls der Hund aus einem Lager kommt, mindestens 21 Tage Versorgung bei uns im ´sicheren Hafen´)
  • die anteilige Transportgebühr reicht gerade aus, um die Fahrzeuge und die Transporte zu zahlen: Winter-/Sommerreifen, Transportboxen, Klima-/Heizung für hinten ständig prüfen, Wartung, Reparaturen, Maut, Diesel, Öl, Versicherungen, Steuern, ADAC-Schutzbrief, alle 3 Jahre Verlängerung der Transportgenehmigung, Bescheinigungen vom Veterinär, dass die Fahrzeuge Hunde transportieren dürfen und vieles mehr.
  • Patenschaftsgelder die wir erhalten, sind für die zusätzliche Unterstützung des jeweiligen Hundes, werden allerdings in akuten Notfällen auch für weitere arme Seelen in Italien oder Deutschland verwendet. Somit können wir diese Gelder nicht für die laufenden Kosten unseres ´Sicheren Hafens´ verwenden. Patenschaftszahlungen die für unseren Hund ´Harbour´ (Harbour steht für alle Hunde im ´sicheren Hafen´) und für Notfelle getätigt werden, zählen selbstverständlich als Spende die wir für unser Projekt verwenden.
  • die Mitgliedsbeiträge belaufen sich auf gerade mal 2 % der gesamten jährlichen Einnahmen und werden für z. B. Büroorganisation, Kosten für Internet/Server, sonstige Unterstützung von Aktivitäten und weiteres genutzt

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´was Tierschutzhunde wirklich brauchen´


‚Mitgefühl ist die Fähigkeit, sich in das Leid eines anderen hineinzuversetzen – und entsprechend zu handeln.“


Dalai Lama

Ein Tierschutzhund braucht nicht den perfekten Menschen – aber den richtigen.

Wenn wir Hunde vermitteln, wünschen wir uns für jeden einzelnen nur eines: Dass er endlich ankommen darf.

Ein Zuhause. Sicherheit. Menschen, die ihn lieben.

Doch genau an diesem Punkt beginnen häufig Missverständnisse.

Viele zukünftige Hundehalter freuen sich monatelang auf den Einzug ihres neuen Familienmitglieds. Das Körbchen steht bereit, Spielzeug wurde gekauft, der Urlaub ist eingeplant und jeder möchte dem Hund zeigen, wie schön sein neues Leben wird.

Was wir dabei leicht vergessen:

Für uns beginnt etwas Schönes.

Für den Hund endet zunächst einmal alles, was er kennt.

Seine vertraute Umgebung ist verschwunden. Die Gerüche und Geräusche sind andere. Selbst die Sprache der Menschen klingt plötzlich anders. Hunde, mit denen er zusammengelebt hat, sind nicht mehr da. Gewohnte Abläufe existieren nicht mehr.

Er wacht in einer Welt auf, die er sich nicht ausgesucht hat.

Natürlich gibt es Hunde, die sich erstaunlich schnell anpassen.

Andere brauchen Wochen oder Monate.

Und manche brauchen einfach so lange, wie sie eben brauchen.

Trotzdem hören wir schon nach wenigen Tagen manchmal dieselben Fragen:

„Warum vertraut er uns noch nicht?“

„Sie versteckt sich ständig.“

„Er will gar nicht spazieren gehen.“

„Warum erschrickt sie vor jedem Geräusch?“

„Er knurrt meinen Mann an.“

„Sie lässt sich nicht anfassen.“

Und manchmal fällt sogar der Satz:

„Eigentlich müsste er doch froh sein.“

Aber genau das ist der Denkfehler.

Ein Hund empfindet keine Dankbarkeit dafür, dass wir ihn aufgenommen haben.

Er weiß nicht, dass Menschen monatelang auf ihn gewartet haben.

Er weiß nicht, wie viel Mühe sich seine neue Familie gegeben hat.

Er erlebt nur, dass sich sein gesamtes Leben innerhalb weniger Stunden komplett verändert hat.

Viele neue Halter möchten ihrem Hund verständlicherweise möglichst schnell zeigen, wie schön das Leben jetzt ist.

Sie gehen große Runden spazieren, besuchen Freunde und Familie, fahren in die Stadt, setzen sich ins Straßencafé, besuchen die Hundeschule oder treffen sich mit anderen Hundehaltern.

Alles passiert in bester Absicht.

Doch aus Sicht eines unsicheren Hundes kann genau das viel zu viel sein.

Plötzlich rauschen Autos vorbei. Fahrräder überholen. Kinder rennen schreiend über den Gehweg. Türen schlagen zu. Müllwagen fahren vorbei. Rasenmäher brummen. Menschen möchten den „süßen Hund“ streicheln. Überall neue Gerüche, unbekannte Geräusche und Situationen, die der Hund noch nie erlebt hat.

Während wir glauben, ihm die Welt zu zeigen, erlebt er oft nur eines:

Überforderung.

Viele Hunde machen uns sogar deutlich darauf aufmerksam.

Sie frieren ein.

Sie ziehen panisch an der Leine.

Sie wollen umdrehen.

Sie laufen gar nicht erst los.

Sie hecheln dauerhaft.

Sie schlafen kaum.

Oder sie ziehen sich immer weiter zurück.

Doch anstatt diese Signale ernst zu nehmen, hören wir manchmal Sätze wie:

„Da muss er jetzt durch.“

„Er soll sich daran gewöhnen.“

Dabei entsteht Vertrauen nicht durch Überforderung.

Ein Hund fühlt sich nicht sicher, weil er möglichst viele Reize erlebt.

Er fühlt sich sicher, wenn sein Mensch ihm Sicherheit gibt.

Manchmal bedeutet das, mehrere Tage dieselbe kleine Runde zu gehen.

Immer dieselben Wege.

Immer dieselben Abläufe.

Keine Abenteuer.

Keine Termine.

Keine Erwartungen.

Einfach Ruhe.

Erst wenn dieses Fundament da ist, kann ein Hund anfangen, Neues wirklich zu verarbeiten.

Und genau das erleben wir immer wieder.

Nicht die Hunde entwickeln sich am besten, die möglichst viel erleben.

Sondern diejenigen, die Menschen an ihrer Seite haben, die Geduld besitzen.

Menschen, die zuhören, beobachten und bereit sind, das Tempo ihres Hundes zu akzeptieren.

Liebe ist dafür eine wunderbare Grundlage.

Aber Liebe allein löst keine Angst.

Liebe ersetzt kein Wissen über Verhalten.

Liebe ersetzt keine Geduld.

Und Liebe ersetzt auch kein Verständnis dafür, wie Stress auf einen Hund wirkt.

Vielleicht ist das der wichtigste Gedanke überhaupt:

Ein Tierschutzhund braucht oft gar nicht mehr Liebe.

Er braucht Menschen, die bereit sind, ihm Zeit zu schenken.

Zeit, Vertrauen aufzubauen.

Zeit, die neue Welt kennenzulernen.

Zeit, in seinem eigenen Tempo anzukommen.

Nicht jeder Mensch kann oder möchte das leisten.

Und das ist überhaupt nicht schlimm.

Deshalb sollte sich jeder vor einer Adoption ehrlich fragen:

Kann ich meine Erwartungen so lange zurückstellen, bis mein Hund bereit ist – auch wenn das Wochen oder Monate dauert?

Wenn die Antwort Ja lautet, entstehen oft ganz besondere Beziehungen.

Denn viele Tierschutzhunde schenken ihrem Menschen irgendwann etwas, das unbezahlbar ist:

Vertrauen.

Nicht, weil sie mussten.

Sondern weil sie irgendwann gespürt haben:

Hier bin ich endlich sicher.

 

Angsthunde


Man kann in Tiere nichts hinein prügeln, aber man kann erstaunlich viel aus ihnen heraus streicheln.´


Astrid Lindgren

Sie, liebe Menschen da draußen, die wissen, was auf Sie zukommen kann und wie man damit umgeht, wenn man einem Angsthund eine Heimat anbietet: bitte *melden* Sie sich bei uns, Sie werden dringend gesucht!

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Ein Angsthund wird nicht mit seiner Angst geboren! Die Angsthunde, die wir als solche bezeichnen, sind aufgrund schlechter oder gar keiner Erfahrungen mit Menschen in erster Linie nichts Gutes gewohnt. Das macht sie scheu und schüchtern, in den seltensten Fällen gehen sie vor Angst nach vorne.

Angsthunde brauchen sehr viel mehr Geduld und Liebe, sowie souveräne Führung seitens ihrer Menschen. Mit Vertrauen und einer gewissen Selbstverständlichkeit können Angsthunde ihr Verhalten ändern.

Wichtig ist, dass Sie als Mensch nie die Geduld verlieren, immer Ihren Hund schützen, ihm immer zeigen, dass er in Ihrer Nähe keine Sorgen haben muss und völlig erwartungsfrei und ohne Druck in den Alltag gehen.

Wenn Sie das alles haben, wird es Ihnen leicht erscheinen, mit einem Angsthund zu leben und zu arbeiten. Es gibt Unterstützung durch uns, durch  ganz wunderbare Hundetrainer, Hundeflüsterer und Tierkommunikatoren. Sie sind nicht allein! Im besten Fall haben Sie Ihr eigenes, wissendes, liebevolles Herz, das Ihnen in jeder Situation den besten Weg zeigen wird. Angsthund-Erfahrungen sind sicherlich auch von Vorteil, aber keine Pflicht.

Im Tierschutz sind Angsthunde nicht selten und unser Erfahrungswert bezeugt, dass sie alle es schaffen können. In den richtigen Händen.

Angstfrei und zufrieden im *HappyEnd!*

Sind sie neugierig? Haben Sie Mut? Dann freuen wir uns über Ihre Adoptionsanfrage.

Wenn Sie keinen dieser Hunde aufnehmen können oder wollen oder Bedenken haben vor dieser Aufgabe und Verantwortung, so gibt es trotzdem eine ganz geniale Möglichkeit, den Hunden und uns als Verein zu helfen:

Spenden Sie *Geld* oder *Futter*, werden Sie *Pate oder Patin*, jede Hilfe ist uns willkommen!

Herdenschutzhunde (HSH)


´Ein Herdenschutzhund ist ein Herdenschutzhund,
also ein Herdenschutzhund und kann alles…
WENN ER WILL!´


Lutz K. Büschke

Geben Sie hier, über diese Lupe, einfach das Wort –  Maremm… – ein und alle unsere Herdenschutzhunde werden Ihnen angezeigt.

Unsere Maremmanos und deren Mischlinge
(Pastore-Maremmano-Abruzzese – Pastor = ´Schäfchenhüter´ stammend aus den mittelitalienischen Gegenden: Maremma und den Abruzzen)

Die ursprünglichen und heute auch noch praktizierten Aufgaben der Herdenschutzhunde sind die Bewachung und der Schutz „ihrer“ Herde (Schafe, Ziegen usw.). Die Maremmanos gehören zu den ältesten Rassen dieser Hundegruppe. Sie sind ausgestattet mit einem sehr selbständig entscheidenden Charakter, denn dafür wurden sie in den vergangenen Zeiten gezüchtet. Das Ergebnis sind umsichtige, kluge und äußerst wesensstarke Hunde, welche sich daher auch nur Charakteren beugen werden, die sie instinktiv als stärker und kompetenter empfinden.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir diese Hunde aus Sicherheitsgründen nur an Personen vermitteln können, die entweder bereits erfolgreich einen Herdenschutzhund geführt haben oder zumindest einen Hund mit ähnlich stark ausgeprägten Charaktereigenschaften hatten (- wie beispielsweise einen Hovawart oder einen Akita Inu).

Herdenschutzhunde

Maremmanos sind keine „Begleithunde“, mit denen man überall hingehen sollte. Sie sind sehr territoriale Hunde, die sicherlich gern täglich ein oder auch zwei längere Spaziergänge – und das möglichst nicht durch eine Großstadt – genießen; am liebsten sind sie jedoch auf ihrem eigenen, möglichst großen Grundstück, welches sie leidenschaftlich bewachen und gegen jeden fremden Eindringling – Zwei- oder Vierbeiner – verteidigen werden.

Herdenschutzhunde gehören nicht in eine Stadtwohnung, daher vermitteln wir sie auch nur an Menschen, die über ein Haus mit relativ großem Grundstück verfügen und bereit sind, sich das Vertrauen dieser unabhängigen Hunde zu verdienen. Das kann besonders bei Maremmanos, die bereits ihre Besitzer gewechselt haben oder aus einem Tierheim kommen, ein etwas schwieriger aber immer sehr lohnenswerter Weg sein.

Herdenschutzhunde

Kurz gesagt sind Herdenschutzhunde keine Hunde für „Jedermann“ oder jeden Ort. Sind die Vorgaben jedoch erfüllt, wird aus dem zunächst unbekannten Hund ein treuer, ausgeglichener und sensibler Freund, auf den man nicht mehr verzichten möchte.

Der Besuch einer Hundeschule, in welcher mit Druck gearbeitet wird, ist für einen Herdenschutzhund nicht geeignet, denn ein Herdenschutzhund wird Druck mit Gegendruck beantworten – Unterwerfung oder bedingungsloser Gehorsam sind ihm fremd, dagegen sind ihm Eigenständigkeit und Mut angeboren.

Herdenschutzhunde

Unter den Maremmano-Mischlingen gibt es durchaus auch Vertreter, welche die eigentlichen Eigenschaften eines Herdenschutzhundes zeigen und danach leben. Trotzdem sollte man aber keine Angst davor haben, einem dieser wunderschönen Mischlinge ein Zuhause für immer anzubieten, denn recht oft treten überwiegend die Gene des „Nicht-Maremmano-Ahnen“ in den Vordergrund.

Bei Interesse an einem unserer Schützlinge wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an Ihre jeweilige Kontaktperson, welche Sie gerne über den von Ihnen ausgesuchten Hund aufklären kann bzw. fehlende Informationen über einen unserer Ansprechpartner in Italien einholen wird.

Herdenschutzhunde

Mittelmeerkrankheiten


Wenn Hunde krank werden, sollte man die Gelegenheit nutzen und etwas Liebe zurück geben.´

unbekannt

Mittelmeerkrankheiten beim Hund

Wir möchten Ihnen an dieser Stelle einen Überblick über die sogenannten Mittelmeerkrankheiten geben, mit denen theoretisch jeder Hund infiziert sein kann, der aus den Mittelmeerländern stammt oder dort Urlaub gemacht hat.

Leishmaniose ist die bekannteste und leider auch unheilbare, jedoch durchaus behandelbare Krankheit, die durch den Stich einer Sandmücke in den Körper des Hundes gelangt. Es gibt vielfältige Symptome, welche bei einem an Leishmaniose erkrankten Hund auftreten können. Durch einen Bluttest wird die Erkrankung beim erwachsenen Hund erkannt und behandelt. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten von:

pro-canalba e.V. ist Fördermitglied
bei Parasitus Ex e. V.
Mitgliedsnummer: 0825

Durch den Biss von Zecken werden nachfolgende Krankheiten beim Hund hervorgerufen:

  • Babesiose, weitere Informationen finden Sie in der Wikipedia.
  • Ehrlichiose, weitere Informationen finden Sie in der Wikipedia.
  • Hepatozoonose, die Übertragung erfolgt durch das Verschlucken einer Zecke. Weitere Informationen finden Sie in der Wikipedia.
  • Anaplasmose, weitere Informationen finden Sie in der Wikipedia.
  • Die Filariose (Wikipedia), die Herzwurmerkrankung sowie die Dirofilaria repens (Wikipedia) werden durch verschiedene Stechmückenarten übertragen und lassen sich ebenfalls durch einen Bluttest nachweisen.
  • Durch den Hunde- oder Katzenfloh, vermutlich auch über Läuse kann eine Erkrankung des Hundes an Acanthocheilonema reconditum (Wikipedia) erfolgen.
17.07.2026: Wir haben mittlerweile viele Seiten auf das neue Layout umgestellt und auf vielen Geräten getestet. Es scheint schnell und stabil zu laufen. Falls Sie noch Fehler finden schreiben Sie einfach eine Mail an: Webmaster@pro-canalba.eu - Danke    ►    17.07.2026: Wir haben mittlerweile viele Seiten auf das neue Layout umgestellt und auf vielen Geräten getestet. Es scheint schnell und stabil zu laufen. Falls Sie noch Fehler finden schreiben Sie einfach eine Mail an: Webmaster@pro-canalba.eu - Danke    ►    17.07.2026: Wir haben mittlerweile viele Seiten auf das neue Layout umgestellt und auf vielen Geräten getestet. Es scheint schnell und stabil zu laufen. Falls Sie noch Fehler finden schreiben Sie einfach eine Mail an: Webmaster@pro-canalba.eu - Danke    ►   
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