unsere Hunde
pro-canalba ® e.V.

gemeinnütziger deutscher Tierschutzverein
Hilfe für Hunde in NOT

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Hier über diese Seite finden Sie alle…

    ´…unsere Hunde´

Das Glück beginnt mit einer feuchten Nase und endet mit einer wedelnden Rute!

Schauen Sie sich unsere Schützlinge an und geben Sie einem von ihnen ein gutes Zuhause.

hier über die Lupe bitte suchen.
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´besondere Schicksale´

´Es ist immer der Mensch, der den Hund nicht versteht. Nie umgekehrt!´

Stefan Wittlin

Sie sind jung oder alt, klein oder groß. Sie sind gesund oder haben Gebrechen.

Ihre Geschichten sind immer gleich und doch einzigartig. Sie wurden einst geliebt oder gehasst, waren unerwünscht oder wurden beschlagnahmt, gingen verloren oder wurden ausgesetzt. Sie wurden misshandelt, vernachlässigt oder ignoriert. Sie haben alles verloren oder nie besessen.

Doch eines verbindet sie alle: Sie haben die Hoffnung auf Liebe und ein eigenes Zuhause nicht aufgegeben! Sie sind immer noch bereit uns Menschen zu vertrauen. Und sie sehnen sich nach Zuneigung, Wärme und

einem eigenen Zuhause.

 

Ein sehr lesenswerter Bericht von einer Hospizpflegestelle. Scrollen Sie einfach mal durch!

▼ ▼ ▼ 

´Hospizstelle werden´

Sie möchten ganz bewusst einem unserer Schützlinge die Chance geben, seine letzte Zeit in Liebe und Geborgenheit verleben zu dürfen? Sie verfügen über genug Zeit, Liebe und haben das passende Wohnumfeld um die Betreuung sicherzustellen? Ihnen ist bewusst, was es bedeutet einen sterbenskranken, alten Hund zu versorgen? Sie wissen mit der emotionalen Belastung umzugehen und möchten helfen? Möchten Sie einem unserer Schützlinge mit einem Hospizplatz helfen? Dann  rufen Sie gerne die jeweilige Vermittlerin an. Wir werden Sie nicht alleine lassen mit dieser Aufgabe und sichern Ihnen unsere volle Unterstützung zu.

´Hospizpate´ werden.

Nicht immer erfüllt sich der Wunsch für jeden unserer Schützlinge die richtigen Menschen zu finden Einige unserer Hunde warten vergeblich, viele Jahre lang. Sie werden alt, sie sind unheilbar krank. Eventuell gäbe es aber die Chance auf einen Hospizplatz. Oft scheitert es allerdings an den finanziellen Möglichkeiten der Hospizstellen. Die gute Versorgung eines alten, kranken Hundes kostet unter Umständen sehr viel Geld.

Deshalb sind unsere Hunde auf Hospizpaten angewiesen wenn sie das Glück haben, einen Hospizplatz bekommen zu können.

Leben mit Hospizhunden oder „Warum tut Ihr Euch das nur an?“

Seit wir 2014 unseren ersten Hospizhund aufnahmen – also einen Hund, dessen verbleibende Lebenserwartung aufgrund von Alter und/oder Krankheit eher gut überschaubar ist, waren die Reaktionen in unserem Freundes- und Familienumfeld sowie bei Kollegen eigentlich fast grundsätzlich ziemlich identisch.

Alle finden es an sich absolut bewundernswert, dass man „so was macht“. Darauf folgt aber unweigerlich eine Spielart der Frage, „Aber warum tut Ihr Euch das an?!“ Und dazu dann noch eine ganze Reihe anderer Fragen:

1. Nehmt Ihr nicht einem Hund, der noch mehr davon hat, die Chance auf ein gutes Zuhause?
2. Wäre es für das alte Tier nicht besser, man hätte es erlöst (besonders gerne kommt diese Frage, wenn der betreffende Hund halt noch eine längere Reise hinter sich gebracht hat, bevor er bei uns einziehen konnte).
3. Was das alles kostet!!!!!
4. Tut das nicht unendlich weh, wenn das Tier nach kurzer Zeit stirbt? Wie ertragt Ihr das?

Gefolgt fast immer von der Aussage, „Also – ICH könnte das nicht!!!!“

Na ja, ich will zugeben, dass vor Aufnahme des ersten Hospizhundes wir auch der Überzeugung waren, dass wir so etwas nicht könnten – und dann zog Grol bei uns ein, mehr so ein Zufall irgendwie – und der Rest ist Geschichte, wie man so schön sagt. Grol, von dem es hieß, dass er nur noch ein paar Wochen zu leben hätte, schaffte bei uns übrigens etwas über 2 Jahre und verstarb im Sommer 2016.

*Angel* von pro-canalba war dann Hospizhund Nummer 2 und zog eine Woche vor Weihnachten bei uns ein im letzten Jahr. Sie durften wir 8 Monate bei uns haben, bis wir sie im letzten August gehen lassen mussten.

Aber die Fragen/Einwände sind natürlich nicht vollkommen aus der Luft gegriffen – und meist ein Ausdruck ernst gemeinter Sorge um unser Wohl, in jeder Hinsicht. Das wissen wir zu schätzen, ganz ehrlich.

Darum – und weil ich hoffe, dass ich vielleicht doch einige von Euch ermutigen kann, zu irgendeinem Zeitpunkt einer armen, alten/kranken Hundeseele ein letztes Zuhause zu geben, schreibe ich diesen Beitrag und setze mich mit diesen Punkten auseinander.

► ´.Antwort zur Frage 1'
Nehmt Ihr nicht einem Hund, der noch mehr davon hat, die Chance auf ein gutes Zuhause?

Nein. Üblicherweise ist das nicht der Fall. Ein Hospizhund hat meist doch andere Ansprüche, als ein jüngerer, gesunder Hund. Wir haben von der Sorte auch welche – und wir lieben sie. Aber so gerne wir möchten, mehr davon gehen nicht, das wäre z.B. beim Spazierengehen aufgrund der Persönlichkeiten unserer Hunde einfach nicht machbar. Unsere Hospizhunde dagegen wollten/konnten ohnehin keine langen Spaziergänge mehr unternehmen und waren mit kurzen, gemütlichen Gassirunden zufrieden, später reichte dann auch der „Ausflug“ in den Garten. Und DAS konnten wir problemlos leisten, keine Frage. Ein zusätzlicher, gesunder Hund, wäre nicht möglich gewesen, für einen Hospizhund dagegen waren die Möglichkeiten vorhanden. An dieser Stelle möchte ich aber unbedingt auch meinen Eltern und Silkes Mutter danken, die uns trotz aller Bedenken immer tatkräftig unterstützt haben!!!!
► ´Antwort zur Frage 2´
Wäre es für das alte Tier nicht besser, man hätte es erlöst (besonders gerne kommt diese Frage, wenn der betreffende Hund halt noch eine längere Reise hinter sich gebracht hat, bevor er bei uns einziehen konnte).

 Das Tierheim/die Tierschutzorganisation, von der man sein Tier adoptiert, sollte auf Herz und Nieren geprüft werden. Einem verantwortungsvollem Tierheim/Organisation liegen die Schützlinge sehr am Herzen. Wird festgestellt, dass ein Tier zu alt, krank und schwach ist, wird dieser armen Seele sicher nicht mehr der Umzug in ein neues Heim, geschweige denn eine lange Reise mit dem Transporter oder im Flugzeug zugemutet.
 Kommt man zu dem Ergebnis, dass dies dem Tier durchaus guten Gewissens zugemutet werden kann, werden die Tiere gut untergebracht und während der Reise bestens betreut, natürlich auch medizinisch, wo dies angesagt ist.
 Es ist ja so, dass so ein Hospizhund nicht notwendigerweise nach kürzester Zeit verstirbt. Aber so ein Hund braucht natürlich schon besondere Pflege und Zuwendung, u.U. auch medizinische Betreuung in Form von regelmäßiger Medikamentengabe, eine altersgerechte Unterbringung. Und all dies kann in den Tierheimen, ganz besonders im Ausland, fast nie geleistet werden, bei aller Liebe und Hingabe. Es ist einfach zu viel zu tun und zu wenig Menschen, die es tun könnten. So hat ein alter/kranker Hund dort einfach keine Chance.
 In einem privaten Haushalt, wo man sich auf das Tier einstellen kann, wo für es gesorgt wird – und wo man Zeit hat, ihm viel Liebe zu geben…da kann so ein Hospizhund nochmal richtig aufblühen, sich wandeln – und so noch überraschend lange sein Leben genießen. Natürlich ist „lange“ ein sehr relativer Begriff – aber oft überraschen einen die alten Schätzchen. Vor allem aber kosten sie jede Minute ihres Lebens nochmal richtig aus, im Rahmen ihrer Möglichkeiten – und das merkt man ihnen an!
► ´Antwort zur Frage 3´
Was das alles kostet!!!!!

Ok, Kosten…die können durchaus erheblich sein! Nun ist es aber so, dass viele der unter 2.) beschriebenen Tierheime/Tierschutzorganisationen – so auch pro-canalba e.V. – mehr als dankbar sind, wenn ein solch altes Tier ein liebevolles Zuhause findet. Vermittlungsgebühren sind da oft hinfällig oder werden drastisch reduziert. Auch in Hinblick auf Tierarztkosten, die ja am schwersten ins Gewicht fallen, wird häufig eine Beteiligung oder eine Übernahme derselben angeboten. Sicher, knapp ist das Geld überall, leider, und so wäre es natürlich super für die Vereine, wenn es Euch möglich ist, so viele Kosten wie möglich selbst zu übernehmen. Aber wenn das nicht geht: bitte das Problem einfach ansprechen – Ihr steht auf derselben Seite und eine Lösung lässt sich fast immer finden!
 Natürlich gibt es noch eine Menge andere Dinge zu bedenken: Inkontinenzunterlagen können notwendig werden, massenhaft alte Decken und Handtücher, die ständig gewaschen werden müssen, verschmutzte Teppiche, (Hunde-)Betten…davon können wir ein Liedchen singen. Wasser- und Stromkosten können sich läppern, keine Frage. Aber es kann auch anders kommen, ganz klar – man sollte sich dessen halt nur bewusst sein.
► ´Antwort zur Frage 4´
Tut das nicht unendlich weh, wenn das Tier nach kurzer Zeit stirbt? Wie ertragt Ihr das?

JA! Tut es. Ich hatte seinerzeit beschlossen, das „Abenteuer Hospizhund“ möglichst pragmatisch anzugehen und mich nicht zu binden. Ja…klar! Wer mich kennt weiß, dass daraus natürlich nichts geworden ist. Man baut eine Bindung auf, auch wenn die gemeinsame Zeit nur kurz ist – und wenn der Tag des Abschieds kommt, bricht einem das Herz und man fragt sich selbst, warum man das tut.

Und damit kommen wir dann zu der Frage, wie man das verkraftet und warum nur man sich das antut.
 Ganz einfach – und natürlich ist das eine sehr individuelle Sache, die ich jetzt nur aus meiner Sicht beantworten kann.
 Es NICHT zu tun, ist keine Alternative. So schwer es manchmal ist im täglichen Leben und so weh der Abschied tut – der Gedanke, dass dieser Hund da ohne Dich bereits vor (je nachdem) vielen Wochen oder Monaten irgendwo einen ziemlich einsamen und elenden Tod gestorben wäre, ohne noch einmal Liebe und Fürsorge zu erfahren, DAS tut richtig weh, das tut noch viel mehr weh!

Und nein, natürlich kann ich sie nicht alle retten, weder alte, kranke noch gesunde, jüngere – und es gibt zu viele, die man retten müsste. Aber dies ist keine Entschuldigung, nicht wenigstens einem zu helfen, nicht wenigstens einen kleinen Beitrag zu leisten. Denn wenn das jeder täte…dann wären es nicht mehr soo viele, die gerettet werden müssen.

Und so werden wir sicher irgendwann wieder einen Hospizhund bei uns aufnehmen, wenn es uns möglich ist.

Unterschätzen darf man die Aufgabe nicht – es ist unabdingbar, ein gewisses Netzwerk zu haben, Menschen, die einen unterstützen. Moralisch aber auch praktisch, denn schließlich kann keiner von uns 24/7 parat stehen, um ein pflegebedürftiges Lebewesen zu versorgen – und dazu kann es durchaus kommen. Das muss man schon wissen.

Sieht man die Entwicklung des gebrochenen, kranken Tieres hin zu einem glücklichen, zufriedenen Tier mit glänzenden Augen, das sich freut, wenn Du da bist, das sein Leben rückhaltlos genießt, ohne an Gestern zu denken oder sich um Morgen zu sorgen – dann entschädigt das meiner Ansicht nach für alles.
Ich dachte auch, dass ich das nicht könnte – aber man kann meist mehr, als man annimmt, also nur Mut!

Und sollten es Eure Lebensumstände doch nicht erlauben, einen Hospizhund bei Euch aufzunehmen – vielleicht möchtet Ihr dann wenigstens die *Patenschaft* übernehmen für einen solchen Hund? Auch das wäre schon eine Riesenhilfe.

Schaut einfach mal vorbei bei unseren *Hospizhunden*! - auch so könnt Ihr gerne Kontakt aufnehmen und sehen, wie Ihr vielleicht helfen könnt.

Vielen Dank fürs Lesen – Eure Stephanie

Bericht einer Adoptantin.

Liebe Leute und vor allem Familien da draußen!

Als ich den Bericht über die Alterchen und Hospitzhunde auf facebook entdeckt und gelesen habe, dachte ich, daß dem nichts mehr hinzuzufügen sei…. -Stephanie Meusel hat alles gesagt, was es zu dem Thema zu sagen gibt, aber dann….

…wollte ich doch noch etwas dazu sagen, denn ich kann und möchte gerne unsere Erfahrungen als Familie mit relativ kleinem Menschenkind (6 Jahre) und schon vorhandenem Zoo von Wachteln, Enten, Gänsen, Ziegen über Katzen, weitere Hunde -bis zu Pferden mit allen Interessierten und Zweifelnden teilen.

Als Mama und „Zoowärterin verschiedenster Arten“ weiß ich sehr wohl von den -auch angebrachten Bedenken- vor der Adoption eines alten Hundes!!! Auch ich habe mir eine Million mal die Fragen gestellt über den Sinn oder Unsinn ein altes Tier aufzunehmen. Da wären die Dinge wie Vorgeschichte der ´Nase´, die Belastung für den Hund selbst nach Jahren nochmal eine komplette Lebensumstellung durchmachen zu müssen… -und schlussendlich die Frage, wie kommen wir und vor allem unser Sohnemann damit klar, wenn sein Freund auf Pfoten bald wieder sterben muß?!?!

Alle diese Überlegungen haben mich Jahre davon abgehalten einem alten Hund ein Zuhause zu geben.

► ´Und dann kam unsere erste Lektion'

Bei einer unserer Hündinnen wurde im Alter von nicht mal 6 Jahren eine Krebserkrankung diagnostiziert mit einer Lebenserwartung von noch 6-12 Wochen mit Chemotherapie ungefähr 9 Monate! (Die übrigens heute noch lebt!!!) Unsere 2. Hündin starb innerhalb weniger als 4 Wochen an einem Ostheosarkom im Alter von neun Jahren.

FAZIT: Das mit der "langen Lebenserwartung" bei jüngeren Hunden ist kein "Gesetz"!!!

► ´zweite Lektion´

Die Überlegungen mit den Mehrkosten eines alten Hundes!

Mein Mann hatte sich für einen 5 Monate alten Hund entschieden, der absolut gesund hier ankam -dann allerdings nach einigen Wochen eine Rückenmarksentzündung entwickelt hat. Die Kosten der Diagnostik und darauffolgenden Behandlung und Kontrollen beliefen sich innerhalb von 6 Monaten auf ca. 2000 Euro.

FAZIT: Ein junger Hund kann genau so viel oder weniger Kosten verursachen wie ein Alterchen!!

► ´dritte Lektion´

Vorgeschichte hin oder her - hier steht und fällt alles mit den Vermittlern und der Seriosität des Vereins! Ich habe früher selbst mit Adoptionshunden aus dem Ausland gearbeitet, da Adoptanten vor einem schier unüberwindbarem Berg vor Problemen standen, die diese Hunde mitbrachten.

Auch habe ich Familien mit Kindern oftmals zur Abgabe des Hundes geraten, da die Gefahr eines wirklich schwerwiegenden Vorfalls absehbar war. Solche Dinge sind immer grausam für die neuen Familien, wie letztendlich auch den armen ´Nasen´, die somit zum ´Wanderpokal´ geworden sind.

FAZIT: "TRAU-SCHAU-WEM"!!! Es gibt viele Vereine, die vermitteln um jeden Preis, aber damit nur mehr Schaden anrichten, da eine so geschädigte Familie nie wieder einen Auslandshund adoptieren wird und die betroffene ´Nase´ einmal mehr enttäuscht und rumgeschubst wird! pro-canalba leistet da wirklich ganze Arbeit und ist der Verein meines Vertrauens!!!

Stromkosten können sich läppern, keine Frage. Aber es kann auch anders kommen, ganz klar – man sollte sich dessen halt nur bewusst sein.

► ´... und dann wohl das letzte Thema´

´KURZE ZEIT´!!!

Es ist nicht schön einen Hund zu verlieren und es ist für Eltern nicht schön, ihre Kinder deshalb traurig zu sehen.... aber mal ehrlich: Ist es nicht die Angst der Erwachsenen, die den Kindern Angst vor dem Tod macht?!?!

Als wir unseren ersten alten Hund (*siehe HAPPYEND-ERIC!* ) adoptierten, war unser Sohnemann 4 Jahre alt und er wurde von uns vorab schon drauf vorbereitet, daß man nicht wissen kann wie lange so ein Hundeopa bei uns bleibt um dann auf die große-grüne Wiese ohne Zäune weiterzuziehen. Wir als Eltern haben unseren Sohnemann einfach immer mal wieder dran erinnert, daß Eric schon uralt ist und es immer sein kann, daß er ´verschwindet´ und als dann der Tag kam, war ich.... -wie soll ich sagen: erstaunt, berührt-fast begeistert....mit welcher Selbstverständlichkeit und Normalität unser Kleiner damit umgeht.

Es war alles so einfach: Eric ist auf der großen-grünen Wiese und für seine Hülle bauen wir jetzt ein Grab: Wir gruben gemeinsam, ein ´lachender Smily´ in die Seitenwand des Grabs geritzt, bissl Stroh hinein, Eric`s Hülle samt gesammelter Blumen, Kräuter und Tennisball hineingelegt und zugeschaufelt. ....Natürlich bin ich auch nur ein egoistischer Erwachsener, der über seinen Verlust etwas weinen musste und da kam das prägenste Erlebnis zum Thema:

"Wie erklär ich es dem Kind": Unser Nahel stand hinter mir und war wohl etwas verunsicht wegen meiner Heulerei und sagte: "Mama, jetzt sei doch nicht traurg - der Eric war so alt und jetzt können wir wieder einen anderen Hundeopa retten und noch ein schönes Leben machen."

....Und er hat Recht!!!!

Einige Monate später adoptierten wir dann *STOMP* und er blieb leider nur 2 Tage. Das war hart für unseren Kleinen und es flossen diesmal bittere Tränen. Aber nicht, wie wir Großen meinen - weil der Bub weg ist, sondern weil der ´dumme Hund´ nicht mitgemacht hat-obwohl doch unser Kleiner ihm gesagt hat, daß er ihm seine Schule, den Weiher....die nächsten Tage zeigen wird. Aber da sind dann wir Großen gefragt um die Kinder dran zu erinnern, daß ein alter Körper manchmal einfach nimmer kann, egal wie es sich ´der Kopf´ wünscht.

...........Und auch jetzt war wieder unser Sohnemann die treibende Kraft wieder ein Alterchen aufzunehmen!!! Am Abend nach Stomp`s Abschied verlangte er dann von mir, daß ich ihm die "*pro-canalba-opa-seite*´ in den Computer eingebe und er guckt mal, welcher Hund am dringendsten ein Zuhause braucht!

Und somit wird in den nächsten Tagen wieder ein uralter Hund in unsere Familie einziehen und wir freuen uns wie verrückt auf unseren *TRUL*!!!

Also liebe Mamas und Papas und solche die es irgendwann werden/werden wollen:

Nehmt Euren Kindern die Angst vor dem Sterben-zeigt ihnen, dass der Tod auch zum Leben gehört und adoptiert ein Alterchen, die wirklich gaaaanz besondere Hunde sind!!!

    ´Adoptionsablauf´

Sei meines Hundes Freund, und du bist auch der meine!´


Indianische Weisheit

Schauen Sie sich unsere Schützlinge an und geben Sie einem von ihnen ein gutes Zuhause.

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´besondere Schicksale´

Wir möchten nicht unzählige Hunde auf schnellstem Weg vermitteln.

Aus diesem Grund sind wir sehr sorgfältig bei der Auswahl und Entscheidung für das richtige neue Zuhause unserer Schützlinge. Hier erhalten Sie die komplette Information zur Adoption einer ´unserer Hunde´.

Sehen Sie im *HappyEnd*, dass es so ist!

Ablauf einer Hunde-Adoption: Was kommt auf Sie zu?

Wenn Sie sich nach reiflicher Überlegung und in Absprache mit Ihrer Familie entschlossen haben, einem unserer Schützlinge ein Zuhause anzubieten, füllen Sie bitte zunächst die Adoptionsanfrage ihres auserwählten Hundes vollständig aus und senden diese bequem ab.

Sobald der jeweiligen Vermittlerin die Adoptionsanfrage vorliegt, wird sie sich mit Ihnen telefonisch in Verbindung setzen, um gemeinsam noch offene Fragen sowie den weiteren Vermittlungsablauf zu klären. Anschließend wird im gesamten pro-canalba-Team über Ihren Adoptionsantrag gesprochen und gemeinsam abgestimmt, ob bei Ihnen das passende Zuhause für den von Ihnen auserwählten Hund sein könnte.

Danach wird über pro-canalba der Vorbesuch bei Ihnen organisiert. Der Vorbesuch erfolgt generell und ausschließlich über vereinsnahe bzw. vereinsinterne Personen und in direkter Abstimmung mit Ihnen. Der Vorbesuch findet immer bei Ihnen zu Hause statt und sollte bitte in Gegenwart aller Personen erfolgen, die hauptsächlich mit unserem Schützling zu tun haben werden. Die Dauer zwischen Adoptionsanfrage und Vorbesuch kann variieren, von 2 Tagen bis 3 Wochen, je nachdem wie zeitnah Termine abgestimmt werden können und Kapazitäten verfügbar sind.

Nachdem der Vorbesuchstermin stattgefunden hat, wird der Bericht dazu im Team ausgewertet und besprochen. Gegebenenfalls setzt sich Ihre Vermittlerin nochmals zur Klärung von Fragen mit Ihnen in Verbindung. Danach wird gemeinsam im pro-canalba-Teams entschieden, ob Ihre Adoptionsanfrage auch zu einer Vermittlung führt.

Nun wird es bürokratisch.

Wir benötigen eine deutlich lesbare Kopie oder ein Foto von Ihrem Personalausweis oder Pass (Vor- und Rückseite des Personalausweises. Beim Pass bitte zusätzlich eine Kopie der Anmeldebestätigung Ihres derzeitigen Wohnorts). Diese Unterlagen benötigen wir, um die Ausreisegenehmigung Ihres Hundes bei den in- und ausländischen Behörden zu veranlassen und um den Schutzvertrag für Sie zu erstellen.

Der Schutzvertrag wird in der Regel per E-Mail durch Ihre Vermittlerin an Sie geschickt. Bitte drucken Sie diesen Schutzvertrag zweimal aus und schicken Sie beide Exemplare unterschrieben per Post direkt an unsere Vereinsadresse. Sie erhalten dann ein Exemplar für Ihre Unterlagen mit unserer Unterschrift zurück. Gerne können Sie uns einen Rückumschlag mit Porto beilegen oder Sie machen es wie Alexa D.: Sie hat zusätzlich zu ihrem Rückumschlag gleich 20 Briefmarken an uns gespendet….  : lol:  Danke dafür!

Briefmarken

Bitte drucken Sie alle 5 Seiten des Schutzvertrages 2x einzeln aus (nicht die Vorder- und Rückseite bedrucken). Da wir die Unterlagen nachträglich einscannen müssen ist das leider erforderlich. Achten Sie auch darauf, dass Kopf- und Fußzeile gut lesbar sind. Bitte senden Sie uns dann alles per Post zu. Sie erhalten dafür eine fertige Briefkopfvorlage.

Verträge per Fax oder per Foto können wir leider nicht akzeptieren, allerdings ist es manchmal erforderlich uns diese vorab z. B. per Fax zu senden (bitte nur nach Rücksprache). Ein Einschreiben mit Rückschein ist nicht erforderlich.

Eine Online-Unterschrift unter dem gemeinsamen Schutzvertrag ist bei uns aktuell noch nicht möglich. Falls Sie Schwierigkeiten beim Abspeichern oder Ausdrucken des Schutzvertrags haben, fragen Sie uns einfach, wir überlegen dann gemeinsam eine Lösung.

Die Schutzgebühr sollte zeitgleich zum Schutzvertrag überwiesen werden. Allerspätestens muss diese aber bis eine Woche vor der Übergabe auf unserem Vereinskonto sein.

Warum wird eine Schutzgebühr erhoben?

Die Schutzgebühren, die wir für unsere Schützlinge ansetzen, entsprechen vielleicht mitunter nicht dem “Marktwert” des jeweiligen Tieres. Der Grund dafür ist, dass wir nämlich nicht nur die jungen, schönen und gesunden Hunde retten, sondern auch solche, die ihr halbes Leben im Tierheim gesessen haben, nachdem sie vorher zum Beispiel als Gebärmaschine herhalten mussten oder mißhandelt wurden. Auch ausgediente Jagdhunde gehören dazu, die unter schlimmsten Verhältnissen ihr Dasein fristen mussten, angeschossen wurden, denen Ohren und Schwänze kupiert wurden. All diese armen Seelen haben auch ein Recht auf ein besseres Leben!

Menschen, die sich bisher noch nicht ausreichend über Tierschutz und dem Vermitteln der Tiere informiert haben, glauben vielleicht, dass mit der Erhebung von Schutzgebühren Gewinn erzielt wird. Das ist nicht der Fall! Bei verantwortungsvollem und seriösem Tierschutz, der sich auch der alten und kranken Tiere annimmt, ist genau das Gegenteil der Fall.

Überwiegend kann durch die Schutzgebühren nur ein Bruchteil der tatsächlichen Kosten gedeckt werden. Vieles wird aus privater Tasche bezahlt und ohne Spenden wäre Tierschutz in diesem Umfang, wie er heute stattfindet, nicht denkbar.

Tierschutz lebt leider nicht nur von Mitgefühl, Hilfsbereitschaft und Engagement – er ist auch mit immensen Kosten verbunden. Tierarztrechnungen für Bluttests, Medikamente, Impfungen, Futter, z.T. Kastrationen etc. müssen für jeden Hund bezahlt werden, bis er vermittelt werden kann. Viele Hunde sind, wenn sie ins Tierheim kommen, in einem desolaten Zustand. Sie brauchen intensive tierärztliche Betreuung. Bis ein Hund dann endlich in sein endgültiges Zuhause einziehen kann, ist oftmals ein kleines Vermögen in solch eine arme Seele investiert worden.

Die Einnahmen aus den Schutzgebühren sind nach dem Sozialprinzip aufgebaut. Die jungen und gesunden Hunde, für die weniger Ausgaben vor der Vermittlung anfallen, tragen die alten oder kranken Hunde mit.


Unsere Schutzgebühren in der Übersicht:

Welpen und Junghunde (bis 12 Monate):
445,00 Euro* (inkl. 7 % gesetzl. dt. MwSt.)

Welpen und Junghunde (bis 12 Monate), die in Deutschland geboren sind:
625,00 Euro* (inkl. 7 % gesetzl. dt. MwSt.)

Erwachsene Hündin/Rüde (1–10 Jahre):
390,00 Euro* (inkl. 7 % gesetzl. dt. MwSt.)

Senioren (ab 10 Jahren), bzw. Hunde ab 8 Jahren mit altersbedingten Gebrechen oder chronisch kranke Hunde:
300,00 Euro* oder nach vorheriger Absprache

Für jeden Hund erheben wir zudem:

eine Transportkostenbeteiligung von 125,00 Euro (inkl. 7 % gesetzl. dt. MwSt.) (außer für in Deutschland geborene Hunde). Da die Energiekosten im Dieselbereich um ca. 35 % gestiegen sind, freuen wir uns über jede zusätzliche Spende zur Transportkostenbeteiligung! Selbstverständlich erhalten Sie für den zusätzlichen Betrag eine steuerlich absetzbare Zuwendungsbestätigung. Vielen Dank!

eine Kaution für ein angepasstes Sicherheitsgeschirr und ein angepasstes Halsband in Höhe von 40,00 € (30,00 € für das Geschirr, 10,00 € für das Halsband). Dieses Geschirr und Halsband wird dem Hund beim Boarding in Italien angepasst und angelegt. Ein Tausch des Geschirrs und des Halsbands bei der Übergabe an den jeweiligen Standorten lehnen wir aus Sicherheitsgründen ab. Das Geschirr und/oder Halsband kann dann wahlweise zurückgesendet werden, und wir erstatten die Kaution, oder Sie können das Geld spenden. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

*Angaben für Vermittlungen in die Schweiz: Tiere, die im Ausland erworben und in die Schweiz importiert werden, sind zollfrei. Es ist jedoch die Mehrwertsteuer von 7,7 % des Warenwertes bei der zuständigen Stelle zu entrichten.

►Download Kautionsformular Sicherheitsgeschirr EU-Länder -manuell◄

►Download Kautionsformular Sicherheitsgeschirr EU-Länder – interaktiv◄

►Download Kautionsformular Sicherheitsgeschirr SCHWEIZ -manuell◄

►Download Kautionsformular Sicherheitsgeschirr SCHWEIZ – interaktiv◄

Falls ein Hund auf einer Pflegestelle aus der Schweiz stammt, muss der Adoptant/die Adoptantin diese 7,7 % MwSt. an uns zusätzlich zur Schutzgebühr zahlen (bei 445,00 € = plus 34,25 €; bei 390,00 € = plus 30,00 €).


Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir Hunde nicht an Personen abgeben, welche die Schutzgebühr nicht aufbringen können. Das Risiko, dass unsere Schützlinge nötigenfalls nicht angemessen medizinisch versorgt werden können oder aus finanzieller Not wieder abgegeben werden müssen, ist unserer Erfahrung nach zu groß. Wir versuchen für unsere Hunde ein stabiles Zuhause zu finden, welches sie nie wieder verlassen müssen.

Da es in der Vergangenheit leider manchmal vorgekommen ist, dass die Schutzgebühr nach Übergabe des Hundes nicht bezahlt wurde, raten viele Tierschutzorganisationen dazu, dass erst nach Abschluss des Schutzvertrags und Überweisung der Schutzgebühr die Übergabe des Hundes erfolgen sollte. Eine Ratenzahlung der Schutzgebühr ist möglich, muss aber im Vorfeld mit uns besprochen werden. Eine Barzahlung bei Übergabe kann in den seltensten Fällen erfolgen, da wir dann auf unser Risiko die Hunde für Sie aus dem Ursprungsland holen. Auch die Zahlung auf ein Treuhandkonto ist möglich, verursacht allerdings ca. 50 € an Mehrkosten für Sie, die Sie selbst direkt an den Notar zahlen.

(Ablauf: Sie zahlen die Schutzgebühr nach Aufforderung eines Notars Ihrer Wahl direkt auf ein Treuhandkonto. Nach Übergabe Ihres Hundes unterschreiben Sie uns, dass der Hund wohlbehalten angekommen ist und geben damit das Geld zur Auszahlung durch den Notar an uns frei.)

Alle vermittelten Tiere helfen ihren Brüdern und Schwestern, die zurückbleiben müssen, ein würdigeres Leben zu führen.

Nach Eingang des von Ihnen unterschriebenen Schutzvertrags und der Schutzgebühr plus der anteiligen Trapogebühren, sowie der Kautionszahlung für das Geschirr, ist der Hund für Sie ´versprochen´.

*Hinweis zum Formular für die Schweiz: Sie erhalten rechtzeitig vor Ausreise Ihres Hundes weitere Informationen dazu.

Nachdem alle Formalitäten, die im Adoptionsablauf beschrieben werden, erledigt sind, geht die Reiseplanung los. Alle Hunde müssen mindestens 3 Wochen vor der Ausreise ihre Reisegenehmigung in Form einer Tollwut-Impfung bekommen. Weiterhin bekommt jeder Hund seinen eigenen Ausweis, den EU-Pass, der vom italienischen Veterinäramt ausgestellt und Ihnen zusammen mit Ihrem Hund übergeben wird.

Einen Tag vor der Abreise wird jeder Hund noch einmal auf seine Reisefähigkeit untersucht. Am Abreisetag schauen sich die Trapoengel jeden ihrer Fahrgäste nochmals genau an, bevor jeder Hund seinen Platz im *Idefix*, *MobyDick*, *Fuchur*, *Snowball* oder *Pegasus* einnehmen darf.

Jeder Hund bekommt ein Halsband und ein Sicherheitsgeschirr und nimmt dann in seiner Transportbox Platz, die mit frischen Decken und Wasser ausgestattet ist. Während der langen Fahrt werden immer wieder Kontrollen seitens der FahrerInnen gemacht, frisches Wasser nachgefüllt und geprüft, ob es den Hunden auch gut geht. Futter und Leckerlies sind immer mit an Bord, werden aber eher sparsam an die Reisegäste verteilt, da „Futter und Fahrt“ keine gute Kombination ist.

Wie kommt mein Hund zu mir?

Sie erhalten von Ihrem Vermittler etwa eine Woche vor der Übergabe genaue Informationen, wann und wo wir Ihnen den Hund übergeben werden! Weiterhin erhalten Sie eine Checkliste, in der genau beschrieben ist, was Sie bitte zur Übergabe für Ihren Hund dabei haben sollten. Außerdem bestehen wir darauf, dass Sie alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um eine sichere Fahrt mit Ihrem Hund ab Übergabe in Ihrem Fahrzeug zu gewährleisten! Eine Abholung per Zug oder Flug ist nicht gewünscht.

Schauen Sie sich dazu auch unbedingt
die besonderen Tourhinweise an:

wichtige Transportinfojkhhjhjkk

Die Fahrzeuge, mit denen wir die Transporte fahren, sind vom Veterinär für “lebende Wirbeltiertransporte durch die EU” zugelassen. Desweiteren haben wir eine Zulassung als Transportunternehmen für alle Fahrzeuge, die besagt, dass wir “Lebend-Wirbeltiere über 8 Stunden” befördern dürfen.

Wir holen die Hunde also mit dem *Idefix*, *MobyDick*, *Fuchur*, *Snowball* oder *Pegasus* aus den Tierheimen in Italien ab und fahren fest definierte Haltepunkte bei der Rücktour an. Es lässt sich somit nicht umgehen, dass Sie unserem Transport ein Stück des Weges entgegenkommen müssen.

Unsere aktuellen Haltepunkte sind diese:

Bei diesem Haltepunkt handelt es sich um ein vollständig umzäuntes Firmengelände, welches uns für die Übergabe der Hunde mit freundlicher Genehmigung zur Verfügung steht. Bitte beachten Sie vor Ort die Regelungen für Gäste!

Bei diesem Haltepunkt handelt es sich um ein privates Freigelände eines Hundefreunds, welches wir auch freundlicherweise nutzen dürfen. Auch dieses Gelände ist vollständig eingezäunt. Bitte beachten Sie, dass hier keine Straßenangabe erfolgt. Das Gelände ist ausschließlich über Koordinaten Ihres Navigationsgeräts zu finden. Sie erhalten die Daten von Ihrem Ansprechpartner. Die Regelungen vor Ort für Gäste sind ebenfalls bitte zu beachten!

Dieser Haltepunkt ist der private Wohnsitz unserer Vereinsvorsitzenden, welcher uns für die Übergabe der Hunde zur Verfügung steht. Der Hof ist vollständig eingezäunt und ist optimal zur Übergabe von Hunden geeignet. Bitte beachten Sie vor Ort die Regelungen für Gäste des Grundstücks und des Hauses!

Reisen Sie nach Mommenheim und Kirchlengern auf keinen Fall mit einem tiefer gelegten Fahrzeug an.

Da sich die Ankunftszeiten des Transportes bei der langen Fahrt immer etwas verschieben können, werden Sie frühzeitig vom pro-canalba-Team angerufen. Erst dann sollten Sie pünktlich zum Treffpunkt fahren. So vermeiden wir unnötige Wartezeiten.

Jede Tour kann auch live von den jeweilige Adoptanten verfolgt werden. Die aktuellsten Informationen zu laufenden Tour finden Sie dann immer hier:

Transportfahrten

Die Übergabe erfolgt in einem gesicherten Umfeld. Sie werden vor Ort aber immer auch andere Adoptanten treffen, die auch ihre Hunde abholen. Wir bitten Sie deshalb, ihren Liebling keinesfalls abzuleinen oder außerhalb des gesicherten Bereiches spazieren zu gehen. Das Wohl unserer Hunde hat immer Vorrang und da es für alle ein langer Tag und eine lange Nacht war, die Aufregung groß ist und das Unbekannte zuweilen nervös macht, bitten wir Sie, nach der Übergabe ohne Umwege mit Ihrem Liebling nach Hause zu fahren.

 

Vielen lieben Dank, dass Sie einen Adoptionsantrag stellen möchten, bzw. gestellt haben. Bitte beachten Sie, dass wir sehr viel Wert auf eine langfristige Nachbetreuung unserer Hunde legen.

Insbesonders ist es uns wichtig, dass uns über eine gewisse Zeit von bis zu 5 Jahren, Bilder und Texte von und über Ihren neuen ´Liebling´ zur Verfügung gestellt werden.

Unser interaktives HappyEnd soll nicht nur die vielen vermittelten Hunde präsentieren, sondern auch deutlich machen, dass wir unseren Verpflichtungen gegenüber den deutschen und ausländischen, insbesondere den italienischen Behörden nachkommen.

Bitte beachten Sie dass jeder fehlende oder nicht zur Veröffentlichung frei gegebene Bericht uns wieder und wieder in Erklärungsnotstand gegenüber vielen Italienern bringt. Dadurch ist die Argumentation für die vielen unseriösen Canilebetreiber erneut vereinfacht. Wir kämpfen seit Jahren gegen diese Betreiber an und wünschen uns, dass Sie uns hier unterstützen.

Jedes fehlende HappyEnd, oder jede Diskussion ob ein HappyEnd Beitrag Sinn macht, oder eventuell Bilder nicht veröffentlicht oder hochgeladen werden können, kostet uns als Gesamtteam viel Zeit, viel Kraft und viel Nerven.

Diese Zeit und Kraft würden wir viel lieber für die Rettung eines weiteren Hundes einsetzen.

Lesen Sie dazu auch unbedingt unseren Bericht über
´warum Italien´?

Sie werden automatisch 5-7 Tage nach Übergabe Ihres Hundes eine Mail mit allen Informationen erhalten. Somit ist eine erste HappyEnd Information erforderlich. Nach ca. 6 Monaten wäre dann der nächste Eintrag fällig. Nach ca. 12 Monaten ein weiterer Kurzbericht mit 2-5 Bildern und dann jedes Jahr. Wir empfinden das als durchaus akzeptabel. Deshalb finden Sie diese Regelung auch in unserem gemeinsamen Schutzvertrag für Ihren Hund festgelegt.

Beim Datenschutz geht es in der DSGVO um den Schutz personenbezogener Daten. Da wir weder Menschen (es sei denn die Bilder sind frei gegeben), noch Namen, noch Adressen oder sonstige personenbeziehbare Daten im HE veröffentlichen, kann dieses Argument bei unserer Forderung nach Bildern und Texten nicht berücksichtigt werden.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und für Ihre Unterstützung. Falls Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte immer vertrauensvoll an Ihren Ansprechpartner.

Alle unsere Transportfahrzeuge haben im Laderaum eine von vorne steuerbare und Klimaanlage und Heizung, Durch die ständige Überwachung ist gewährleistet, dass unsere/Ihre Hunde bei jeder Witterung sicher und komfortabel reisen. Diese Ausstattung ist für uns selbstverständlich – und wird auch von den zuständigen Veterinärbehörden für die Zulassung zum Tiertransport gefordert.

Seit unserer Vereinsgründung war für uns klar: Wir geben unsere Hunde nicht in die Hände anonymer Transportunternehmen, für die der Transport nur ein Geschäft ist. Wir begleiten sie selbst – denn jeder einzelne Hund ist für uns eine Herzensangelegenheit.

Unsere Boxen sind mit saugfähigen Moltons und Inkontinenzauflagen ausgestattet – letztere mit der saugenden Seite nach unten, damit die Hunde trocken und sauber liegen. Die Welpen können sich gegenseitig sehen und haben Spielzeug in den Boxen. Für Wasser, Futter und Betreuung ist während der gesamten Fahrt gesorgt.

Bereits bei unserer Gründung im Jahr 2012 haben wir uns als professionelles Transportunternehmen zertifizieren lassen. Seitdem wurden unsere Transporte regelmäßig durch verschiedene Veterinärämter kontrolliert – stets ohne Beanstandungen.

Besonders in Erinnerung geblieben ist uns eine Kontrolle im Jahr 2022 in Iffeldorf: Um 23 Uhr wurden wir über 90 Minuten lang von 13 Amtstierärzten aus dem Freistaat Bayern geprüft – alles wurde kontrolliert: Chiplesegeräte, Transportpapiere, Desinfektionsmittel, Wasserversorgung, Belegungspläne, Boxengröße (per Zollstock) und vieles mehr. Am Ende gab es ein ausdrückliches Lob für unsere Professionalität.

Übrigens: Einige andere Amtstierärzte aus verschiedenen Regionen sind in der Vergangenheit sogar selbst mit uns als „Trapoengel“ mitgefahren – um sich ein persönliches Bild zu machen und dabei ihren eigenen Hund in Empfang zu nehmen.

Jedes unserer Fahrzeuge besitzt eine eigene behördliche Zulassung für den Tiertransport und ist mit zusätzlichen Überwachungs- und Sicherheitseinrichtungen ausgestattet – weit über den gesetzlich geforderten Mindeststandard hinaus.

Seit unserer Vereinsgründung im Jahr 2012 haben wir viele 1.000 Hunde sicher in ihre neuen Familien gebracht – bei Hitze, Kälte, Stau und manchmal auch unter schwierigen Bedingungen. Alle sind wohlbehalten angekommen. Dafür setzen wir uns Tag für Tag mit ganzem Herzen ein.

Unsere Fahrzeuge sind bewusst nicht mit festen Boxensystemen ausgestattet. So bleiben wir flexibel und können spontan auf Veränderungen reagieren – zum Beispiel, wenn mehr Hunde als geplant mitreisen oder Junghunde plötzlich einen Wachstumsschub hinter sich haben und mehr Platz brauchen. Diese Flexibilität ist für uns entscheidend.

Alle unsere „Trapoengel“ haben eine spezielle Schulung absolviert und verfügen über die gesetzlich vorgeschriebene Sachkunde für den Transport lebender Wirbeltiere über acht Stunden gemäß EU-Verordnung. Viele von ihnen haben selbst Hunde von uns adoptiert – sie wissen genau, worum es geht und was diese Reise für die Tiere bedeutet.


Unsere Arbeit in bewegten Bildern!

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Weitere Informationen:
• Unsere behördliche Zulassung: www.pro-canalba.eu/Impressum
• Details zu unseren Transporten und Fahrzeugen: www.pro-canalba.eu/Fahrzeuge

Ist an alles gedacht? Steht der Notfallplan? Sind alle Helfer informiert? Hat das Telefonteam alle und vor allen Dingen auch die richtigen Telefonnummern? Erreichen wir in der Nacht der Rückfahrt alle Adoptanten, alle Pflegestellen? Oder hat jemand vergessen sein Handy mit an´s Bett zu nehmen, oder vergessen aufzuladen? Unsere fünf Fahrzeuge, *MobyDick*, *Fuchur*, *Idefix*, *Snowball* und der *Pegasus*  haben viele Hunde ´an Bord´. Wenn nur ein Adoptant, eine Pflegestelle nicht erreichbar ist oder zu spät am Übergabepunkt ist, dann sind sofort viele Menschen bei uns in Aktion!

Wenn Sie Ihren Hund bekommen, dann denken Sie bitte immer daran! Vielen Dank!

Alle 6 Wochen in Aktion… 

  • Trapopacken den Samstag vor Abfahrt – 10 bis 15 Helfer
  • ´bis zu 5 Fahrzeuge – bis zu 10 ´Trapoengel´ (Spenden ausladen/kleine Reparaturen im ´sicheren Hafen´, Hunde knuddeln und fotografieren, Papiere sortieren und prüfen, Auto´s checken, vorbereiten und vieles mehr)
  • 12 bis 15 zusätzliche Helfer beim ´Boarding´ am Samstag
  • 4 Menschen im Telefonteam + 4 Menschen in Bereitschaft (Sa. auf So.)
  • 6 Helfer in Iffeldorf
  • 10 Helfer in Mommenheim
  • 25 Helfer in Kirchlengern
  • bis zu 100 Adoptanten/Pflegestellen
  • bis zu 150 Menschen in unserem Trapo E-Mailverteiler
  • viele ´Follower´ auf unserem LIVE GPS

Ein Hinweis vorweg an alle Adoptanten und Pflegestellen (gilt für jeden Trapo): Wir wissen, Sie sind genauso aufgeregt wie wir!

Bitte fahren Sie erst los, wenn der Anruf kommt, denn es kann sich durch Wetter, Verkehr oder sonstige Umstände alles verzögern oder verkürzen. Bitte beachten Sie auf jeden Fall die übergebenen Merkblätter, die Informationen des Ansprechpartners und auch unserer jeweiligen Helfer vor Ort. 

Bitte planen Sie auch genug Zeit ein, denn es gab schon Transporte, wo wir 8 Std. Verspätung hatten!

Alle Adoptanten und Pflegestellen erhalten dann rechtzeitig zum Trapo unseren Live-GPS-Verfolgungslink! 

Am Standort Kirchlengern werden Sie auf einem Parkplatz eingewiesen. Bitte halten Sie sich aus mehreren Gründen genau an die Anweisung:

a) bitte parken Sie nicht vor Grundstückseinfahrten oder auf Rasenflächen. Wir haben da jeweils ´Pylonen´ aufgestellt, die nicht zur Seite gestellt werden dürfen. (hier gab es leider schon Ärger mit den anderen Anwohnern)

b) Personen die einen Welpen und/oder Junghund (bis 1 Jahr) abholen, bekommen evtl. einen Parkplatz außerhalb des Hofs.

c) alle die einen Hund holen der älter als ein Jahr ist, erhalten ihren Hund nur, wenn das Abholfahrzeug in unserem umzäunten Gelände steht. 

Nachdem die Transporter angekommen sind müssen Sie in Iffeldorf und Mommenheim ca. 1 Std und in Kirchlengern ca. 2 Std. Zeit einplanen bevor Sie den Hof verlassen können (Papiere machen, Pässe übergeben, Hunde ausladen, Gassi auf der Wiese gehen, Fragen klären). Erst wenn alle Hunde ausreichend Bewegung hatten, alle Papiere übergeben und alle Hunde gesichert sind, machen wir das Tor wieder auf. Dies geschieht zur Sicherheit aller Hunde. Sollten Sie an dem Tag noch einen sehr wichtigen Termin haben, dann sagen Sie das bitte direkt bei der Einfahrt auf den Hof (in Kirchlengern). Dann werden Sie einen der vorderen Parkplätze erhalten.   Vielen Dank.

Achtung: Sie werden, wie oben beschrieben, rechtzeitig angerufen. Sollten Sie nicht ca. 90 bis 60 Minuten vor Ankunft der Transporter vor Ort sein, kann es passieren, dass Sie außerhalb so lange warten müssen, bis alle die pünktlich da waren das jeweilige Gelände verlassen haben. 

Kurze Erklärung dazu: Wir haben mehr als nur 5 Hunde an Bord und sind auf die Mitarbeit aller am Trapo beteiligten Personen angewiesen. Bitte sorgen auch Sie dafür, dass alle Hunde und auch die Trapoengel jeweils zügig weiterkommen, bzw. dass alles reibungslos verläuft. Danke! 

  • Falls Sie Schwierigkeiten haben Ihren Hund in Ihr Auto zu bekommen, dann sprechen sie die ´Trapoengel´ oder Helfer vor Ort an. Wir machen das dann, denn uns muss Ihr Hund morgen nicht mehr mögen 😳 ! 
  • Beim Ein- und Aussteigen des Hundes hat immer einer zur Sicherheit die Leine im Auto in der Hand, bevor die Klappe oder die Tür geöffnet wird!
  • Halten Sie die Hunde beim 10-15 minütigen Spaziergang auf dem Gelände voneinander fern!
  • Nehmen Sie sich Kotbeutel und sammeln Sie die ´Häufchen´ auf!
  • Begeben Sie sich auf Augenhöhe mit Ihrem Hund, nehmen Sie sich eine Decke und ein paar Leckerlies mit! 
  • Versuchen Sie nicht anderen Hunden ein Leckerlie zu geben!
  • Bringen Sie auf jeden Fall 2 Leinen mit. Ein Sicherheitsgeschirr und Halsband hat Ihr Hund an!

Wünschen wir immer allen Trapoengeln, dem *Fuchur*, dem *MobyDick*,  dem *Idefix*, dem *Snowball* und dem *Pegasus*,  sowie natürlich den vierbeinigen Reisegästen für die Hin- und Rückfahrt alles Gute. Kommt heile wieder!

Nach der jeweils aktuellen Tour stellen wir Ihnen die Highlights auf unserer Webseite zur Verfügung.


Möchten Sie auch Trapoengel werden oder unsere Transporte finanziell unterstützen? Unsere Fahrzeuge sind unsere wichtigsten Begleiter und ganz „ehrenamtlich“ können sie leider nicht tätig sein. Wenn Sie uns finanziell unterstützen möchten, dann zögern Sie nicht, uns *anzusprechen*, direkt zu *spenden* oder *Pate* zu werden. Vielen Dank.



Wollen Sie auch mal mitfahren? 

Dann schauen Sie hier: *Trapoengel werden*

Wir möchten alle Adoptanten immer darum bitten, das bei Abholung des neuen Lieblings zwei Leinen (nicht zu kurz – und keine Flexileinen) mitgebracht werden. Sie erhalten ein Geschirr und ein Halsband von uns (siehe Adoptionsablauf)!

Die ersten 4-6 Wochen sollte ausschließlich nur mit Doppelsicherung spazieren gegangen werden. Auch im Garten ist der Hund mindestens die ersten 4 Wochen zu sichern. Bitte benutzt keine Flexi-Leinen! Euer Schützling weiß nicht, wo er/sie hin soll falls er/sie vor Schreck wegläuft. Also aufpassen! Vielen Dank.

► Warum auch im Garten? Das sehen Sie hier! ◄

Läuft Ihr Schützling weg, melden Sie sich bitte sofort bei uns und  bei Tasso! 

Achtung:

Es ist eine Kaution für ein Sicherheitsgeschirr in der Höhe von 30,00 € und für ein Halsband von 10,00 € zu entrichten – außer für die Hunde die auf Pflegestellen reisen! (dieses Geschirr und Halsband wird dem Hund beim ´Boarding´ in Italien angepasst und angelegt! Ein Tausch des Geschirrs oder Halsbands bei der Übergabe an den jeweiligen Standorten lehnen wir aus Sicherheitsgründen ab! Das Geschirr und/oder Halsband kann dann wahlweise zurückgesendet und das Geld kann gespendet werden oder wir zahlen an Sie die Kaution sofort zurück! Danke für Ihr Verständnis! Hinweis: ein K9 Geschirr z. B. ist KEIN Sicherheitsgeschirr)

►Download Kautionsformular Sicherheitsgeschirr EU-Länder -manuell◄

►Download Kautionsformular Sicherheitsgeschirr EU-Länder – interaktiv◄

►Download Kautionsformular Sicherheitsgeschirr SCHWEIZ -manuell◄

►Download Kautionsformular Sicherheitsgeschirr SCHWEIZ – interaktiv◄

Hier ist der LINK zur Erklärung der digitalen Unterschrift?

Bei dieser Variante, die vom Aufbau der eines Führgeschirrs entspricht, ist ein zusätzlicher Taillengurt angebracht, der ein Herauswinden des Hundes so gut wie unmöglich macht und dafür sorgt, dass das Hundegeschirr ausbruchsicher ist. Die komplette Belastung, die bei Zug an der Leine entsteht, wird gleichmäßig auf die Brust verteilt. (Aufgrund unserer negativen Erfahrungen mit der Firma ´S i e n t a s´ in letzter Zeit – es geht nicht um das Produkt, sondern um die Art der Lieferung und um den nachfolgenden Umgang mit uns als Tierschutzverein – können wir Ihnen diesbezüglich keine Empfehlung zu dem Unternehmen aussprechen) 

*Hinweise für das Zurücksenden aus der Schweiz. Jeder Adoptant, jede Pflegestelle bekommt gesonderte Informationen. Danke  

Was eine Doppelsicherung bedeutet erklärt Lutz in

*diesem Film*

ab der 70. Minute.

Und hier haben wir eine Grafik dazu. Eine Leine um den Bauch und am Geschirr – eine Leine am Halsband:


ACHTUNG! Die Straßen- und Verkehrssituation ist auf den fast 2.000 KM sehr unterschiedlich. Hauptpriorität ist, dass alle Menschen, Hunde und Fahrzeuge heile wieder nach Hause kommen. Deshalb möchten wir Sie alle bitten, dass Sie sich auch auf mögliche zeitliche Verzögerungen einstellen müssen. (Wir hatten im Juni und im September 2020 – 1x 7 1/2 und 1x 6 1/2 Stunden Verspätung) Danke

Berichte auf Facebook

Der Link ist auch für alle nutzbar die nicht bei Facebook angemeldet sind! Es ist kein Login oder eine Anmeldung erforderlich.


Unsere Transportfahrten sind für alle immer ein besonderes Ereignis:

Für das gesamte pro-canalba-Team, für die fleißigen Helfer und Unterstützer vor und nach der Tour, für die FahrerInnen, für unsere Ansprechpartner vor Ort, für alle aufgeregten Adoptanten/Pflegestellen und deren Angehörige, ja, auch für die Veterinäre im In- und Ausland und nicht zuletzt für alle Hunde, die die Reise in ihr neues Leben antreten dürfen.

Eine Fahrtstrecke nach Italien umfasst etwa 2.000 km, das sind über 20 Stunden reine Fahrzeit. Auf dem Hinweg transportieren wir Ihre *Sachspenden*. Dann sind die Fahrer etwa 2-3 Tage vor Ort und treten dann gemeinsam mit den Hunden, die adoptiert wurden, die Rückreise an. Da wir einen anderen Weg zurück fahren um am ersten Übergabepunkt in Iffeldorf anzukommen haben wir über Mommenheim bis Kirchlengern über 22 Stunden Fahr- und Übergabezeit.

Per GPS senden wir direkt vom Transport aus unseren Standort und die Fahrtstrecke. Dadurch können die Adoptanten des jeweiligen Transports jederzeit während der Tour beobachten, wo wir sind! Das gibt den Adoptanten die Möglichkeit, auch ohne Fahrkarte mit dabei zu sein.

Auf der Rückfahrt wird das GPS immer erst ab dem deutschsprachigem Raum angestellt – Also Norditalien – Danke für das Verständnis

Weiterhin berichten wir auch in Bildern und Kommentaren, was vor Ort in den Tierheimen und am Vereinssitz passiert. Dies alles und noch viel mehr finden Sie hier:

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Die nächste Abfahrt ist aktuell für den 03.06.2026 geplant! Eine Rückfahrt mit einigen Hunden ist eventuell nur bedingt möglich! Warum? Das lesen Sie hier:  *Rettungsanker*

Spendet auf jeden Fall noch *viel Futter* für unsere einsitzenden Hunde im *´sicheren Hafen´*. Letzter Annahmetag am Vereinssitz ist der 03.06.2026. Wer Futter direkt bringen möchte, sollte dies am besten am Samstag, den 30.05.2026 ab ca. 10.00 Uhr erledigen. Um die Uhrzeit beginnen wir unsere Transporter zu packen.

Es darf dann auch geholfen werden. :roll:– Vielen Dank.

Liebe Pro Canalbaner, dies ist eine sehr, sehr ernste Beschwerde. Denn bei der Vermittlung von Luke ist etwas ganz schlimm falsch gelaufen. Uns wurde ein trauriger, depressiver Hund angekündigt, der seinen Lebenswillen verloren hat.

Und jetzt? Haben wir das Festival der guten Laune zu Hause, einen unternehmungslustigen Tobewuschel, der alle unsere Tiere liebt, vor allem aber seinen neuen Rüdenkumpel Ponpon, wir kommen aus dem Lachen nicht mehr raus und sind völlig bezaubert. Das wollten wir so nicht! Wir wollten den traurigsten, hoffnungslosesten von allen haben, doch das ist etwas völlig anderes. Ein bezaubernder Charmebolzen, der alle um die Pfote wickelt und mit seinem Sinn für Spaß und zärtliche Momente bezaubert. Also so ja nun nicht! Das ist ein schwerer Sachmangel, wahrscheinlich hat man uns den falschen Hund gebracht. Die Sache ist klar: der Hund wird umgetauscht, nächsten Sonntag stehen wir um sechs Uhr morgens in Mommenheim, wo dann hoffentlich der richtige Luke kommt.

Im Ernst: Was haben wir denn da bekommen? Ein zarter, süßer, kuscheliger Hund, der nach den ersten kleinen Reibungen nur noch wunderbar und toll ist. Verspielt, nett zu Katzen (obwohl er sichtlich entsetzt war, was da für Kreaturen in seinem neuen Haus auf ihn warten), reizend zu dem kleinen, blinden Twain, der uralten Aja, aber vor allem wie verliebt mit Ponpon, der dauernd die Nase abgeleckt bekommt, bis er es nicht mehr erträgt. Auch die Katzen bekommen regelmäßig die Ohren gewaschen, was ihnen aber auch auf die Nerven geht. Dann bringt er der alten Aja alles, was er an Katzenspielsachen finden kann, auch wenn sie nicht wirklich erfreut darüber ist. Wenn allgemeine Leckerchenvergabe ist, immer ein ritueller Akt für das ganze Rudel, sitzt er artig in der letzten Reihe und wartet, bis er auch eins bekommt, denn er hat schnell gelernt, dass die alten Hunde zuerst bekommen. Übrigens: inzwischen heißt Luke Batuffolo (zu deutsch: Wattebausch), denn auf Luke hat er sowieso nicht gehört, aber Batuffolo hat er sofort als seinen wirklichen Namen ausgesucht und akzeptiert.

Draußen ist er noch viel unglaublicher. Da benimmt er sich wie ein DSH, hört aufs Wort, kommt schwanzwedelnd voller Begeisterung zu uns, wenn er nicht gerade mit Ponpon umeinand tobt. Neulich hat er sogar unseren Förster bezaubert, den wir im Wald trafen und der auf ein Schwätzchen bei uns stehen blieb. Batuffolo war von ihm begeistert und flohte ihm erst einmal knabbernd das Bein durch. Nachdem der Förster noch mitbekam, wie die Hunde auf Pfiff reagierten, war auch er überzeugt: „Die kannst Du mir gerne hinten einladen“.

Allerdings ist er draußen extrem wachsam Da wir Herdies mittlerweile sehr genau kennen, keine Überraschung für uns. Hier wird gewacht. Sein Territorium ist ihm heilig, und das setzt er auch radikal durch. Hunde allgemein, sogar die Hündin meiner Schwester dürfen seinem Haus oder Auto nicht nahe kommen, und auch bei Hundebegegnungen in Feld und Wald achtet er auf ehrerbietiges Verhalten ihm gegenüber. Menschen mag er, Hunde weniger.

Was uns immer wieder erstaunt: Batuffolo war von der ersten Sekunde an perfekt stubenrein. Wie eigentlich fast alle Hunde, die aus dem Canile oder dem Zwinger kommen, obwohl sie es doch eigentlich nicht wissen können, dass dieses Verhalten gewünscht ist. Vielleicht erkennen sie sofort, dass hier ihre Chance ist, nicht mehr im Dreck zu leben, was sie offensichtlich verabscheuen, sie sind viel zu glücklich, ein sauberes Zuhause zu haben. Wieso wollen jetzt aber so viele Leute Welpen vom Züchter haben? Da wisse man, was man zu erwarten hat, die könne man formen und beeinflussen? Was für ein unglaublicher Quatsch. Die meisten Hundehalter sind doch nicht einmal ansatzweise in der Lage, einen Hund so zu erziehen, dass da auch nur halbwegs etwas draus wird. Mein Golgatha als Hundetrainer erlebte ich mit unserer eigenen Hündin Luna, die wir als Welpen bekommen hatten und die mit keinem Trick der Welt stubenrein zu bekommen war. Und das obwohl ich über Jahre Welpentrainingskurse geleitet habe. Da lernt man Demut.

Und jetzt bekommen wir einen Hund von der Straße, der eigentlich nichts kann und haben den perfekten Hund, reif für die Begleithundeprüfung, der perfekt bei Fuß geht und der mit fünf Jahren Training nicht so hinzubekommen wäre. Und alles mit Freude und Liebe und Spaß und guter Laune, das glaubt mir doch kein Mensch. Doch das sind halt Maremmen. Wenn die etwas als sinnvoll erachten, dann tun sie es. Wie unser Batuffolo, der sich entschlossen hat, sich in sein neues Rudel zu integrieren, alles richtig zu machen, und sein neues Zuhause zu bewachen und zu beschützen. Wie sich das in Zukunft entwickeln wird – wir sind gespannt. Batuffolo scheint, genau wie schon unsere geliebten Bacio und Gustavo, das Handbuch des perfekten Hundes auswendig gelernt zu haben. Warum also Welpen kaufen? Ich verstehe die Menschen nicht. Leute, gerade die alten, lebenserfahrenen Hunde bieten Euch genau das, was Ihr Euch von Hunden erträumt, und zwar, ohne dass Ihr Euch wirklich anstrengen müsst. Sie wissen besser, was für Euch gut ist als Ihr selbst.

Doch in manchen Dingen ist Batuffolo seine Straßenhundvergangenheit anzumerken. Oft ist er schüchtern uns gegenüber, will keinen Unwillen erregen. Vor allem aber darf ich als Mann nicht zu sehen sein, wenn er sein Futter bekommen hat, sonst zieht er sich zurück und traut sich nicht an seinen Topf. Wir vermuten, dass er so eingefangen worden ist – immer noch ein traumatisches Erlebnis für ihn. Mit Druck kann er gar nicht umgehen, aber das ist auch Maremmenmentalität, die nach einem lauten Wort völlig verschüchtert gucken, dann aber doch halsstarrig und, komplett von sich selbst überzeugt, genau das tun, was der Mensch gerade versucht hat, zu verhindern.

Ja, es stimmt. Es ist uns ein depressiver, trauriger Hund versprochen worden. Ja, jetzt ist Party bei uns im Haus, wenn die beiden Rüden, die zusammen immerhin ein strammes Kampfgewicht von rund 80 Kilo auf die Waage bringen, ihre neugefundene Freundschaft feiern. Aber ätsch! Den Hund geben wir nicht mehr her. Er ist nämlich der entzückendste Wattebausch, der jemals Italien verlassen hat.

Mit herzlichen Grüßen
Stephan

————–

Unsere Stellungnahme zur eingegangenen Beschwerde bezüglich der Vermittlung von Luke alias Batuffolo

Wir nehmen Beschwerden grundsätzlich sehr ernst. Umso aufmerksamer haben wir die hier vorliegende Eingabe gelesen, denn sie betrifft einen unserer vermittelten Hunde – Luke, inzwischen offenbar unter seinem selbstgewählten Künstlernamen Batuffolo bekannt.

Zunächst möchten wir uns ausdrücklich entschuldigen. Offenbar ist es bei der Vermittlung zu einer eklatanten Abweichung von der Beschreibung gekommen. Statt eines zutiefst traurigen, depressiven, lebensmüden Hundes mit gebrochenem Herzen wurde ein ausgesprochen fröhlicher, sozialkompetenter, charmanter und lebensbejahender Maremmano ausgeliefert. Ein Hund, der nicht nur sein neues Zuhause im Sturm erobert hat, sondern gleich das gesamte Rudel – Hunde, Katzen, Förster inklusive – in seinen Bann zieht. Das entspricht selbstverständlich nicht den Erwartungen, die mit der ursprünglichen Ankündigung geweckt wurden.

Auch die geschilderten Details geben uns zu denken:
Ein Hund, der sich vorbildlich in ein bestehendes Rudel einfügt, der respektvoll mit alten und schwachen Tieren umgeht, der Katzen zwar irritierend, aber liebevoll behandelt, der bei der Leckerchenvergabe geduldig wartet und ganz offensichtlich soziale Regeln versteht und akzeptiert. Ein Hund, der draußen aufmerksam, führig und wachsam ist, der hört, wenn man ihn ruft, und der dennoch eigenständig denkt – ganz so, wie man es von einem echten Herdenschutzhund erwarten würde.

Besonders schwer wiegt der Vorwurf, Batuffolo sei von der ersten Minute an stubenrein gewesen. Wir wissen, wie sehr dieses Verhalten Menschen verwirrt, die davon ausgehen, dass Hunde aus Canili oder von der Straße „nichts können“. Dass solche Hunde oft sehr schnell begreifen, was ein sauberes Zuhause bedeutet, und dieses mit größtem ernst respektieren, scheint nach wie vor viele zu überraschen. Auch hier müssen wir einräumen: Ja, genau das erleben wir immer wieder.

Gleichzeitig nehmen wir auch die leisen, ernsteren Töne sehr ernst. Die Zurückhaltung beim Fressen, die Unsicherheit gegenüber Männern in bestimmten Situationen, die deutliche Abneigung gegen Druck und Lautstärke – all das sind Spuren eines früheren Lebens, das nicht immer freundlich war. Diese Mischung aus Sensibilität, Vorsicht und innerer Stärke ist typisch für viele erwachsene Hunde mit Vergangenheit. Und sie ist kein Makel, sondern Teil ihrer Geschichte.

Dass Batuffolo sich dennoch entschieden hat, Vertrauen zu fassen, sich einzubringen, zu beschützen, zu bewachen und Teil eines neuen Rudels zu sein, spricht nicht nur für ihn, sondern auch für die Menschen, die ihm dieses Zuhause gegeben haben. Denn genau das ist es, was wir uns für unsere Hunde wünschen: Menschen, die hinschauen, verstehen, Geduld haben – und die bereit sind, sich auf das einzulassen, was da kommt, statt auf das, was sie zu erwarten glauben.

Was den geforderten Umtausch am kommenden Sonntag um sechs Uhr morgens in Mommenheim betrifft, müssen wir leider mitteilen: Dieser Antrag wird abgelehnt. Nicht aus organisatorischen Gründen, sondern weil wir der festen Überzeugung sind, dass Batuffolo genau dort angekommen ist, wo er hingehört. Und außerdem haben wir den Verdacht, dass er selbst mit dieser Entscheidung sehr einverstanden ist.

Abschließend bleibt uns nur zu sagen:
Ja, manchmal versprechen wir traurige Hunde – und liefern Lebensfreude. Manchmal glauben Menschen, sie wüssten genau, was sie wollen – und bekommen etwas viel Besseres. Und manchmal schreibt ein Hund sein eigenes Kapitel neu, sobald er merkt, dass dies nun wirklich seine Chance ist.

Wir danken für diese „Beschwerde“, die in Wahrheit ein wunderbares Zeugnis dafür ist, warum erwachsene Hunde aus dem Tierschutz so unglaublich viel zu geben haben. Und wir wünschen Batuffolo und seinem Rudel weiterhin viele gemeinsame Jahre voller Wattebausch-Momente, Gelächter, Vertrauen und dieser ganz besonderen Liebe, die nur Hunde mit Vergangenheit schenken können. Gruß Lutz

————–

Ein riesengroßer Trapo im Juni 2019!

Wir bedanken uns bei allen Spendern, Helfern, Adoptanten, Pflegestellen und ´MitfieberInnen´ für die großartige Unterstützung bei diesem großen Transport!

Was dann bei der Ankunft in Kirchlengern los war, ist nicht zu beschreiben. Schaut selber:


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Am 22.05.2016 hatten wir die Ankunft der Transporter mit ihrer wertvollen Fracht vom Vereinssitz in Kirchlengern LIVE über Facebook übertragen.

Wir bedanken uns bei allen, die bei diesem sehr großen Transport geholfen haben – in Italien, in Iffeldorf, in Mommenheim und in Kirchlengern. Wir danken auch allen Adoptanten und Pflegestellen, dass sie pünktlich vor Ort waren, so dass die Hunde, die noch in den Fahrzeugen waren, schnell weiterreisen konnten. Wir danken allen aktiven Helfern im Verein, egal ob diese Tische und Stühle bereit gestellt haben, Kaffee gekocht haben oder die Adoptanten nachts angerufen haben.

Schauen Sie selbst – viel Spaß  


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▼ Hundehaftplicht ▼

Achten Sie darauf, dass Sie zum Zeitpunkt der Übergabe – Ihres Hundes – (sofern Sie einen unserer Hunde adoptiert haben), eine Hundehaftpflichtversicherung abgeschlossen haben. Wir haften ab dem Moment der Übergabe nicht für Haftpflichtschäden, da Sie gemäß § 833 BGB Tierhalter geworden sind. In einigen Bundesländern ist die Hundehaftpflicht, wie der Name schon sagt, PFLICHT.

Falls Sie keine Haftpflicht für Ihren Liebling haben, einen Neuabschluss planen und uns unterstützen möchten, dann gehen Sie über den Banner von Tarifcheck24. Wir erhalten als pro-canalba e. V. eine Provision für unsere Tierschutzarbeit gut geschrieben. Vielen Dank!


▼ Tier OP und Krankenversicherung ▼

Wir haben für SIE gesucht! Falls Sie beabsichtigen für Ihr Tier (Hund/Katze/Pferd) eine OP oder Krankenversicherung abzuschließen, können wir Ihnen auf jeden Fall die individuelle Beratung der ´Hanse-Merkur´ Versicherung empfehlen.

Wir selbst haben dort einige private Hunde mit dem TOP Schutz abgesichert.

Bitte einfach auf das Bild klicken und informieren.

Wir erhalten als pro-canalba e. V. eine Spende von der Provision für unsere Tierschutzarbeit gut geschrieben. Vielen Dank!

    ´Auslandstierschutz´

´Der Hund bleibt bei seinem Herrn, in guten wie in schlechten Zeiten,
in Gesundheit und Krankheit.´


George Graham Vest

Warum ein Hund aus dem Auslandstierschutz – muss das sein?

Vielleicht kennen Sie diese Frage! Hier finden Sie Antworten!

Wir wissen, dass es den Tieren in den deutschen Tierheimen oftmals weitaus besser geht als ihren Schicksalsgenossen im Ausland. In den deutschen Tierheimen werden die Hunde ausreichend mit Futter versorgt und ärztlich betreut.

Anders sieht es in vielen Tierheimen *Osteuropas* und der *Mittelmeerländer* aus, in denen fast ausschließlich nur eine Mindestversorgung der Tiere erfolgt; in osteuropäischen Ländern gibt es mitunter gar keine Tierheime und die Hunde fristen ein erbärmliches Leben auf der Straße. Das Leben eines Tieres ist in vielen dieser Länder nichts wert, sie haben kaum eine Lobby. Ausgesetzt werden sie sich selbst überlassen.

Hilfe ist auch dort notwendig, wo sich die Einstellung der Menschen zum Tier ändern muss. Leider stößt man noch sehr oft auf völliges Unverständnis der Menschen und immer noch werden den Tieren Gefühle abgesprochen. Viel Aufklärungsarbeit ist notwendig, um die Situation der Tiere allmählich zu verbessern.

Das oft anzutreffende Vorurteil, dass Tierheim-Hunde aufgrund ihrer Vergangenheit wohl alle einen „Knacks“ hätten, können wir widerlegen.

Diese Tiere wollen einfach nur leben. Ihre kleinen „Macken“, welche sie mitunter haben, sind vielleicht auf traumatische Erlebnisse oder auch auf mangelnde Erfahrung in der Prägezeit zurückzuführen. Die Hunde legen in einem liebevollen Zuhause und bei einfühlsamen Menschen ihre „Macken“ in der Regel sehr schnell ab. Erstaunlicherweise sind sie immer wieder erneut bereit, uns Menschen zu vertrauen und ihr Herz zu öffnen.

Wir freuen uns sehr darüber, dass immer mehr Leute bereit sind, sich einen Hund aus dem Ausland nach Hause zu holen. Vielleicht helfen Ihnen unsere Worte, darüber nachzudenken, sich eventuell auch für einen Hund aus dem Auslandstierschutz zu entscheiden.

Ihr pro-canalba-Team

In Spanien, Portugal, Südfrankreich, auf dem Balkan, in Griechenland, in der Türkei sind alle immer hocherfreut, wenn Hunde nach Deutschland, nach Österreich oder in die Schweiz geholt werden.

In Italien NICHT – es geht um Milliarden von €uros.

Es wird mit aller Macht gegen uns und die italienischen Tierschützer gekämpft.

Warum? Das lesen Sie hier

Sehen Sie nur, was aus unserem *lieben, blinden Bruno geworden ist*, der ungesehen jahrelang auf dem Betonboden in einem Canile sein Dasein fristete. Er hat Leishmaniose, seine Chancen waren in jeder Hinsicht sehr schlecht. Die Zusammenarbeit mit den italienischen KollegInnen und die vielfältigen Unterstützungen in Deutschland haben es möglich gemacht, ihn zu befreien, mit der notwendigen Behandlung zu beginnen und eine Familie für ihn zu finden, die ihn adoptierte. Bruno kann jetzt lächeln und darf sein Leben genießen. Endlich!

Hund Bruno Januar
Bruno im Januar 2015
Hund Bruno heute
Bruno heute: lächelnd auf der „Pirsch“ mit seinem Frauchen

Bruno ist im Oktober 2018 friedlich eingeschlafen


Sie finden noch viele weitere spannende und schöne Geschichten rund um den Auslandstierschutz auf unseren *Happy-End-Seiten*. Und vielleicht können Sie schon bald Ihr eigenes Happy End für einen unserer Hunde schreiben.

WARUM ITALIEN?

Lesen Sie hier den Hintergrund


´Die Seele eines Menschen kann danach beurteilt werden,
wie er seinen Hund behandelt.´

Charles Doran

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per Paypal

Ein Hund aus dem Auslandstierschutz – muss das sein?

Und warum aus Italien? Vielleicht kennen Sie diese Fragen!

Hier finden Sie ein paar Antworten!

In Spanien, Portugal, Südfrankreich, auf dem Balkan, in Griechenland, in der Türkei sind alle immer hocherfreut, wenn Hunde nach Deutschland, nach Österreich oder in die Schweiz geholt werden.

In Italien NICHT – es geht um Milliarden von €uros.

Es wird mit aller Macht gegen uns und die italienischen Tierschützer gekämpft.

Warum? Das lesen Sie hier

Hunde südlich der Linie Turin, Mailand, Verona und Venedig:

  • sie laufen in Italien oft frei herum
  • sie werden kaum kastriert
  • Welpen dienen den Familien oft als Spielzeug. Werden Sie älter, dann werden sie entsorgt, frei gelassen, auf Müllhalden ausgesetzt
  • Jäger und Schäfer vermehren ohne Ende (Setter und Herdenschutzhunde)
  • wer nichts taugt, wird erschlagen, verbuddelt, ertränkt, erschossen, ausgesetzt
  • oder in einer Schachtel bei uns abgestellt oder über unseren Zaun geworfen
  • sie müssen in Italien gechipt sein (Chip in ganz Italien) und sind in das offizielle, behördliche Haustierregister eingetragen. Deshalb werden ihnen vor dem Aussetzen oder dem Erschlagen die Chips rausgeschnitten um nicht nachverfolgen zu können wem dieser Hund gehört hat
  • sie dürfen in Italien nicht in ein Tierheim (Canile) abgegeben werden, welches von der Region oder Kommune finanziell gefördert wird. Somit sind die Hunde in den ´Hundehöllen´ und ´Hundelagern´ nur Hunde die gefangen und/oder gefunden worden sind
  • Canilehunde dürfen in Italien nicht euthanasiert (eingeschläfert) werden

Ein organisierter Ring von unseriösen Canilebetreibern scheffelt durch das System jährlich Milliarden an €uros – Warum?

  • Hunde werden gefangen und eingesammelt
  • durch das italienische Tierschutzgesetz müssen Hunde am Leben erhalten bleiben
  • die Region/Kommune/Gemeinde, wo ein Hund aufgefunden wird, muss die Unterbringung bezahlen
  • unseriöse Betreiber erhalten pro Hund und pro Tag zwischen 3,00 € bis 5,00 €
  • 4.000 Hunde X Ø 4,00 € = 16.000,00 € am Tag x 365 Tage = 5.840.000,00 € im Jahr
  • es werden Billiglohnkräfte bezahlt (meist aus Albanien)
  • es kommt nie ein Tierarzt
  • es gibt minderwertiges Futter
  • es gibt brackiges Wasser
  • es gibt kaum Sonnenlicht
  • es gibt keinen Auslauf
  • es wird getreten, es wird weggeschubst, es wird sich nicht gekümmert
  • als Welpe in ein ´Hundelager´ = keine Chance zu entkommen, keine Chance auf Vermittlung. Sie brauchen unsere Hilfe!
  • Canilebetreiber dieser Art nennen sich ´Tierschützer´
  • Außen am Lager ist alles ordentlich – ein paar Vorzeigehunde zum ansehen – hinten drin herrscht die Hölle
  • die meisten Italiener glauben, dass alles ok und in Ordnung ist

 

  • durch den unseriösen, organsierten Hundering haben sie Schwierigkeiten, seriös dagegen an zu arbeiten
  • oftmals wollen sie das auch nicht – es ist einfacher, es so zu belassen – manche sind sogar finanziell beteiligt
  • Klageverfahren von echten Tierschützern dauern Jahre
  • Bedrohungen gegenüber den italienischen Tierschützern sind an der Tagesordnung

… die mit uns zusammenarbeiten:

  • die ALFA – ein italienischer Tierschutzverein – wir sind sehr gut befreundet
  • die ´Fatoria di Tobia´ – das Leishmanie-Center in der Nähe von unserem ´sicheren Hafen´
  • Luciana-Patrizia, ein im Wald gelegenes privates Tierheim
  • einige Regionen, Kommunen und Bürgermeister haben es auch mittlerweile erkannt, dass es besser geht
    (schauen Sie hier: „die Italiener waren hier“)

…von den unseriösen Canilebetreibern und vielen unwissenden Italienern:

  • wir verkaufen die Hunde an Versuchslabore
  • wir verkaufen die Hunde an Tierbordelle
  • wir schmuggeln Drogen in den Hunden
  • und vieles mehr
  • kaum ein Italiener kann sich vorstellen, dass ein Hund, der z. B. 10 Jahre alt ist, liebevoll in eine deutsche, österreichische oder schweizerische Familie aufgenommen wird.
  • Sprüche wie z. B.: italienische Hunde haben nichts auf ´deutschen Nazisofas´ zu suchen, sind an der Tagesordnung

  • wenn der Hund, den Sie adoptieren möchten, aus einem Hundelager oder einer „Hundehölle“ kommt, gibt es keine „Ich nehme den Hund doch nicht Option“, denn wir holen den Hund in unseren ´sicheren Hafen´ (Vorbereitung für den Transport). Ein Zurück in ein Lager kommt für uns dann nicht mehr in Betracht. Wir haben also Kosten!
  • HappyEnd Beiträge – bis zu 5 Jahren – sind enorm wichtig, um gegen diese unseriösen Machenschaften der meisten Canilebetreiber vorzugehen!

 

  • wir sind unabhängig und frei
  • keine Kommune oder Region zahlt uns für irgendeinen bei uns versorgten Hund
  • alle Hunde im ´sicheren Hafen´ sind unser Eigentum – wir haben diese Hunde adoptiert
  • die Kosten für z. B. Versicherungen, Wasser, Energie, Reparaturen, Floh- und Zeckenbekämpfung, Kieserneuerung und weiteres belaufen sich auf minimal 15.000,00 € pro Monat – meist auf 20.000,00 € bis 25.000,00 €
  • hinzu kommen die zusätzlichen Tierarztkosten und Kosten für  weitere Aktivitäten wie z. B.: Kastrationen vor Ort, finanzielle Unterstützung der ALFA, Erwirkung von Gerichtsbeschlüssen, damit wir Zutritt zu den ´Hundehöllen´ erhalten und vieles mehr
  • die Schutzgebühr, die bei Adoption bezahlt wird, reicht oftmals gerade für die Vorbereitungskosten des Hundes (Untersuchen, Impfen, medizinische Versorgung, Wurmkur, Zecken- und Flohbekämpfung und falls der Hund aus einem Lager kommt, mindestens 21 Tage Versorgung bei uns im ´sicheren Hafen´)
  • die anteilige Transportgebühr reicht gerade aus, um die Fahrzeuge und die Transporte zu zahlen: Winter-/Sommerreifen, Transportboxen, Klima-/Heizung für hinten ständig prüfen, Wartung, Reparaturen, Maut, Diesel, Öl, Versicherungen, Steuern, ADAC-Schutzbrief, alle 3 Jahre Verlängerung der Transportgenehmigung, Bescheinigungen vom Veterinär, dass die Fahrzeuge Hunde transportieren dürfen und vieles mehr.
  • Patenschaftsgelder die wir erhalten, sind für die zusätzliche Unterstützung des jeweiligen Hundes, werden allerdings in akuten Notfällen auch für weitere arme Seelen in Italien oder Deutschland verwendet. Somit können wir diese Gelder nicht für die laufenden Kosten unseres ´Sicheren Hafens´ verwenden. Patenschaftszahlungen die für unseren Hund ´Harbour´ (Harbour steht für alle Hunde im ´sicheren Hafen´) und für Notfelle getätigt werden, zählen selbstverständlich als Spende die wir für unser Projekt verwenden.
  • die Mitgliedsbeiträge belaufen sich auf gerade mal 2 % der gesamten jährlichen Einnahmen und werden für z. B. Büroorganisation, Kosten für Internet/Server, sonstige Unterstützung von Aktivitäten und weiteres genutzt

▼ Bitte spenden Sie ▼

per Bank

per Paypal

Angsthunde


Man kann in Tiere nichts hinein prügeln, aber man kann erstaunlich viel aus ihnen heraus streicheln.´


Astrid Lindgren

Sie, liebe Menschen da draußen, die wissen, was auf Sie zukommen kann und wie man damit umgeht, wenn man einem Angsthund eine Heimat anbietet: bitte *melden* Sie sich bei uns, Sie werden dringend gesucht!

▼ Bitte spenden Sie ▼

per Bank

 ▼ oder ▼

per Paypal

Ein Angsthund wird nicht mit seiner Angst geboren! Die Angsthunde, die wir als solche bezeichnen, sind aufgrund schlechter oder gar keiner Erfahrungen mit Menschen in erster Linie nichts Gutes gewohnt. Das macht sie scheu und schüchtern, in den seltensten Fällen gehen sie vor Angst nach vorne.

 

Angsthunde brauchen sehr viel mehr Geduld und Liebe, sowie souveräne Führung seitens ihrer Menschen. Mit Vertrauen und einer gewissen Selbstverständlichkeit können Angsthunde ihr Verhalten ändern.

Wichtig ist, dass Sie als Mensch nie die Geduld verlieren, immer Ihren Hund schützen, ihm immer zeigen, dass er in Ihrer Nähe keine Sorgen haben muss und völlig erwartungsfrei und ohne Druck in den Alltag gehen.

Wenn Sie das alles haben, wird es Ihnen leicht erscheinen, mit einem Angsthund zu leben und zu arbeiten. Es gibt Unterstützung durch uns, durch  ganz wunderbare Hundetrainer, Hundeflüsterer und Tierkommunikatoren. Sie sind nicht allein! Im besten Fall haben Sie Ihr eigenes, wissendes, liebevolles Herz, das Ihnen in jeder Situation den besten Weg zeigen wird. Angsthund-Erfahrungen sind sicherlich auch von Vorteil, aber keine Pflicht.

Im Tierschutz sind Angsthunde nicht selten und unser Erfahrungswert bezeugt, dass sie alle es schaffen können. In den richtigen Händen.

Angstfrei und zufrieden im *HappyEnd!*

Sind sie neugierig? Haben Sie Mut? Dann freuen wir uns über Ihre Adoptionsanfrage.

Wenn Sie keinen dieser Hunde aufnehmen können oder wollen oder Bedenken haben vor dieser Aufgabe und Verantwortung, so gibt es trotzdem eine ganz geniale Möglichkeit, den Hunden und uns als Verein zu helfen:

Spenden Sie *Geld* oder *Futter*, werden Sie *Pate oder Patin*, jede Hilfe ist uns willkommen!

Herdenschutzhunde (HSH)


 

´Ein Herdenschutzhund ist ein Herdenschutzhund, ein Herdenschutzhund und kann alles…WENN ER WILL!´


Lutz K. Büschke

Geben Sie hier, über diese Lupe, einfach das Wort –  Maremm… – ein und alle unsere Herdenschutzhunde werden Ihnen angezeigt.

Unsere Maremmanos und deren Mischlinge
(Pastore-Maremmano-Abruzzese – Pastor = ´Schäfchenhüter´ stammend aus den mittelitalienischen Gegenden: Maremma und den Abruzzen)

Die ursprünglichen und heute auch noch praktizierten Aufgaben der Herdenschutzhunde sind die Bewachung und der Schutz „ihrer“ Herde (Schafe, Ziegen usw.). Die Maremmanos gehören zu den ältesten Rassen dieser Hundegruppe. Sie sind ausgestattet mit einem sehr selbständig entscheidenden Charakter, denn dafür wurden sie in den vergangenen Zeiten gezüchtet. Das Ergebnis sind umsichtige, kluge und äußerst wesensstarke Hunde, welche sich daher auch nur Charakteren beugen werden, die sie instinktiv als stärker und kompetenter empfinden.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir diese Hunde aus Sicherheitsgründen nur an Personen vermitteln können, die entweder bereits erfolgreich einen Herdenschutzhund geführt haben oder zumindest einen Hund mit ähnlich stark ausgeprägten Charaktereigenschaften hatten (- wie beispielsweise einen Hovawart oder einen Akita Inu).

Herdenschutzhunde

Maremmanos sind keine „Begleithunde“, mit denen man überall hingehen sollte. Sie sind sehr territoriale Hunde, die sicherlich gern täglich ein oder auch zwei längere Spaziergänge – und das möglichst nicht durch eine Großstadt – genießen; am liebsten sind sie jedoch auf ihrem eigenen, möglichst großen Grundstück, welches sie leidenschaftlich bewachen und gegen jeden fremden Eindringling – Zwei- oder Vierbeiner – verteidigen werden.

Herdenschutzhunde gehören nicht in eine Stadtwohnung, daher vermitteln wir sie auch nur an Menschen, die über ein Haus mit relativ großem Grundstück verfügen und bereit sind, sich das Vertrauen dieser unabhängigen Hunde zu verdienen. Das kann besonders bei Maremmanos, die bereits ihre Besitzer gewechselt haben oder aus einem Tierheim kommen, ein etwas schwieriger aber immer sehr lohnenswerter Weg sein.

Herdenschutzhunde

Kurz gesagt sind Herdenschutzhunde keine Hunde für „Jedermann“ oder jeden Ort. Sind die Vorgaben jedoch erfüllt, wird aus dem zunächst unbekannten Hund ein treuer, ausgeglichener und sensibler Freund, auf den man nicht mehr verzichten möchte.

Der Besuch einer Hundeschule, in welcher mit Druck gearbeitet wird, ist für einen Herdenschutzhund nicht geeignet, denn ein Herdenschutzhund wird Druck mit Gegendruck beantworten – Unterwerfung oder bedingungsloser Gehorsam sind ihm fremd, dagegen sind ihm Eigenständigkeit und Mut angeboren.

Herdenschutzhunde

Unter den Maremmano-Mischlingen gibt es durchaus auch Vertreter, welche die eigentlichen Eigenschaften eines Herdenschutzhundes zeigen und danach leben. Trotzdem sollte man aber keine Angst davor haben, einem dieser wunderschönen Mischlinge ein Zuhause für immer anzubieten, denn recht oft treten überwiegend die Gene des „Nicht-Maremmano-Ahnen“ in den Vordergrund.

Bei Interesse an einem unserer Schützlinge wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an unsere jeweilige *Kontaktperson*, welche Sie gerne über den von Ihnen ausgesuchten Hund aufklären kann bzw. fehlende Informationen über einen unserer Ansprechpartner in Italien einholen wird.

Herdenschutzhunde

Mittelmeerkrankheiten


Wenn Hunde krank werden, sollte man die Gelegenheit nutzen und etwas Liebe zurück geben.´

unbekannt

Mittelmeerkrankheiten beim Hund

Wir möchten Ihnen an dieser Stelle einen Überblick über die sogenannten Mittelmeerkrankheiten geben, mit denen theoretisch jeder Hund infiziert sein kann, der aus den Mittelmeerländern stammt oder dort Urlaub gemacht hat.

Leishmaniose ist die bekannteste und leider auch unheilbare, jedoch durchaus behandelbare Krankheit, die durch den Stich einer Sandmücke in den Körper des Hundes gelangt. Es gibt vielfältige Symptome, welche bei einem an Leishmaniose erkrankten Hund auftreten können. Durch einen Bluttest wird die Erkrankung beim erwachsenen Hund erkannt und behandelt. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten von:

pro-canalba e.V. ist Fördermitglied
bei Parasitus Ex e. V.
Mitgliedsnummer: 0825

Durch den Biss von Zecken werden nachfolgende Krankheiten beim Hund hervorgerufen:

  • Babesiose, weitere Informationen finden Sie in der Wikipedia.
  • Ehrlichiose, weitere Informationen finden Sie in der Wikipedia.
  • Hepatozoonose, die Übertragung erfolgt durch das Verschlucken einer Zecke. Weitere Informationen finden Sie in der Wikipedia.
  • Anaplasmose, weitere Informationen finden Sie in der Wikipedia.
  • Die Filariose (Wikipedia), die Herzwurmerkrankung sowie die Dirofilaria repens (Wikipedia) werden durch verschiedene Stechmückenarten übertragen und lassen sich ebenfalls durch einen Bluttest nachweisen.
  • Durch den Hunde- oder Katzenfloh, vermutlich auch über Läuse kann eine Erkrankung des Hundes an Acanthocheilonema reconditum (Wikipedia) erfolgen.

Ihre Patenschaft

Harbour *01.09.2016

´Harbour´ steht stellvertretend für alle unsere Hunde in unseren ´Sicheren Hafen´ als Patenhund für SIE zur Verfügung!

´Wenn einer allein träumt, ist es nur ein Traum. Wenn viele gemeinsam träumen, ist das der Anfang einer neuen Wirklichkeit.´

Friedensreich Hundertwasser (bürgerlich:Friedrich Stowasser)

Unsere Patenhunde möchten wir Ihnen ganz besonders ans Herz legen…

(vorweg eine wichtige Information: Patenschaften für Hunde aus den Lagern sind NICHT möglich, da wr da keinen Zugriff haben, sondern diese Hunde nur vermitteln dürfen. Bitte überlegen Sie in dem Fall eine Patenschaft für unseren Hund ´Harbour´ da dieses Geld allen Hunden im ´Sicheren Hafen´ und unserer Arbeit zugute kommt. Danke)

Durch ihre Vergangenheit in verschiedenster Weise gezeichnet, haben unsere “Handicap“-Fellnasen und unsere „rassebedingt-nicht-vermittelbaren“ Hunde kaum eine Chance auf ein eigenes Zuhause.

Daher möchten wir ihnen unsere Stimme geben, um auf sie aufmerksam zu machen, damit sie zumindest aus der Ferne zu spüren bekommen, dass es Menschen gibt, die an sie denken!

Vielleicht haben Sie selbst schon einen Hund und möchten dennoch einer armen Seele ein paar schöne Momente schenken? Oder Sie haben nicht die Möglichkeit, einen Hund bei sich aufzunehmen und möchten auf diesem Weg einem Hund helfen? Mit einer Patenschaft* können Sie eine oder gerne auch mehrere Fellnasen bedenken, indem Sie sie mit Patengeschenken oder Geldspenden unterstützen. Auch das Verschenken einer Patenschaft an eine/n Ihrer Liebsten ist möglich!

Gerade für die alten und kranken Hunde oder solche mit sonstigen Besonderheiten ist es wichtig, ihnen täglich die medizinische Grundversorgung und einen wohlgefüllten Napf zu garantieren.

Ihre Patenschaften* sind nicht an einen festen Betrag gebunden. Jeder Betrag ist für unsere Fellnasen hilfreich und wichtig. Entscheidend ist Ihre Bereitschaft zu helfen.

Ihr Patengeld wird u.a. für folgende Dinge verwendet:

  • Medizinische Betreuung im ´Sicheren Hafen´ und in den befreundeten privaten Tierheimen, soweit erforderlich und möglich ist
  • Medizinische Erstversorgung für die Hunde, die wir erst betreuen können, wenn sie aus dem Canile (Lager) raus geholt wurden
  • Evtl. benötigtes Spezialfutter
  • Evtl. benötigte Medikamente
  • Vorbereitungen zur Ausreise (Impfungen etc.)
  • Zur Finanzierung einer evtl. benötigten Pflegestelle

.

Wir betreuen Sie als Pate/Patin individuell, da uns Ihre Unterstützung der (noch) nicht vermittelten Tiere sehr wichtig ist. Von uns werden Sie in regelmäßigen Abständen (bzw. sobald es Neuigkeiten von Ihrem Patenhund gibt) informiert. Auch neuere Fotos gehören dazu. Sollten Sie Fragen zu Ihrem Patenhund haben, können Sie uns gern jederzeit ansprechen.

Wird Ihr Patenhund vermittelt und bezieht sein neues Zuhause, informieren wir Sie pro-aktiv darüber. Ihre Patenschaft kann dann wahlweise beendet oder für eine andere Fellnase verwendet werden.

Vielleicht haben Sie selbst schon einen Hund und möchten dennoch einer armen Seele ein paar schöne Momente schenken? Oder Sie haben nicht die Möglichkeit, einen Hund bei sich aufzunehmen und möchten auf diesem Weg einem Hund helfen? Mit einer Patenschaft* können Sie eine oder gerne auch mehrere Fellnasen bedenken, indem Sie sie mit Patengeschenken oder Geldspenden unterstützen. Auch das Verschenken einer Patenschaft an eine/n Ihrer Liebsten ist möglich!

*Ein Patenschaft ist eine freiwillige Zahlung zugunsten Ihres Patenhundes. Ihre Patenschaft kann jederzeit beendet werden. Für den Fall das Ihr Patenhund vermittelt wurde, oder über die Regenbogenbrücke gegangen ist, endet die Patenschaft automatisch zum letzten Tag des laufenden Monats. (eine SEPA Lastschrift wird dann ab dem nächsten Monat für Ihren Patenhund nicht mehr durchgeführt)

Falls Sie darüber hinaus für den Folgemonat einen Dauerauftrag eingerichtet haben, oder eigenständig überweisen, wird bei einem solchen Fall – wie oben genannt – das Geld einem anderen Hund gut geschrieben. Vielen Dank

Bitte beachten Sie, dass eine Einmalzahlung keine Patenschaft darstellt, sondern eine Spende! Bitte füllen Sie in dem Fall NICHT das Patenschaftsformular aus. Verwenden Sie dafür alternativ unser Spendenformular! Vielen Dank!

▼ Patenschaft beantragen ▼

Patin/Pate werdenjkhhjhjkk

Pflegestelle werden

 

´Wenn Du einen Hund pflegst, wird er Dich nicht beißen!´

frei umformuliert nach Mark Twain

 

Liebe Interessenten,

bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Hunde nur auf Pflegestellen geben, wenn wir als Team der Ansicht sind, dass dies für den Hund erforderlich und für uns als Verein bezahlbar ist.

Eventuell ist es für die Fellnase eher von Nutzen, wenn Sie sie mit einer *Patenschaft* unterstützen! Bitte besprechen Sie dies mit dem jeweiligen *Ansprechpartner* des Hundes.

Falls Sie sich als Notfallpflegestelle* zur Verfügung stellen möchten, freuen wir uns über Ihre *Pflegestellenanfrage*.

Jede Pflegestelle wird selbstverständlich vor- und nachkontrolliert und bekommt bei Inanspruchnahme von uns einen Pflegestellenvertrag.

• Medizinische Notfälle

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Es gibt Erkrankungen / Verletzungen, die können wir nicht in Italien behandeln lassen, da die Bedingungen vor Ort zu schlecht sind. Leider müssen wir hier Prioritäten setzen, nicht alles ist für uns in Deutschland finanzierbar. Wir sind auf Spenden und Paten angewiesen.

 

 

• Die Verlorenen

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Unter den vielen Hunden, die in den Tierheimen und Hundelagern leben müssen, gibt es immer wieder Hunde, die mit der Situation noch schlechter umgehen können als andere. Sie brauchen unbedingt eine gute Pflegestelle, da sie sonst nicht überleben werden.

 

 

 

• Welpen / Junghunde

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Oftmals kommen ganze Hundefamilien ins Canile. Viele der Jüngsten finden sehr schnell ein Zuhause, der Transport rückt näher… Doch für einen oder zwei der jungen Hunde haben wir noch keine Familie gefunden. Wir wollen sie keinesfalls alleine ohne ihre Geschwister im Canile zurücklassen. Für diese Notfellchen brauchen wir Unterstützung.

Eine Pflegestelle zu sein, bedeutet auch Verantwortung zu übernehmen!

Es gibt Situationen, in denen es unseren Adoptanten nicht möglich ist, sich dem Wohlergehen eines unserer Hunde weiterhin zu kümmern.

Die Gründe dafür sind so vielseitig wie das Leben selbst. In diesen seltenen Fällen brauchen wir zuverlässige Notfallpflegestellen. Wir kontaktieren diese dann und fragen an, ob der jeweilige Hund für eine gewisse Zeit einen Platz bekommen kann und anständig versorgt wird. Leider ist nicht jedes „Rudel“ dafür geeignet.

Passt die Pflegestelle zum Hund, dann nehmen wir sehr gern den Pflegeplatz in Anspruch. Währenddessen suchen wir eine gute, neue Endstelle für die Fellnase. Das geht manchmal schnell, manchmal dauert es länger.

Aus diesem Grund ist uns Zuverlässigkeit besonders wichtig.

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Tierschutz hautnah

   ´Wer ein hungriges Tier füttert,nährt seine eigene Seele´

   Charlie Chaplin

´eine Chance für junge (junggebliebene) Menschen´

Praktikum oder Urlaubsvertretung – vieles ist im Sicheren Hafen möglich!

Hier ist ein Film von 3 jungen Menschen die ein Praktikum im Sicheren Hafen absolviert haben:

Unsere Hunde im *sicheren Hafen* brauchen neben der Grundversorgung vor allem menschlichen Kontakt und Aufmerksamkeit um Vertrauen in die Menschen aufzubauen.

Urlaubsvertretung:

Wir suchen auch ständig Menschen die als Urlaubsvertretung im ´sicheren Hafen´ aushelfen möchten! Wichtig dabei ist, dass immer mindestens 2 Wochen am Stück der Aufenthalt geplant wird!

Kürzere Einsätze sind nur für erfahrene Hafenhelfer möglich.

Aktuell suchen wir für Herbst und Winter 2025! Sowie für 2026
Sende einfach eine E-Mail an die unten hinterlegte Adresse. Danke

Tierschutz hautnah – Was dich erwartet:

Zuerst einmal harte körperliche Arbeit ;). Gehege putzen, Hundedecken waschen, Hunde baden, Futter zubereiten und das bei jedem Wetter (auch in Rom wird es mitunter kalt und nass.).

Und…. Viele, viele tolle Hunde. Hunde die lernen wollen, die Liebe und Zuneigung brauchen, die erlebtes vergessen und Vertrauen in die Menschen zurückgewinnen wollen.

Was wir erwarten:
Du bist mindestens 18 Jahre alt. Hast die Regelschulzeit erfolgreich hinter dich gebracht. Du bist interessiert, engagiert und du liebst Hunde. Du bist teamfähig, bereit zu lernen und scheust dich nicht vor körperlicher Arbeit. Du verfügst über einen Führerschein. Du bist bereit mindestens drei Wochen oder über mehrere Monate in Italien zu leben.

Was wir bieten:
Logis in der Nähe von Rom in unserem Haus im Tierheim. Einen abwechslungsreichen Arbeitsplatz im „Sicheren Hafen“ mit allen Aufgaben rund um den Betrieb eines Tierheims. Und Du hast die Chance italienisch zu lernen und zu leben.

Schreib einfach eine Mail mit dem Betreff ´Tierschutz-Hautnah´ oder ´Urlaubsvertretung´ an:

Info@pro-canalba.eu oder füll das *Kontaktformular* aus

Viel Spaß beim lesen. Vielleicht inspiriert es auch aktiv zu werden? Das würde uns freuen.

Schreib einfach eine Mail mit dem Betreff ´Tierschutz-Hautnah´ oder ´Urlaubsvertretung´ an:

Info@pro-canalba.eu oder füll das *Kontaktformular* aus

Wie können diese Hunde nur so wundervoll sein?!

Zwei mal war ich in diesem Jahr im sicheren Hafen, um ehrenamtlich zu helfen. Neben der Möglichkeit dort in einem Haus für die Mitarbeitenden unterzukommen, ist auch die Arbeitsatmosphäre immer sehr angenehm gewesen.

Alle Menschen, die dort (für den Verein, aber auch vor Ort) arbeiten, erledigen ihre Arbeit mit Herz für die Hunde! Vor allem der Aufenthalt im Juli war durch die Welpen im Haus eine reine Freude. Solche liebenswerte Wesen habe ich generell selten von Hunden, die teilweise Straßenerfahrungen gemacht haben, miterlebt.

Jedes Mal, wenn ich dort bin, fliege ich mit Tränen nach Hause, weil mir die Hunde auch in kürzester Zeit ans Herz wachsen. Und dennoch weiß ich, ich werde auch weiterhin die Traurigkeit in Kauf nehmen. Ich freue mich nächstes Jahr wieder dort zu sein!!

Urlaubsvertretung im „Sicheren Hafen“: Eine Reise, die mehr zurückgibt, als sie kostet

Im April 2024 kam durch die Arbeit von pro-canalba ein ganz besonderer Hund zu uns: Konfuzius—ein Segugio Italiano mit sanften Augen und riesigen Schlappohren. Seitdem begleitet er uns und zeigt jeden Tag, wie viel Ruhe und Vertrauen ein Hund finden kann, wenn man ihm Aufmerksamkeit, Unterstützung und ein Zuhause schenkt. Genau deshalb wollten wir etwas zurückgeben und mithelfen, dass auch andere Hunde diesen Weg raus aus Not, Hunger und Einsamkeit finden—hinein in ein Leben voller Geborgenheit und Liebe.

Also haben wir unseren Urlaub im September und Oktober 2025 im „Sicheren Hafen“ verbracht. Nicht zum Abschalten, sondern um mit anzupacken. Zwei Wochen, die uns bewegt und den Blick auf vieles verändert haben. Klar, wir hatten Respekt—vielleicht sogar ein bisschen Angst. Wird es zu nah gehen? Wird es zu viel? Aber diese Gedanken waren sofort vergessen, als wir das Gelände betreten haben. Dort spürt man vor allem eins: Hoffnung, Stärke und eine riesige Portion Liebe für die Hunde. Sie sind sicher, bekommen Zuwendung, Pflege, Struktur—und eine echte Chance.

Als Helfer ist man mittendrin. Man ist Teil des Alltags und bringt den Hunden Abwechslung und Lichtblicke: Füttern, sauber machen, Hunde begleiten, spazieren gehen, helfen beim Baden, Beobachten, Geschirrtraining—eben alles, was ihnen hilft, sich auf ein neues Leben vorzubereiten. Viele dieser Hunde haben Schlimmes erlebt, und trotzdem schenken sie uns ihr Vertrauen—manchmal sofort, manchmal nach einer Weile. Oft sind wir auch über unsere „Schicht“ hinaus geblieben, einfach weil wir gespürt haben: Sie brauchen das. Diese Momente bleiben. Sie berühren, heilen, geben Kraft.

Sozial verträgliche Hunde dürfen übrigens auch ins Hafenhäuschen—das total liebevoll und gemütlich eingerichtet ist—und so war auch Konfuzius Teil unserer Urlaubsvertretung. Er hat mit uns im Haus gewohnt, den Garten mit anderen Hunden unsicher gemacht und morgens mit der Jagdhundgruppe im Auslauf getobt (ein echtes Highlight für unseren kleinen Jäger). Bei Spaziergängen und Spielen war er außerdem Teil der Sozialisierungsarbeit mit anderen Hunden.

Ja, Tierschutzarbeit ist anstrengend. Aber sie gibt so viel zurück. Keine Minute in diesem Urlaub war verschwendet. Im Gegenteil—selten haben wir uns so geerdet und ruhig gefühlt wie in dieser Zeit. Wer denkt, man kommt erschöpft zurück, weil es kein „richtiger Erholungsurlaub“ war, hat noch nie erlebt, wie viel Kraft in einem dankbaren Hundeblick steckt.

Als Urlaubsvertretung ist man nicht nur „Besucher“. Man übernimmt Verantwortung, wird Teil des Teams. Man arbeitet Seite an Seite mit Menschen, die Tag für Tag ihr Bestes geben, damit es den Hunden gut geht. Und abends, wenn man bei einem Teller Kürbispasta zusammensitzt, merkt man schnell: Das hier ist keine Arbeit—das ist gemeinsames Anpacken für etwas, das wirklich zählt. Genau das macht diese Zeit so besonders.

Wir sind unglaublich dankbar, dass wir im Sicheren Hafen helfen durften. Für die vielen Pfoten (und die tollen Menschen 🙂 ), die uns begegnet sind. Für all die Nähe, die Ruhe, das Vertrauen. Und für die Erkenntnis: Man kann nicht allen helfen, aber für manche bist du genau der Mensch, der den Unterschied macht.

„You can’t change a dog’s past, but you can rewrite the future.“ – Agnes Carass

Urlaub mal anders

Wanda, Sven & Nina blieben 2 Wochen im September 2021 um ehrenamtlich vor Ort in Italien zu helfen. Wir wurden in alles miteinbezogen und packten überall mit an. Noch voll frischer Eindrücke versuchen wir dieses festzuhalten um zu berichten.

Der normale Alltag:

Beim Betreten des Grundstücks werden wir schon freudig von den Hunden erwartet und begrüßt. Es ist ein schöner Moment, doch zuallererst schnappen wir uns jeder eine Leine, die ständig am Mann/Frau bleibt, gewappnet für alle Fälle.

Nun nehmen wir uns jeder eine Langlaufleine und 6-8 Hunde (einzeln) kommen so in den Genuss, raus aus dem Tierheim, zu einer „normalen“ Gassi Runde. Wir bleiben auch die 2 Wochen unseren Gassi-Hunden treu und freuen uns gegenseitig bei herrlich blauem Himmel spazieren zugehen.

Leider ist es nicht möglich allen Hunden einen Außen-Spaziergang zu ermöglichen. So werden Hunde (einzeln und auch in Gruppen) abwechselnd von ihrem Gehege in die Ausläufe gebracht, das Gehege kann dann gereinigt werden.  Die Hunde im Auslauf werden beobachtet/beschäftigt und auch die Hinterlassenschaften per Rechen/Schaufel aufgesammelt. So kommt schon eine gut gefüllte Schubkarre zusammen.

Gebürstet und gebadet werden die Hunde, Geschirre angepasst, Futternäpfe gereinigt. Steht ggf. eine notwendige OP an? Auch diese wird vorbereitet. Und immer wieder versuchen wir schöne Momente einzufangen um Fotos/Videos für (zukünftige) Adoptanten zu erhalten. Absolut vielfältig sind unsere Aufgaben. Lagerräume müssen zwischendurch gereinigt werden, Futter sortiert oder Laub zusammenrechen. Nebenbei lernen wir etwas über Hundeführung durch Beobachtung und auch durch das Arbeiten. Es gibt einige Trainer auf dem Gelände, die z. Bsp. mit den Angsthunden trainieren, auch wir werden mit integriert.

Selbstverständlich freuen sich die Hunde auf die Fütterung und wir werden mit einem großen Hallo erwartet. Damit auch jeder seinen Futter-Napf in seiner Geschwindigkeit auffressen kann, werden die Vierbeiner dabei teilweise beobachtet und auseinandergehalten.

Persönlich ist mir aufgefallen, dass die Hunde allgemein gesehen einen relaxten Eindruck machen. Wenn ich dies mit anderen Tierheimen vergleiche, wo ein ständiges Gebelle, Gekläffe und wildes Herumspringen herrscht ist es geradezu friedlich im ‚sicherem Hafen‘. Wenn wir z. Bsp. zwischen den Gehegen arbeiten werden wir zwar beobachtet, doch es herrscht Ruhe und die meisten Hunde halten lieber Siesta. Also fast wie bei mir zuhause, Hauptsache der Hund ist immer dabei und fühlt sich geborgen.

Am ersten Wochenende durften wir mit dabei sein, beim Start eines neuen Lebens für 120 Hunde, denn 4 Transporter mit 8 Fahrern nahmen diese in ihre Obhut und brachten sie in ihr neues Zuhause.

Interesse? Sinnvoll mitzunehmen:

  • Festes Schuhwerk, bequem und wasserfest
  • Kopfbedeckung
  • Kleidung, die schmutzig werden kann
  • Großes Datenvolumen, da kein WLAN vorhanden
  • Vorher auf der Web-Seite sich die Namen der Hunde einprägen

Jetzt wo wir abreisen, haben wir uns erst richtig eingelebt & eingearbeitet und so viele, viele liebenswerte Hunde kenngelernt.

Wir ziehen voller Hochachtung den Hut vor allen Mitarbeitern des sicheren Hafens, die TAGTÄGLICH das Allerbeste für die Hunde rausholen und sich so stark engagieren und hart arbeiten!!!


Unsere Arbeit in bewegten Bildern!

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Arbeiten im Sicheren Hafen – wollt ihr unseren Hunden helfen?

Möchtet ihr aktiv im Tierschutz arbeiten? Wir suchen Unterstützung in unserem Tierheim, dem Sicheren Hafen bei Rom im Juli und September.
Was ihr braucht. Ganz viel Tierliebe, einen Führerschein, Teamfähigkeit und die körperlichen Voraussetzungen aktiv mitarbeiten zu können.
Wie euer Arbeitstag im Sicheren Hafen aussieht, zeigen wir euch anhand der Bilder unserer Helferinnen die derzeit im Sicheren Hafen ehrenamtlich arbeiten.

Seid ihr interessiert?
Dann meldet euch bitte unter info@pro-canalba.eu oder ruft bei Sabine an. Tel: 017687462755

Wir freuen uns auf euch! 

 

Die besten Dinge im Leben passieren einfach, ohne das sie von langer Hand geplant werden und genauso begann mein Abenteuer im sicheren Hafen. Anfang 2020 hatte ich meine Wohnung und meinen Job aufgegeben, um mit einem umgebauten Sprinter auf Entdeckungstour durch die Welt zu ziehen. Die Reise führte mich kreuz und quer durch Europa bis in eine kleine Küstenstadt in der Nähe von Rom, wo mir ProCanalba mit ihrem italienischen Tierheim wieder in den Sinn kamen. Kurzerhand hatte ich die Telefonnummer rausgesucht und Sabine und Claudia angerufen. Eine Stunde später fand ich mich auf der Straße Richtung Rom wieder und zwei Stunden später in einem wunderschönen Landhaus auf dem Gipfel eines Berges im Sabinerinnengebirge, inmitten einer lauten, lustigen und vor allem herzlichen Gruppe von Tierschützern. Nach meiner Zeit des Alleinreisens war das wie der Sprung in ein buntes Bällebad. Ich hatte glücklicherweise genau am ersten Tag des Trapos angerufen und so die Möglichkeit gleich voll mit einzusteigen.

Die Trapowochenenden

Was bedeutet denn dieses Trapo? In meinen sechs Wochen im sicheren Hafen durfte ich zwei Trapos miterleben. Für insgesamt drei Tage fällt ein Dutzend Tierschützer aus Deutschland ins Tierheim und ins Häuschen in Monte ein und füllen alles mit Leben und Trubel. An den Wochenenden werden alle glücklichen Fellnasen, die adoptiert wurden für den großen Transport in ihr neues Zuhause vorbereitet. Das heißt es wird gebadet was das Zeug hält, Geschirre angepasst, Transportboxen vorbereitet, gekuschelt, die Spenden aus Deutschland in die Lager einsortiert, der wichtige Papierkram erledigt und am letzten Tag alle Glücksfelle in die Transporter verladen, bevor es für sie auf die große Fahrt in ein schöneres Leben geht. Es ist eine unfassbare Leistung, die alle Beteiligten an diesen Wochenenden erbringen.

Nach den ersten turbulenten Tagen hatte ich die Möglichkeit das Tierheimleben in aller Ruhe kennenzulernen. Doch wer denkt, das wir nach der Abfahrt der Transporter die Füße hochlegen, durchatmen und auf reihenweise leere Boxen schauen können liegt falsch. Es sind immer noch so viele Pfoten im Hafen, dass direkt der normale Tagesablauf ruft. Der Tierschutz in Italien ist ein Fass ohne Boden und es purzeln regelmäßig neue Hundeseelen durch das Eingangstor: ob von überforderten Privatpersonen, engagierten Tierschützern, die sie auf der Straße aufgesammelt haben oder aus anderen Tierheimen. Manche Hunde spazieren sogar ganz von allein durch unsere Einfahrt und nehmen ihr Glück selbst in die Pfote. So kam der goldigste Hund aller Zeiten – Einstein – zu uns. Er trottete einfach zu uns rüber, setzte sich mit erwartungsvollem Blick vor uns hin und beim ersten Hand-Nasen Kontakt rollte er sich auf den Rücken und ließ sich den Bauch kraulen. Dabei sah er ganz und gar nicht so aus, als hätte er bisher gute Erfahrungen mit uns Menschen gemacht. Sein Fell war nur noch eine verfilzte Matte, seine Ohren abgeschnitten, die Augen entzündet und er war bis auf die Knochen abgemagert. Das uns Tiere wie Einstein trotz dieser schlimmen Erfahrungen einen so großen Vertrauensvorschuss einräumen, berührt mich bei jedem einzelnen Fall wieder.

Das ist es auch, was mich jeden Tag wieder früh morgens aufstehen und bis in die Abendstunden durchhalten ließ. Den Tieren, die es in den sicheren Hafen geschafft haben, geht es um Welten besser als den meisten Tierschutzhunden im restlichen Italien und jeder der großartigen Menschen vor Ort gibt jeden Tag alles und noch ein bisschen mehr, um den Hunden das Leben im Tierheim so gut wie möglich zu gestalten. Zum einen ist das unsere liebe Drana und ihr Mann Paulino. Egal wie viel Stress gerade herrscht oder ob draußen die Welt untergeht: Drana hat immer ein herzliches Lächeln und ein „Bravo Amore“ auf den Lippen und einen Keks oder Kaffe, oder eben beides für einen in der Hand. Amore heißen bei ihr übrigens grundsätzlich alle Zwei- und Vierbeiner, die nicht gerade etwas ausgefressen haben. Da Drana und Paulino nur italienisch und albanisch sprechen, ich dagegen mit keiner der beiden Sprachen wirklich aufwarten kann, unterhalten wir uns meist in wild aneinandergereihten Wortfetzen, von denen ich hoffe, dass sie wenigstens ein bisschen Sinn ergeben. Am Rande sei erwähnt, dass sich meine Charade-Qualitäten nun auf Weltklasse-Niveau bewegen. Nachdem die beiden die gute Seele des Tierheims bilden ist Claudia definitiv das Herz und den Kopf der Einrichtung. Sie ist die sprachliche Brücke, gibt den (zugegeben sehr sportlichen) Takt vor Ort an, ist der Hundesachverstand in Person, ohne den hier gar nichts laufen würde, liebevolle Gastgeberin in ihrem Haus, Bürokraft, Hausmeisterin, Krankenpflegerin für Notfellchen, Ernährungsspezialistin und reißt einfach jeden mit, der gerade im Tierheim herumschwirrt. Und vor allem gibt sie niemanden auf. Auch der schwierigste Fall bekommt bei ihr eine Chance und trotzdem ihre Tage schätzungsweise um die 30 Stunden haben, versucht sie immer noch Zeit für Einzeltrainings mit den Hunden freizuschaufeln, die sonst zu Dauergästen im Tierheim werden würden. Ich bin sehr dankbar, das ich die sechs Wochen lang an ihrer Seite mitarbeiten und auch leben durfte. Sie hat mich so herzlich bei sich zu Hause aufgenommen und mir im Laufe der Wochen unglaublich viel beigebracht. Ebensoviel Dank verdienen Sabine und Lutz, die genauso Herz, gute Seelen, Motivationskünstler und Organisationsgenies auf der deutschen Seite des Vereins sind und die ich bei den Trapos kennenlernen durfte.

Solltest du also mit dem Gedanken spielen auch mal im sicheren Hafen mit Anzugpacken: Denk nicht lange drüber nach, ruf einfach an und stürze dich kopfüber ins Abenteuer. Ich bin so dankbar für jeden einzelnen Tag den ich hier verbringen durfte, trotz Muskelkater, Regentagen, an denen das Wasser oben aus den Gummistiefeln wieder rausgelaufen ist, Sommersprossen aus Matsch im Gesicht, weil Alaska mal wieder vor Freude mit allen vier Pfoten abgehoben ist, Hundesabber in den Haaren weil Beethoven der Bernhardiner seinem Namensvetter im Film um nichts nachsteht… oder vielleicht gerade deswegen. Die Zeit hier hat mir so viel gegeben das ganze Wissen und die Erfahrung mit den Hunden, die Menschen die ich kennenlernen durfte und vor allem auch meine kleine italienische Fellnase Scottie, die nach der Zeit im sicheren Hafen mit mir nach Hause reisen durfte und jetzt, während ich diese Zeilen tippe, an meine Seite gekuschelt schläft und dabei seelenruhig vor sich hinschnarcht.

Eure Romy

Lesen und schauen Sie selber – Wir und unsere Hunde im ´sicheren Hafen´ sagen Danke!

Hi,

ich bin Anna und ich habe ein unglaublich spannendes und ereignisreiches Praktikum im Canile erlebt. Müsste ich mich mit einem Gegenstand individualisieren, würde ich mich als Treibholz   beschreiben. Ich lasse mich vom Leben treiben, manchmal bleibe ich an Steinen und Wurzeln hängen, kämpfe mich frei und warte bis mich die nächste Welle wieder mit sich reißt. Die Zeiten und das Wetter formen mich, der Wind treibt mich voran. Die letzte Böe war besonders stark und hat mich bis nach Italien in den sicheren Hafen getragen. Dort bin ich für einen Monat angedockt und wurde genauso herzlich und liebevoll aufgenommen, wie all die armen Hundeseelen, die dort endlich sowas wie Zuhause – oder zumindest Sicherheit – erfahren dürfen.

Nach dieser Zeit weiß ich, dass jeder, der Hunde liebt und gerne in einem neuen Hafen anlegen möchte, im sicheren Hafen genau richtig. Lest selbst und findet heraus, ob dieses Abenteuer zu euch passt.

Gleich an meinem ersten Tag für Pro-Canalba, habe ich mit der italienischen Alltagsmentalität Bekanntschaft gemacht. Das für mich vorgesehene Auto war kaputt und sollte, eigentlich frisch repariert, am selben Tag aus der Werkstatt abgeholt werden. Fehlanzeige. Da ich nun nicht mobil war, konnte ich das Haus in ´Monte´ nicht beziehen.

Welch ein Glück, dass die Mitarbeiter Drana und ihr Mann Paulino, mich, ohne lange zu zögern, zu sich nach Hause in ihre kleine Wohnung einluden. So saß ich dann am Abend in einer lustigen Runde aus den beiden, ihrem Sohn Alfredo, Dranas lieben Mama, die ich nur als „Mia Madre“ kennengelernt habe und Katze Mia. Lustig deswegen, weil ich nur Deutsch und Englisch spreche, meine Gastgeber aber nur Italienisch und Albanisch. Folglich entwickelten wir unsere eigene Taubstummensprache. In weiser Vorahnung auf die nächsten Wochen, versuchte ich an diesem Abend noch ein paar Brocken Italienisch zu lernen. Interesse an einer Kostprobe? Si (Ja), No (Nein), Grazie (Danke), Mangare (Essen), Cane (Hund), Carne (Fleisch), Io prendo (ich nehme), tu prende (du nimmst), finito (fertig), ciao (tschüss). Mein Wortschatz ist beeindruckend, nicht? Ach, und noch ganz wichtig: „Stronzo“. Der Spitzname für all die Spitzbuben unter den Hunden und Menschen. Eine richtige Übersetzung habe ich bis heute nicht herausfinden können. Falls jemand genauso schlau ist wie ich, und nach Italien geht, kann er mir gerne seine Nachforschungen zu dem Wort zukommen lassen. Ich bin gespannt.

Viele „Stronzos“ konnte unter den Hunden im Canile aber nicht ausmachen. Viel mehr noch, war ich beeindruckt davon, wie unglaublich brav und folgsam die Fellnasen dort sind. Allgemein hat es mich begeistert, in welch vernünftigen Verhältnissen (im Maßstab eines Tierheimes), die Hunde dort untergebracht sind. Jeder Hund bekommt am Tag seine Stunde Auslauf, das Gehege wird jeden Tag gesäubert, beim Füttern wird auf Alter, Gesundheit und Größe Rücksicht genommen und wenn ein Hund Glück hat, kann er sich auch noch eine Streicheleinheit ergattern.

Umso öfter die Tiere Besuch aus Deutschland bekommen, umso mehr Streicheleinheiten sind für sie drinnen. Vielleicht bist du die nächste Liebe-spendende Hand für die Hunde? Ich kann versichern, jeder ist willkommen und wird herzlich von der Fellnasenfamilie aufgenommen.

Auch wenn es im Canile einen klaren Tagesablauf gibt, so hat doch keiner der 25 Tage, die ich da war, dem anderen geglichen. Ziemlich am Anfang meiner Zeit dort, fragte mich Claudia, die Tierheimleitung, ob ich Abenteuer mögen würde. Meine Erwiderung: „Ich liebe sie sogar“. „Na dann bist du hier genau richtig“, so die Antwort. Und so war es dann auch.

Die ersten Tage waren wir damit beschäftigt einen entlaufenen Hund einzufangen. An anderen Tagen nahmen wir verwahrloste, misshandelte und ausgesetzte Hunde auf, versorgten sie, machten uns ein Bild von ihnen. Nebenbei brachten wir Tiere zum Tierarzt und bereiteten die adoptierten Hunde auf die bevorstehende Abreise nach Deutschland vor. Jetzt hieß es impfen, chippen, bürsten und baden.

Faszinierend fand ich, wie eine so große Menge an Hunden, gut durchorganisiert in die Heimat gebracht werden konnte. Jeder Hund hatte ein Sicherheitsgeschirr an, war gebadet, gebürstet, vom Arzt untersucht, entwurmt und zudem waren die meisten auch noch voller Menschenvertrauen. Eine Eigenschaft, die ich in meinen Tagen dort voller Erstaunen beobachtet habe.

Selbst die Vierbeiner, denen Menschen abscheuliches angetan haben, haben immer noch die Nähe zu uns Zweibeinern gesucht und sich voller Vertrauen anfassen lassen. Eine Menge Vertrauen und Liebe habe ich zu all den Hunden im sicheren Hafen auch schnell aufgebaut.

Und als dann die Zeit des Transports gekommen war, da kannte ich sie alle. Alle Namen, alle Gesichter, alle Charaktereigenschaften. Ich habe mich gerade an die Gruppenaufteilung, an die Tablettenvergabe, an die Abläufe gewöhnt, da wurden meine frisch gewonnen Freunde schon in ihr neues Zuhause gebracht.

Es hat mich gefreut zu sehen, wie schnell manchmal doch ein neues Zuhause gefunden werden kann. Und jeder Hund, der nach Deutschland geht, macht Platz für eine neue arme Seele. Platz für ein leeres Herz, das es gilt mit Liebe zu füllen. Für ein Geschöpf, das unserer Hilfe und unseres Schutzes Bedarf. Zwei sehr starke Worte, die der sichere Hafen in die Tat umsetzt.

Ich bin stolz darauf, selbst eine Zeit daran mitgewirkt zu haben. Und ich bin mir sicher, jeder der es mir nachtut, wird es ebenfalls sein.

Was der Verein in Italien leistet, kann ich hier gar nicht in Worte fassen. Was ich gesehen habe und erleben durfte zeigt, zu welcher Schande wir Menschen in der Lage sind und erfüllt mich mit großer Scham. Auf der anderen Seite habe ich Menschen kennengelernt, die sich so selbstlos für Tiere einsetzten, dass sie darüber ihr eigenes Wohlbefinden vergessen. Menschen vor denen ich mich tief verneige.

Ich habe so viel gelernt und an Eindrücken mit nach Hause genommen, dass ich darüber zu schreiben nicht imstande bin.

Wer mehr über diese Eindrücke erfahren möchte, muss selbst dieses Abenteuer wagen. Denn diese Zeit, diese Erfahrungen, sind mehr wert, als ein einfacher Urlaub am Meer es sein könnte.

Jeder der ein Herz für Hunde hat, gehört genau da hin. Denn da wird die Liebe, die Kraft und die Helfende Hand dringend benötigt. Meine Zeit dort ist vorüber. Aber eine kleine, wild schlagendende Hunderute wird mich immer an die wundervolle Zeit in Capena erinnern. Denn während meiner Zeit in Italien bekam ich einen kleinen Gast mit ins Haus. Eine Yorkshire Terrier Hündin, für die im Canile nicht der passende Platz war. Nachdem sie sich direkt am ersten Tag in mein Bett geschlichen hatte, schaffte sie es auch noch, sich in mein Herz zu schleichen. Nun ist sie in Deutschland zu meinem Dauergast geworden, auch wenn sie den Platz in meinem Bett wieder an meinen Partner abtreten musste. Den Platz in meinem Herzen allerdings wird sie nie verlieren, so wie all die wundervollen Menschen und Hunde im Canile nicht. Sie alle werde ich schrecklich vermissen.

Doch die Hoffnung, einige der Vierbeiner beim nächsten Trappo wiederzusehen, stimmt mich glücklich. Eure Anna

Wir sagen vielen herzlichen Dank an Kim für fast 2 Monate hervorragende Unterstützung im ´sicheren Hafen´-

►Hier findet Ihr einen ausführlichen Bericht!◄

Kim im Einsatz mit Ela und Josef unseren ´Lumberjacks, sowie unserer lieben Drana. 

 

Arbeitseinsatz im ´sicheren Hafen´ vom 15.06. bis 29.06.2019

Wie auch in den vergangenen Jahren haben einige unserer Teammitglieder die Urlaubsvertretung für unsere Drana im ´sicheren Hafen“ übernommen. In diesem Jahr wurde unser Arbeitsteam durch vier junge hochmotivierte Nachwuchskräfte unterstützt. Darüber haben wir uns sehr gefreut.

Es waren anstrengende, emotionale und wunderschöne Wochen hier im ´sicheren Hafen´.

Unsere Hunde bedanken sich ganz herzlich bei Antje, Diana, Laura, Lea, Tina, Sabine, Margot, Uwe und Yoann. Danke, dass ihr eure Ferien / euren Urlaub gegen ein pro-canalba-Arbeits-Abenteuer eingetauscht habt  😎 

An dieser Stelle auch noch einmal unser großer Dank an Claudia, die uns stets mit offenen Armen und großem Herzen in ihrem Heim aufnimmt und immer für uns da ist.

Und 4 unserer Mitstreiter sind mit der ´MissPiggy´ gefahren – Danke. Alle anderen sind geflogen, so dass auf dem Rückweg auch noch eine Hündin zu einer Pfegestelle mitgebracht werden konnte!

Und was man unterwegs in oder vom ´sicheren Hafen´ so alles sieht 

Die Unterkunft und der Blick von der Terrasse:

Die Hunde im Canile:

 

 

 

 

 

 

Arbeit im ´sicheren Hafen´

 

 

 

Der ´sichere Hafen´ allgemein:

Vielen Dank an ALLE!

 

Bea  – Praktikum vom 25.07.18 – 22.08.18

Schon kam unsere nächste Praktikantin im ´sicheren Hafen´ an. Bea hilft uns hier in unserem Tierheim im Rahmen eines Praktikums. Wir sind sehr dankbar für ihre großartige Hilfe.

Sandra  – Praktikum vom 26.07.2018 – 13.08.2018

Sandra kam noch sehr spontan zu uns um uns im Rahmen eines Praktikums zu unterstützen. Auf dem Weg in den Sicheren Hafen fand sie den kleinen verletzten Yuko. Auch Sandra sind wir sehr dankbar für ihre Hilfe im ´sicheren Hafen.

(Leider keine Bilder verfügbar)

Jessica  – Praktikum vom 14.03.2018 – 04.05.2018

Unsere zweite Praktikantin im ´sicheren Hafen´ ist Jessica. Auch sie kam über die  Hundepension Cat-u-Bello in Detmold zu uns. Sie hilft uns hier in unserem Tierheim im Rahmen eines Praktikums. Jessica ist mit Spaß und unermüdlichen Einsatz dabei, trotz des gruseligen Wetters. Vielen Dank.

Cynthia  – Praktikum vom 14.03.2018 – 24.04.2018

Unsere dritte Praktikantin / zeitgleich mit Jessica im ´sicheren Hafen´ ist Cynthia. Sie hilft uns hier in unserem Tierheim im Rahmen eines Praktikums. Auch Cynthia ist mit Spaß und unermüdlichen Einsatz dabei, trotz des gruseligen Wetters. Vielen Dank

Milena – Praktikum vom 01.02.2018 – 17.03.2018

Unsere erste Praktikantin im ´sicheren Hafen´ ist Milena. Milena absolviert derzeit eine Ausbildung zur Tierpflegerin in der Hundepension Cat-u-Bello in Detmold. Sie hilft uns hier in unserem Tierheim im Rahmen eines Praktikums. Milena ist mit Spaß und unermüdlichen Einsatz dabei. Vielen Dank

Und im Februar hat sie ganze Arbeit geleistet – vielen Dank

Kaum angekommen, die erste Reparatur – Menno! Nach 10 Tagen im Canile passiert es: Irgendwas mit der Verteilerkappe. Aber selbst ist die Frau 😎 Fehler gesucht – Fehler gefunden – Mechaniker und Ersatzteil wird organisiert und dann läuft er wieder! Kumpel mach uns keinen weiteren Ärger.

 

´HappyEnd´

„Hunde sind nicht unser ganzes Leben, aber sie machen unser Leben ganz.“

Roger Caras 
(ein US Amerikanischer, sehr bekannter Tierschützer)

Liebe Adoptanten, Interessenten, Unterstützer, Förderer, Spender, Paten, Helfer, Mitglieder, hier auf dieser Seite finden Sie alle unsere Hunde, für die wir ein Zuhause gefunden haben.

Die Geschichten werden von den lieben Familien unserer ´Fellnasen´ verfasst und sind so unterschiedlich und bunt, wie das Leben selbst.

Sie werden sehen: Ob Angsthund, quirliger ´Wonneproppen´ oder betagtes ´Hundeherz´ – jeder Hund macht seinen Weg, der eine schneller, der andere langsamer.

Doch eins haben alle gemeinsam: Eine liebevolle Familie, die bereit ist, mit ihrem Hund jeden Weg zu gehen!

Klicken Sie einfach auf das jeweilige Foto des Hundes und Sie werden die Geschichte des Hundes seit Ankunft verfolgen können.

heartSind Sie auch ein glücklicher Adoptant?heart

Dann haben Sie hier die Möglichkeit Texte und Bilder zu IHREM Liebling hinzuzufügen.

Und jetzt viel Spaß mit unserem und IHREM Happy End.

Ihr pro-canalba Team

Möchten Sie das erste Mal einen HappyEnd Beitrag schreiben und kommen mit dem einfachen Handling nicht weiter?

Dann lesen Sie bitte zuerst dieseEingabeerklärungdurch – Danke 

Falls Sie technisch nicht weiterkommen, mailen Sie bitte an:

mail  HappyEnd@pro-canalba.eu

(bitte keine Happy Ends an diese Mail senden – sondern immer zuerst eigenständig ein HappyEnd eingeben – siehe Eingabeerklärung – Danke) yes

 

▼ ▼ ▼

zur Eingabeerklärung

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´Regenbogenbrücke´

Ruhet in Frieden.

´Wenn sich im Paradies eine Menschenseele und eine Hundeseele begegnen, muss sich die Menschenseele vor der Hundeseele verneigen.´

aus dem hohen Norden

Diese Seite widmen wir all unseren Hunden, die verstorben sind, bevor sie von einer eigenen Familie adoptiert werden konnten.

Manche von ihnen waren zumindest auf Pflegestelle, doch die meisten von ihnen konnten nie etwas Schönes kennenlernen. Wir denken oft an die armen Seelchen.

Das Wort ´Versprochen´ bei einigen Hunden bedeutet, dass sie eine feste Adoptionsanfrage hatten und mit dem nächsten Trapo ausreisen sollten, es dann leider doch nicht geschafft hatten!

Der Hund, der beste Freund des Menschen.

Bitte schaut was er sich wünscht und gebt einer armen Seele ein Zuhause.

Vielen Dank.


„Meine Tage sind gezählt, ich bin am Ende meines Lebens angelangt. Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament, um ihr Heim und alles, was sie haben, denen zu hinterlassen, die sie lieben.

Ich würde auch solch ein Testament machen, wenn ich schreiben könnte. Herrchen oder Frauchen, bitte seit so lieb und schreibt es für mich auf.

Mein letzter Wille, niedergeschrieben von Herrchen und Frauchen im Bewusstsein, dass es mir ernst ist!

Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen ´Streuner´ möchte ich mein glückliches Zuhause hinterlassen, meinen Napf, mein kuscheliges Bett, mein weiches Kissen, mein Spielzeug, eure sanft streichelnden Hände, eure liebevolle Stimme, den Platz, den ich in eurem Herzen hatte. Eure Liebe, die mir zu guter Letzt zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird, gehalten in Euren Arm.

Wenn ich sterbe, dann, meine lieben Menschen, sagt bitte nicht: ,Nie wieder werden wir einen Hund haben, der Verlust tut viel zu weh!‘ Ich bitte euch viel mehr um meinetwillen, wieder einen Hund an eure Seite zu holen.

Es wäre eine Ehre für mich, wenn ihr sagen könntet, dass ihr nach dem Leben mit mir euch nicht vorstellen könntet, jemals ohne Hund zu sein.

Sucht euch bitte einen einsamen, ungeliebten *Hund* aus und gebt ihm dann meinen Platz!“

Euer treu ergebener Hund

mit Pfötchen besiegelt
Anno Domini

Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament, um ihr Heim und alles, was sie haben, denen zu hinterlassen, die sie lieben.

Über den Link kommen Sie zu weiteren Informationen.

Dies ist eine Geschichte über einen Auslandstierschutzhund mit deutschen und italienischen Vorfahren. Die Idee zu dieser Geschichte ist durch jahrelange Sammlung von Vorfällen entstanden, die sich tatsächlich so ereignet haben. Max steht für viele Hunde, die im Ausland leben und denen wir uns in unserer Tierschutzarbeit annehmen.

Geschrieben wurde diese Geschichte von Lutz K. Büschke. Marketing@pro-canalba.eu

Max – (k)ein Märchen

susiundstrolchEs war der Sommer 1999 als Susi mit ihrem Strolch draußen in der Sonne unter dem Olivenbaum saß. Doch so richtig genießen konnten sie den warmen Tag und die herrliche Aussicht, die bis nach Rom reichte, nicht wirklich. Sie hatten ein ernsthaftes Thema zu besprechen.

Susi war hochschwanger und Strolch wusste nicht genau, wie er es schaffen sollte, Susi und ihre Welpen, die schon in wenigen Tagen zur Welt kommen sollten, durchzufüttern. Susi sprach ihm Mut zu und sagte, er solle sich keine Sorgen machen, denn schließlich waren beide sehr erfahrene, wild-lebende Hunde. Gut, sie hatten beide auch mal kurzeitig als Welpen in einem Haus gelebt und die Menschen geliebt. Susi in Italien und Strolch in Deutschland.

Susi ist eine Herdenschutzhündin mit eigenem Charakterkopf, die dann, als sie nicht mehr klein und niedlich war, sehr schnell an die Kette gelegt worden ist. Tagein – tagaus, bei Regen, Wind und brütender Hitze lag sie da, mal im Schatten, mal in ihrer Hütte. Oft hungrig oder dürstend. Doch eines Tages, als der große Sturm da war, ist der große Pfosten, an dem die Kette befestigt war, umgestürzt. Der Mensch, der ihr ab und zu ein bisschen Futter und Wasser gab, wollte sie an einem anderen Pfosten festketten. Dabei löste er die Kette an Susis Halsband und sie ergriff sofort die Chance und biss den Menschen ins Bein. Der erschrak, ließ sie los und Susi rannte unter Aufbringung aller Kräfte einfach davon.

Das ist jetzt im Sommer 1999 drei Jahre her. Sie ist eine stolze Maremmano-Hündin und wühlt nicht im Müll nach Fressen herum, sondern geht eher mit Strolch gemeinsam auf die Pirsch. Nur manchmal, wenn der Hunger zu groß wird und sie kein Jagdglück hatten, wagen sie sich in die Nähe von Häusern, um Fressbares in den Abfällen zu finden. Jedes Mal beschleicht die beiden dabei ein komisches Gefühl.

Strolch hat auch üble Erfahrungen mit den Menschen gemacht. Strolch ist ein Jahr älter als Susi und er hätte wahrlich keine bessere Gefährtin finden können. Als Strolch, der mit 14 Monaten schon ein ziemlich großer Riesenschnauzer war, mit seinem Herrchen und Frauchen nach Italien in den Urlaub gefahren ist, passierte es. Ihm war sehr warm hinten im Auto. Alles stand voller Koffer und Taschen. Die beiden Kinder, die er sehr mochte, saßen vor ihm auf der Rückbank und quengelten ständig. Das machte ihm Sorgen, war da etwas nicht in Ordnung? Er machte sich deshalb ständig durch Bellen und Winseln bemerkbar. Als Herrchen, wohl nach einem heftigen Streit mit Frauchen, endlich anhielt, um nach den Kindern zu sehen, freute er sich sehr. Auf dem Parkplatz in der Nähe von Rom wurde er aus dem Kofferraum geholt.

Juch-hu, endlich auch mal das Geschäft erledigen. Er freute sich so sehr, dass er gar nicht bemerkte, wie sein Herrchen ihn an einem Baum festband und sich von ihm entfernte. Als er nach wenigen Minuten schnüffelnd hochschaute, sah er weder Herrchen noch Frauchen. Dieses silberne, rollende „Ding“, mit dem sie hergekommen sind, entfernte sich von ihm. Panik – er rannte los, musste allerdings feststellen, dass er festgebunden war. Da Strolch schon ein gutes Gebiss hatte, kniff und biss er so lange in diese Leine, bis sie zerriss. Nun rannte er los, er schaute nicht nach rechts und nicht nach links… Er bemerkte diesen roten fahrenden Blechkasten erst, als es zu spät war…. und dann wachte er, als es schon dunkel war, in einem Graben wieder auf.

Er hatte große Schmerzen, sein ganzes rechtes Bein vorn war blutig. Er hatte Hunger, er hatte Durst, er konnte nicht laufen, so blieb er liegen. Nach zwei Tagen schien es, dass es mit ihm zu Ende geht. Doch er wollte leben, er wollte sein Herrchen wiederfinden. So mühte er sich ab und er gelangte nach ein paar Stunden in einen Wald. Er träumte von einer Familie, von einer Gefährtin, von kleinen Welpen. Der Traum war so real, dass er bereits glaubte zu spüren, wie eine kalte Hundeschnauze mit einer warmen Zunge sein Bein ableckte.

Nach drei Tagen erwachte er. Sein Bein war sauber geleckt, allerdings stark verwinkelt und kaum mehr zum Laufen zu gebrauchen. Vor ihm lag ein erlegtes Kaninchen und da lag sie, die schneeweiße Susi … ein Traum?

So fanden sie zusammen. Ein schwarz-weißes Traumpaar – unzertrennlich – auf ewig.

Doch jetzt hatte das Leben beide wieder einmal in eine Situation geführt, die es zu meistern galt. Susi war trächtig und brauchte Ruhe und Sicherheit. Sie suchten sich eine Höhle, nicht zu weit weg von den Abfalleimern der Menschen, denn Susi konnte ja die nächsten Tage kaum auf die Jagd gehen.

Sechs Welpen sind es geworden. Zwei weiße Hündinnen, vier Rüden, davon auch einer weiß und die anderen drei: alle schwarz-weiß-gemixt. Der stärkste von ihnen war Max – Max hatte schneeweißes Fell und vier schwarze Pfoten.

Strolch versorgte sie alle, so gut es ging, mit allem, was er fand. Ja, er schleppte sogar eine alte Büchse an, in der sich Wasser befand. Susi war schwach und traurig, denn Sie sah, dass drei ihrer Welpen sehr schwach waren. Innerhalb von drei Tagen starben die beiden Mädchen und einer der kleinen Buben. Max, der starke, laugte seine Mutter aus. Susi wurde immer schwächer. Elf Tage nach der Geburt schlief sie friedlich ein. Strolch setzte sich auf den Hügel oberhalb der Höhle und jaulte die ganze Nacht wie ein Wolf. Max und seine beiden Brüder schmiegten sich eng in der Höhle aneinander und an ihre tote Mutter. Sie zitterten – vor Angst und Kälte.

Am nächsten Morgen musste Strolch eine Entscheidung treffen. Er wanderte auf seinen drei Beinen hin und her. Dann ging er in die Höhle und fand Max, sowie nur noch einen seiner Brüder lebend vor. Da er nicht die Kraft hatte, beide Welpen gleichzeitig oder nacheinander zu den Menschen zu bringen, nahm er Max vorsichtig in den Fang. Er ging nach draußen, setzte ihn ab, ging zurück und vollbrachte das, was erforderlich war: Er legte die fünf toten Welpen direkt neben seine Susi.

Zwei Stunden später stand er an dem Tor, von dem er gehört hatte, dass die Menschen, die dahinter sind, gut zu Hunden wären. Er ließ Max auf den Boden runter und machte einen Riesenkrach. Er stupste Max in die Richtung der Menschen und entfernte sich schnell. Nach einigen Metern drehte er sich um und sah noch, wie Max liebevoll auf den Arm genommen wurde. Die Menschen dort riefen nach ihm, doch er wollte zurück zu seiner Susi. Also humpelte er los. Strolch ging nicht mehr auf die Jagd. Die Höhle wurde sein letztes Zuhause.

Max wurde von den Menschen aufgepäppelt und kam in einen warmen Raum mit zwei anderen kleinen Welpen. Strolchs Vermutung war richtig! Es gab sie wirklich: die Menschen, die helfen und liebevoll sind!

(unterhalb meiner Werbung zu meinem ´Hundemafiathriller´ geht es weiter mit ´Max´  😳 ) ▼ ▼ ▼ 

Wir können für ´Max´ froh sein, dass er nicht von der Hundemafia gefunden wurde.

Was das bedeuten könnte, lesen Sie in meinem neuesten Werk. Ein Kurzthriller…

Die Machenschaften der italienischen Hundemafia – der ´namenlose´ Hund.

…Italien. Ein Land, das man mit Sonne, Wein und endlosen Landschaften verbindet. Mit Olivenhainen, alten Steinhäusern und dem Duft nach Lavendel im Wind. Ein Ort, an dem man das Leben feiert – so sagt man. Doch nicht überall. Es gibt Straßen, die auf keiner Touristenkarte verzeichnet sind. Schotterpisten, die sich durch karge Felder schlängeln, vorbei an Ruinen und verrosteten Zäunen. Dort, wo niemand mehr hinsieht, beginnt eine andere Welt. Eine Welt, in der Leben keinen Namen trägt. In der Stille nicht Frieden bedeutet – sondern Aufgabe. In dieser Welt stand ein Hund auf dem Asphalt. Groß, kräftig, blutend. Sein Blick war leer, sein Körper voller Narben. Er hatte keinen Namen, keine Vergangenheit, kein Zuhause. Nur den Moment, in dem ein Scheinwerferkegel ihn traf – und ein Wagen bremste. Diese eine Entscheidung – nicht weiterzufahren. Nicht wegzusehen. Sie war der Auslöser. Nicht für ein Märchen. Sondern für einen Kampf….

Max war in einem Tierheim angekommen, in dem es die Menschen gut mit ihm meinten. Er wuchs heran und wurde immer größer. Seine Mama und seine Geschwister fehlten ihm am Anfang sehr. Die Menschen sagten ihm immer, sie würden ein gutes Zuhause für ihn finden. Was meinten die damit? – So richtig „rumtoben“ war im Tierheim nicht wirklich möglich – irgendwie hatte er den Drang nach Freiheit. So lernte Max das Klettern. Einige Zeit später stand er auf der anderen Seite des Tierheims und lief hierhin und dorthin. Als er dann zurück wollte, fand er den Weg nicht mehr. Max war jetzt acht Monate alt und schon ganz schön groß. Er stromerte einfach durch die Gegend und nach zwei Tagen traf er auf einen Zaun. Dieser sah ähnlich aus wie der, wo er schon einmal drüber geklettert war. Also kletterte er erneut über den Zaun und ging freudig wedelnd auf die Menschen zu.

Zu spät! Eine starke Hand ergriff ihn, er winselte und wand sich wie ein Aal, er hatte keine Chance. Doch es war gar keine Hand! Es war eine Metallschlaufe mit einem Stab dran. Er wollte das „Ding“ loswerden, doch jedes Mal, wenn er sich bewegte, schnitt ihm dieses Band tiefer in die Kehle. Nach sieben Minuten gab Max erschöpft auf. Er wurde weggesperrt. Kalter, nackter Boden, ein trockenes Stück Brot und eine alte Plastikschüssel mit abgestandenem, dreckigem Wasser. Ihm war kalt, ihm tat alles weh…. „Boooaah, wenn ich den da am Ende des Stabs zu fassen kriege, dann…“, dachte er sich. So ging es tagein – tagaus. Kein anderer Hund war da als Gesellschaft, nur ab und an ein Mensch, der durch so einen Schlitz unten am Gitter etwas zum Fressen rein warf und ab und zu einen Schlauch reinhielt, der mit Wasser alles wegspülte, manchmal auch seinen Trinknapf füllte. Und da war ein Lärm, unbeschreiblich! Hundegebell. Es hörte sich teilweise an, als ob da andere seiner Art getreten würden. Max war verzweifelt.

Max‘ dritter Geburtstag wurde sein Glückstag, so dachte Max, denn draußen war irgendwie so ein Krach von irgend so einer Maschine. Diese Maschine hatte vorne so ein Gerät und lud immer Steine da rein. Auf einmal knallte es fürchterlich und das eine Rad von der Maschine stand etwa 50 cm in seinem 3×4 Meter Zwinger. Als das Rad verschwand, gab es kein Halten mehr. Max rannte los, kletterte über den Zaun und verschwand. Den Mann mit dem Stab wollte er nicht beißen, viel zu gefährlich. Sollte ihm je einer mit einer „Schlinge“ oder „Leine“ wieder zu nahe kommen, dann weiß er schon, was er tun wird.

So stromerte Max ab seinem dritten Geburtstag hierhin und dorthin. Ja, er klaute auch mal aus einem Vorgarten das eine oder andere Huhn. Was sollte er sonst machen? Er war hungrig! Max wurde zum Einzelgänger. Er wurde vertrieben, er wurde beschimpft, er wurde mehrfach fast wieder eingefangen. Er wurde beschossen, allerdings erhielt er auch manchmal von dem einen oder anderen den Rest eines „Burgers“. Er merkte sich folgendes: Menschen, die ihm zu schnell zu nahe kamen, wollten nicht wirklich sein Bestes. Menschen, die ihm die Zeit ließen, damit er sich ihnen von selbst vorsichtig nähern konnte, ließen ihn meist in Ruhe. Kinder fand er ganz ok, allerdings auch nicht alle, denn manche waren richtig böse.

Obwohl er ja nun Einzelgänger war, hatte er in seinen Welpen-Monaten (von seinen ersten Menscheneltern und seinen damaligen Welpen-Kumpels aus dem ersten Tierheim) gelernt, sich zu benehmen. Ob diese bösen Kinder und diese bösen Menschen immer so bleiben würden? Oder sind die wohl bereit, etwas dazu zu lernen und ihn als Lebewesen wahr zu nehmen? Max würde das gerne herausfinden! Nur wie?

Max ist jetzt sieben Jahre alt – die Straße hat ihn geprägt. Er ist 64 cm groß und ein stattlicher Rüde. Sein Gewicht ist soweit ok, denn er hat gelernt, Plätze zu finden, wo er gutes Futter bekommt. Seine große Liebe hat er nicht gefunden. Seine Abenteuer hat er gehabt, oh ja und was für welche. Da war diese braune Labradormixhündin, die war schon toll… Nun denn, es sollte nicht für immer sein. Sei es drum. Max träumt vor sich hin – Zack – Schlinge, Stab… diesmal ist er schlauer, er windet sich nicht hin und her, er wartet geduldig ab, was passiert. Die Menschen stufen ihn wohl als lieben Hund ein, denn er macht überhaupt kein “Theater” und verhält sich ruhig. So weit, so gut, denkt Max. Ab in ein Auto – ab in ein Tierheim! Ach ne, da war er doch als Welpe! Den Geruch kennt er! Da ist doch dieses freundliche Menschenwesen von damals oder täuscht er sich? Er kommt in ein Gehege mit zwei Hündinnen. Die sind ja ganz nett und umgarnen ihn. Nach einiger Zeit und einigermaßen vernünftigem Futter kommen weitere Menschen. Die sprechen so Worte wie: „ach, schau mal, mach mal ein paar Fotos, komm wir testen mal, ob er mit Katzen kann und mit anderen Rüden“. Ja, mit anderen Rüden kann der Max – und zwar ganz gewaltig, da fliegen die Fetzen.

maxfeingemacht„Max“, sagte ein paar Tage später die freundliche Menschengestalt, „komm, wir machen Dich fein für Deutschland. Da ist eine Familie, die darum weiß, dass Du fast acht Jahre alt bist, dass Du auf Rüden gar nicht gut zu sprechen bist, dass Du über Zäune klettern kannst, wenn Du weg willst und die wissen auch, dass wir nicht wissen, wo Du die letzten 6 Jahre gewesen bist.“

Dann wird Max müde gemacht, in so einem komisch riechenden Raum, ganz hell ist es da. Er träumt bestimmt von Mama, obwohl, kann er sich daran erinnern? Max reist sechs Tage später als kastrierter, gechipter, ängstlicher Bub in einer Box, in einem großen Auto, mit vielen anderen Hunden ganz weit weg.

Ein paar Stunden später… Es riecht im Auto nach Angst, Urin und Kot. Doch diese beiden Menschen da scheinen ganz ok zu sein, denkt Max. Die schauen immer nach, ob alles ok ist, geben frisches Wasser und machen schnell das Nötigste sauber. Die haben so Westen an, da steht „Tierschutz“ drauf. Hmm… ob das etwas Gutes ist? Der Wagen hält hier und da, eine Box wird geöffnet, ein Hund wird herausgenommen und ist bei der Weiterfahrt nicht mehr dabei. So geht das über Stunden. Zum Schluss ist nur noch mein Gegenüber sichtbar. Hinten bellen und jaulen auch noch so zwei oder drei… manche sind aber auch Angsthasen.

Es scheint, dass wir am Ziel sind, booooaahh! – ist das kalt hier. Eine Leine – na ok – das ist der, der mir Wasser während der Fahrt gegeben hat, so böse kann der ja nicht sein.
„Oh ja, toll“, höre ich von hinten. Komische Sprache. Was bedeutet das? Können die kein Italienisch? Zwei Menschen stürzen auf mich zu! Halt – mein Signal ist klar und eindeutig! Willst Du Böses, dann bleib mir fern! Willst Du Gutes? Dann hock Dich hin und warte, damit ich das überprüfen kann. Wenn ich Dich riechen kann, komme ich schon zu Dir, ok? Geduld…

Na, geht doch. Abstand, ok. Die beiden kann ich leiden. Sie scheinen ganz ok zu sein. Die erste Gelegenheit, um über den Zaun zu gehen, wird sowieso genutzt!

Wieder in eine Box, oh man…! Nach einer Stunde sind wir an einem Haus. Ein Haus – was ist das? Muss ich da rein? Na, ich probiere es, bin müde, würde gerne schlafen, nur wo? Ich bin viel zu aufgeregt! Was ist das da für ein Kasten? Da jaulen die Hunde drin, es riecht aber gar nicht nach Hund! Das macht mir Angst! Komme ich auch in so einen Kasten? „Fernseher“ nennen sie das. Na ja, egal, ich muss mal… und Hunger habe ich auch… Ah, da raschelt was, … Futter… das riecht nach Burger… die Kleine ist aber auch zu blöd, hält sie mir den genau unter die Nase und ich mag doch diese Dinger so! … Als ich nach dem Burger schnappe, geht das Geschrei los, der große Mann stürmt auf mich zu, zieht die Kleine weg und ich betreibe Eigensicherung. – Bleib doch stehen, dann mache ich nix! Lass mich in Ruhe, ich wollte doch nur den Burger!

Fast zwei Tage lang werde ich nur weggesperrt. Ab und an kann ich kurz an einer Leine raus. Ich mag diese Dinger nicht. Dann kommt der Mann mit der Weste! Den kenn ich. Wieder in eine Box! Er redet zu mir: „Menno, zu blöd, schieben die Dich wieder ab, da du angeblich schnappst und beißt, was machen wir jetzt mit Dir? …hmmm …, na du kommst erst mal auf unsere Notfallpflegestelle, da kommst du zur Ruhe. Hundeerfahrene Menschen – … so so… die Vorkontrolle war so super, sie haben alles verstanden, haben Fragen gestellt, das Merkblatt durchgelesen… und lassen dann die Kleine mit dem Burger vor deiner Nase rumtanzen“…

Auf dieser Notfallpflegestelle, so wie der Mann mit Weste sagte, ist es ganz ok, ob ich hier bleiben kann?

Lecker Futter, die lassen mich in Ruhe. Es sind hier noch drei andere Hunde. Seitdem ich da in diesem weißen Raum – in diesem Tierheim – geschlafen habe, bin ich auch gar nicht mehr so negativ auf andere Rüden zu sprechen. Ob die mir da was gegeben haben? Oder vielleicht haben sie mir auch was genommen? Ab und zu kommen ein paar Menschen, um mit meiner Pflegetante zu sprechen. Dann darf ich an der Leine raus. Über den Zaun will ich hier nicht, wobei, manchmal möchte ich einfach stromern. Die beiden netten Älteren, die kann ich leiden, die waren jetzt schon zwei Mal da, ich freue mich, wenn ich sie sehe, die haben leckere Sachen dabei und gehen mit mir lange an einer gaaaaaanz langen Leine spazieren. So habe ich genug Bewegungsfreiheit und fühle mich nicht bedrängt. Ach ja, wären doch nur alle Menschen so, dann wäre es toll…

Was soll ich? Baden…?! Da bin ich jetzt vor einem Tag zu diesen älteren Menschen umgezogen und die sagen ich stinke… Hallo, geht es noch? Sollen sie mir doch erst mal vernünftiges Futter geben und nicht dieses aufgequollene, halbtrockene Zeug aus dieser Tüte. Booahh, der nächste, den ich mit Burger sehe, ist fällig! Ich bade nicht und wenn doch, gehe ich danach über den Zaun und wühle mich sowas von in dem Schlammloch nebenan. Dann stinke ich… Oooh, es scheint, die verstehen mich, gehen weg und lassen mich in Ruhe. Toll, da gehe ich mal hinterher und mache gute Miene zu dem Spiel, … schlabbere die linke Hand von Frauchen und die von Herrchen rechts…

Die Frau mit der Weste war hier und hat lecker, lecker Futter mitgebracht… Supi, es scheint, als ob ich das jetzt immer bekomme. Dann sind wir alle spazieren gegangen und die Frau mit der Weste redete und redete… Frauchen und Herrchen nickten immer nur… Ich glaube, sie haben verstanden, denn sie achten jetzt mehr auf meine Hundesprache.

Neulich waren wir an der Ostsee, das hat Spaß gemacht… Ich glaube, ich bleibe hier. Ich bin auch langsam zu alt, um über Zäune zu gehen. Ich freue mich, wenn ich später im Alter am Kamin in der Wärme liegen darf. Oft geht es raus und Futter ist auch immer da! Herrchen und Frauchen sind sehr nett zu mir! Ich glaube, sie lieben mich und passen gut auf mich auf. Manchmal stöhne ich leise vor mich hin und denke an die fürchterliche Zeit in diesem engen Zwinger, in diesem lauten Tierheim. Ob die anderen es wohl auch geschafft haben…?

Bitte, liebe „Westenträger“, tut alles dafür, damit es noch ganz viele schaffen, ja? … Bitte ! Und wenn ich Futter abgeben soll, für die, die noch da sind, gebt mir Bescheid. Ab und an stupse ich Herrchen und Frauchen an, wenn wir auf einer „Bank“ (- oder wie das heißt) sind. Da kann man Geld überweisen an Euch „Westenträger“! Herrchen lächelt dann immer so geheimnisvoll… Ob das was zu bedeuten hat?

Max wurde 15 Jahre und drei Monate alt – so ungefähr, zumindest nach dem Stand seines Geburtsdatums in seinem Pass– er schlief friedlich vor dem Kamin ein … nun ist er bei Susi und Strolch und seinen Geschwistern…. Frauchen und Herrchen vermissen ihn sehr… ob er wohl seine braune Labradormixhündin da oben wiedertrifft?


Bitte, liebe Leser und Adoptanten, denkt Euch in diese Tiere hinein. Seid ehrlich zu uns als Tierschützer, denn für die Hunde ist es ein Riesenstress nach der Adoption von A nach B wie ein Wanderpokal gereicht zu werden. Respektiert die anderen Lebewesen in ihrer Eigenart.

Gerade durch ihre kleinen „Macken“ sind sie die liebenswertesten Tiere, die es gibt!

01.06.2026: Unsere Seite baut sich aktuell sehr langsam auf. Wir haben den Fehler leider noch nicht lokalisieren können. Danke.    ►    April 2026 bis?: Wir bauen jetzt ´step by step´ unsere gesamte Webseite auf das neue Erscheinungsbild um. Da wir nicht alles auf einmal ´launchen´ können, sehen Sie manchmal den neuen und manchmal den alten Auftritt. Falls Sie Fehler entdecken, teilen Sie diese uns doch bitte mit. Danke – per Mail an: Webmaster@pro-canalba.eu