
gemeinnütziger deutscher Tierschutzverein
Hilfe für Hunde in NOT
unsere Hunde
pro-canalba ® e.V.
gemeinnütziger deutscher Tierschutzverein – Hilfe für Hunde in NOT
´Adoptionsablauf´

‚Sei meines Hundes Freund, und du bist auch der meine!´
Indianische Weisheit
´besondere Schicksale´
Wir möchten nicht unzählige Hunde auf schnellstem Weg vermitteln.
Aus diesem Grund sind wir sehr sorgfältig bei der Auswahl und Entscheidung für das richtige neue Zuhause unserer Schützlinge. Hier erhalten Sie die komplette Information zur Adoption einer ´unserer Hunde´.
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Sehen Sie im *HappyEnd*, dass es so ist!
Ablauf einer Hunde-Adoption: Was kommt auf Sie zu?
Wenn Sie sich nach reiflicher Überlegung und in Absprache mit Ihrer Familie entschlossen haben, einem unserer Schützlinge ein Zuhause anzubieten, füllen Sie bitte zunächst die Adoptionsanfrage ihres auserwählten Hundes vollständig aus und senden diese bequem ab.
Sobald der jeweiligen Vermittlerin die Adoptionsanfrage vorliegt, wird sie sich mit Ihnen telefonisch in Verbindung setzen, um gemeinsam noch offene Fragen sowie den weiteren Vermittlungsablauf zu klären. Anschließend wird im gesamten pro-canalba-Team über Ihren Adoptionsantrag gesprochen und gemeinsam abgestimmt, ob bei Ihnen das passende Zuhause für den von Ihnen auserwählten Hund sein könnte.
Danach wird über pro-canalba der Vorbesuch bei Ihnen organisiert. Der Vorbesuch erfolgt generell und ausschließlich über vereinsnahe bzw. vereinsinterne Personen und in direkter Abstimmung mit Ihnen. Der Vorbesuch findet immer bei Ihnen zu Hause statt und sollte bitte in Gegenwart aller Personen erfolgen, die hauptsächlich mit unserem Schützling zu tun haben werden. Die Dauer zwischen Adoptionsanfrage und Vorbesuch kann variieren, von 2 Tagen bis 3 Wochen, je nachdem wie zeitnah Termine abgestimmt werden können und Kapazitäten verfügbar sind.
Nachdem der Vorbesuchstermin stattgefunden hat, wird der Bericht dazu im Team ausgewertet und besprochen. Gegebenenfalls setzt sich Ihre Vermittlerin nochmals zur Klärung von Fragen mit Ihnen in Verbindung. Danach wird gemeinsam im pro-canalba-Teams entschieden, ob Ihre Adoptionsanfrage auch zu einer Vermittlung führt.
Nun wird es bürokratisch.
Wir benötigen eine deutlich lesbare Kopie oder ein Foto von Ihrem Personalausweis oder Pass (Vor- und Rückseite des Personalausweises. Beim Pass bitte zusätzlich eine Kopie der Anmeldebestätigung Ihres derzeitigen Wohnorts). Diese Unterlagen benötigen wir, um die Ausreisegenehmigung Ihres Hundes bei den in- und ausländischen Behörden zu veranlassen und um den Schutzvertrag für Sie zu erstellen.
Der Schutzvertrag wird in der Regel per E-Mail durch Ihre Vermittlerin an Sie geschickt. Bitte drucken Sie diesen Schutzvertrag zweimal aus und schicken Sie beide Exemplare unterschrieben per Post direkt an unsere Vereinsadresse. Sie erhalten dann ein Exemplar für Ihre Unterlagen mit unserer Unterschrift zurück. Gerne können Sie uns einen Rückumschlag mit Porto beilegen oder Sie machen es wie Alexa D.: Sie hat zusätzlich zu ihrem Rückumschlag gleich 20 Briefmarken an uns gespendet….
Danke dafür!
Bitte drucken Sie alle 5 Seiten des Schutzvertrages 2x einzeln aus (nicht die Vorder- und Rückseite bedrucken). Da wir die Unterlagen nachträglich einscannen müssen ist das leider erforderlich. Achten Sie auch darauf, dass Kopf- und Fußzeile gut lesbar sind. Bitte senden Sie uns dann alles per Post zu. Sie erhalten dafür eine fertige Briefkopfvorlage.
Verträge per Fax oder per Foto können wir leider nicht akzeptieren, allerdings ist es manchmal erforderlich uns diese vorab z. B. per Fax zu senden (bitte nur nach Rücksprache). Ein Einschreiben mit Rückschein ist nicht erforderlich.
Eine Online-Unterschrift unter dem gemeinsamen Schutzvertrag ist bei uns aktuell noch nicht möglich. Falls Sie Schwierigkeiten beim Abspeichern oder Ausdrucken des Schutzvertrags haben, fragen Sie uns einfach, wir überlegen dann gemeinsam eine Lösung.
Die Schutzgebühr sollte zeitgleich zum Schutzvertrag überwiesen werden. Allerspätestens muss diese aber bis eine Woche vor der Übergabe auf unserem Vereinskonto sein.
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Warum wird eine Schutzgebühr erhoben?
Die Schutzgebühren, die wir für unsere Schützlinge ansetzen, entsprechen vielleicht mitunter nicht dem “Marktwert” des jeweiligen Tieres. Der Grund dafür ist, dass wir nämlich nicht nur die jungen, schönen und gesunden Hunde retten, sondern auch solche, die ihr halbes Leben im Tierheim gesessen haben, nachdem sie vorher zum Beispiel als Gebärmaschine herhalten mussten oder mißhandelt wurden. Auch ausgediente Jagdhunde gehören dazu, die unter schlimmsten Verhältnissen ihr Dasein fristen mussten, angeschossen wurden, denen Ohren und Schwänze kupiert wurden. All diese armen Seelen haben auch ein Recht auf ein besseres Leben!

Menschen, die sich bisher noch nicht ausreichend über Tierschutz und dem Vermitteln der Tiere informiert haben, glauben vielleicht, dass mit der Erhebung von Schutzgebühren Gewinn erzielt wird. Das ist nicht der Fall! Bei verantwortungsvollem und seriösem Tierschutz, der sich auch der alten und kranken Tiere annimmt, ist genau das Gegenteil der Fall.
Überwiegend kann durch die Schutzgebühren nur ein Bruchteil der tatsächlichen Kosten gedeckt werden. Vieles wird aus privater Tasche bezahlt und ohne Spenden wäre Tierschutz in diesem Umfang, wie er heute stattfindet, nicht denkbar.
Tierschutz lebt leider nicht nur von Mitgefühl, Hilfsbereitschaft und Engagement – er ist auch mit immensen Kosten verbunden. Tierarztrechnungen für Bluttests, Medikamente, Impfungen, Futter, z.T. Kastrationen etc. müssen für jeden Hund bezahlt werden, bis er vermittelt werden kann. Viele Hunde sind, wenn sie ins Tierheim kommen, in einem desolaten Zustand. Sie brauchen intensive tierärztliche Betreuung. Bis ein Hund dann endlich in sein endgültiges Zuhause einziehen kann, ist oftmals ein kleines Vermögen in solch eine arme Seele investiert worden.
Die Einnahmen aus den Schutzgebühren sind nach dem Sozialprinzip aufgebaut. Die jungen und gesunden Hunde, für die weniger Ausgaben vor der Vermittlung anfallen, tragen die alten oder kranken Hunde mit.
Unsere Schutzgebühren in der Übersicht:
Welpen und Junghunde (bis 12 Monate):
445,00 Euro* (inkl. 7 % gesetzl. dt. MwSt.)
Welpen und Junghunde (bis 12 Monate), die in Deutschland geboren sind:
625,00 Euro* (inkl. 7 % gesetzl. dt. MwSt.)
Erwachsene Hündin/Rüde (1–10 Jahre):
390,00 Euro* (inkl. 7 % gesetzl. dt. MwSt.)
Senioren (ab 10 Jahren), bzw. Hunde ab 8 Jahren mit altersbedingten Gebrechen oder chronisch kranke Hunde:
300,00 Euro* oder nach vorheriger Absprache
Für jeden Hund erheben wir zudem:
eine Transportkostenbeteiligung von 125,00 Euro (inkl. 7 % gesetzl. dt. MwSt.) (außer für in Deutschland geborene Hunde). Da die Energiekosten im Dieselbereich um ca. 35 % gestiegen sind, freuen wir uns über jede zusätzliche Spende zur Transportkostenbeteiligung! Selbstverständlich erhalten Sie für den zusätzlichen Betrag eine steuerlich absetzbare Zuwendungsbestätigung. Vielen Dank!
eine Kaution für ein angepasstes Sicherheitsgeschirr und ein angepasstes Halsband in Höhe von 40,00 € (30,00 € für das Geschirr, 10,00 € für das Halsband). Dieses Geschirr und Halsband wird dem Hund beim Boarding in Italien angepasst und angelegt. Ein Tausch des Geschirrs und des Halsbands bei der Übergabe an den jeweiligen Standorten lehnen wir aus Sicherheitsgründen ab. Das Geschirr und/oder Halsband kann dann wahlweise zurückgesendet werden, und wir erstatten die Kaution, oder Sie können das Geld spenden. Vielen Dank für Ihr Verständnis!
*Angaben für Vermittlungen in die Schweiz: Tiere, die im Ausland erworben und in die Schweiz importiert werden, sind zollfrei. Es ist jedoch die Mehrwertsteuer von 7,7 % des Warenwertes bei der zuständigen Stelle zu entrichten.
►Download Kautionsformular Sicherheitsgeschirr EU-Länder -manuell◄
►Download Kautionsformular Sicherheitsgeschirr EU-Länder – interaktiv◄
►Download Kautionsformular Sicherheitsgeschirr SCHWEIZ -manuell◄
►Download Kautionsformular Sicherheitsgeschirr SCHWEIZ – interaktiv◄
Falls ein Hund auf einer Pflegestelle aus der Schweiz stammt, muss der Adoptant/die Adoptantin diese 7,7 % MwSt. an uns zusätzlich zur Schutzgebühr zahlen (bei 445,00 € = plus 34,25 €; bei 390,00 € = plus 30,00 €).
Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir Hunde nicht an Personen abgeben, welche die Schutzgebühr nicht aufbringen können. Das Risiko, dass unsere Schützlinge nötigenfalls nicht angemessen medizinisch versorgt werden können oder aus finanzieller Not wieder abgegeben werden müssen, ist unserer Erfahrung nach zu groß. Wir versuchen für unsere Hunde ein stabiles Zuhause zu finden, welches sie nie wieder verlassen müssen.
Da es in der Vergangenheit leider manchmal vorgekommen ist, dass die Schutzgebühr nach Übergabe des Hundes nicht bezahlt wurde, raten viele Tierschutzorganisationen dazu, dass erst nach Abschluss des Schutzvertrags und Überweisung der Schutzgebühr die Übergabe des Hundes erfolgen sollte. Eine Ratenzahlung der Schutzgebühr ist möglich, muss aber im Vorfeld mit uns besprochen werden. Eine Barzahlung bei Übergabe kann in den seltensten Fällen erfolgen, da wir dann auf unser Risiko die Hunde für Sie aus dem Ursprungsland holen. Auch die Zahlung auf ein Treuhandkonto ist möglich, verursacht allerdings ca. 50 € an Mehrkosten für Sie, die Sie selbst direkt an den Notar zahlen.
(Ablauf: Sie zahlen die Schutzgebühr nach Aufforderung eines Notars Ihrer Wahl direkt auf ein Treuhandkonto. Nach Übergabe Ihres Hundes unterschreiben Sie uns, dass der Hund wohlbehalten angekommen ist und geben damit das Geld zur Auszahlung durch den Notar an uns frei.)
Alle vermittelten Tiere helfen ihren Brüdern und Schwestern, die zurückbleiben müssen, ein würdigeres Leben zu führen.
Nach Eingang des von Ihnen unterschriebenen Schutzvertrags und der Schutzgebühr plus der anteiligen Trapogebühren, sowie der Kautionszahlung für das Geschirr, ist der Hund für Sie ´versprochen´.
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*Hinweis zum Formular für die Schweiz: Sie erhalten rechtzeitig vor Ausreise Ihres Hundes weitere Informationen dazu.

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Nachdem alle Formalitäten, die im Adoptionsablauf beschrieben werden, erledigt sind, geht die Reiseplanung los. Alle Hunde müssen mindestens 3 Wochen vor der Ausreise ihre Reisegenehmigung in Form einer Tollwut-Impfung bekommen. Weiterhin bekommt jeder Hund seinen eigenen Ausweis, den EU-Pass, der vom italienischen Veterinäramt ausgestellt und Ihnen zusammen mit Ihrem Hund übergeben wird.
Einen Tag vor der Abreise wird jeder Hund noch einmal auf seine Reisefähigkeit untersucht. Am Abreisetag schauen sich die Trapoengel jeden ihrer Fahrgäste nochmals genau an, bevor jeder Hund seinen Platz im *Idefix*, *MobyDick*, *Fuchur*, *Snowball* oder *Pegasus* einnehmen darf.

Jeder Hund bekommt ein Halsband und ein Sicherheitsgeschirr und nimmt dann in seiner Transportbox Platz, die mit frischen Decken und Wasser ausgestattet ist. Während der langen Fahrt werden immer wieder Kontrollen seitens der FahrerInnen gemacht, frisches Wasser nachgefüllt und geprüft, ob es den Hunden auch gut geht. Futter und Leckerlies sind immer mit an Bord, werden aber eher sparsam an die Reisegäste verteilt, da „Futter und Fahrt“ keine gute Kombination ist.
Wie kommt mein Hund zu mir?
Sie erhalten von Ihrem Vermittler etwa eine Woche vor der Übergabe genaue Informationen, wann und wo wir Ihnen den Hund übergeben werden! Weiterhin erhalten Sie eine Checkliste, in der genau beschrieben ist, was Sie bitte zur Übergabe für Ihren Hund dabei haben sollten. Außerdem bestehen wir darauf, dass Sie alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um eine sichere Fahrt mit Ihrem Hund ab Übergabe in Ihrem Fahrzeug zu gewährleisten! Eine Abholung per Zug oder Flug ist nicht gewünscht.
Schauen Sie sich dazu auch unbedingt
die besonderen Tourhinweise an:
wichtige Transportinfojkhhjhjkk
Die Fahrzeuge, mit denen wir die Transporte fahren, sind vom Veterinär für “lebende Wirbeltiertransporte durch die EU” zugelassen. Desweiteren haben wir eine Zulassung als Transportunternehmen für alle Fahrzeuge, die besagt, dass wir “Lebend-Wirbeltiere über 8 Stunden” befördern dürfen.
Wir holen die Hunde also mit dem *Idefix*, *MobyDick*, *Fuchur*, *Snowball* oder *Pegasus* aus den Tierheimen in Italien ab und fahren fest definierte Haltepunkte bei der Rücktour an. Es lässt sich somit nicht umgehen, dass Sie unserem Transport ein Stück des Weges entgegenkommen müssen.
Unsere aktuellen Haltepunkte sind diese:
Bei diesem Haltepunkt handelt es sich um ein vollständig umzäuntes Firmengelände, welches uns für die Übergabe der Hunde mit freundlicher Genehmigung zur Verfügung steht. Bitte beachten Sie vor Ort die Regelungen für Gäste!
Bei diesem Haltepunkt handelt es sich um ein privates Freigelände eines Hundefreunds, welches wir auch freundlicherweise nutzen dürfen. Auch dieses Gelände ist vollständig eingezäunt. Bitte beachten Sie, dass hier keine Straßenangabe erfolgt. Das Gelände ist ausschließlich über Koordinaten Ihres Navigationsgeräts zu finden. Sie erhalten die Daten von Ihrem Ansprechpartner. Die Regelungen vor Ort für Gäste sind ebenfalls bitte zu beachten!
Dieser Haltepunkt ist der private Wohnsitz unserer Vereinsvorsitzenden, welcher uns für die Übergabe der Hunde zur Verfügung steht. Der Hof ist vollständig eingezäunt und ist optimal zur Übergabe von Hunden geeignet. Bitte beachten Sie vor Ort die Regelungen für Gäste des Grundstücks und des Hauses!
Reisen Sie nach Mommenheim und Kirchlengern auf keinen Fall mit einem tiefer gelegten Fahrzeug an.
Da sich die Ankunftszeiten des Transportes bei der langen Fahrt immer etwas verschieben können, werden Sie frühzeitig vom pro-canalba-Team angerufen. Erst dann sollten Sie pünktlich zum Treffpunkt fahren. So vermeiden wir unnötige Wartezeiten.
Jede Tour kann auch live von den jeweilige Adoptanten verfolgt werden. Die aktuellsten Informationen zu laufenden Tour finden Sie dann immer hier:
Die Übergabe erfolgt in einem gesicherten Umfeld. Sie werden vor Ort aber immer auch andere Adoptanten treffen, die auch ihre Hunde abholen. Wir bitten Sie deshalb, ihren Liebling keinesfalls abzuleinen oder außerhalb des gesicherten Bereiches spazieren zu gehen. Das Wohl unserer Hunde hat immer Vorrang und da es für alle ein langer Tag und eine lange Nacht war, die Aufregung groß ist und das Unbekannte zuweilen nervös macht, bitten wir Sie, nach der Übergabe ohne Umwege mit Ihrem Liebling nach Hause zu fahren.

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Vielen lieben Dank, dass Sie einen Adoptionsantrag stellen möchten, bzw. gestellt haben. Bitte beachten Sie, dass wir sehr viel Wert auf eine langfristige Nachbetreuung unserer Hunde legen.
Insbesonders ist es uns wichtig, dass uns über eine gewisse Zeit von bis zu 5 Jahren, Bilder und Texte von und über Ihren neuen ´Liebling´ zur Verfügung gestellt werden.
Unser interaktives HappyEnd soll nicht nur die vielen vermittelten Hunde präsentieren, sondern auch deutlich machen, dass wir unseren Verpflichtungen gegenüber den deutschen und ausländischen, insbesondere den italienischen Behörden nachkommen.
Bitte beachten Sie dass jeder fehlende oder nicht zur Veröffentlichung frei gegebene Bericht uns wieder und wieder in Erklärungsnotstand gegenüber vielen Italienern bringt. Dadurch ist die Argumentation für die vielen unseriösen Canilebetreiber erneut vereinfacht. Wir kämpfen seit Jahren gegen diese Betreiber an und wünschen uns, dass Sie uns hier unterstützen.
Jedes fehlende HappyEnd, oder jede Diskussion ob ein HappyEnd Beitrag Sinn macht, oder eventuell Bilder nicht veröffentlicht oder hochgeladen werden können, kostet uns als Gesamtteam viel Zeit, viel Kraft und viel Nerven.
Diese Zeit und Kraft würden wir viel lieber für die Rettung eines weiteren Hundes einsetzen.
Lesen Sie dazu auch unbedingt unseren Bericht über
´warum Italien´?
Sie werden automatisch 5-7 Tage nach Übergabe Ihres Hundes eine Mail mit allen Informationen erhalten. Somit ist eine erste HappyEnd Information erforderlich. Nach ca. 6 Monaten wäre dann der nächste Eintrag fällig. Nach ca. 12 Monaten ein weiterer Kurzbericht mit 2-5 Bildern und dann jedes Jahr. Wir empfinden das als durchaus akzeptabel. Deshalb finden Sie diese Regelung auch in unserem gemeinsamen Schutzvertrag für Ihren Hund festgelegt.
Beim Datenschutz geht es in der DSGVO um den Schutz personenbezogener Daten. Da wir weder Menschen (es sei denn die Bilder sind frei gegeben), noch Namen, noch Adressen oder sonstige personenbeziehbare Daten im HE veröffentlichen, kann dieses Argument bei unserer Forderung nach Bildern und Texten nicht berücksichtigt werden.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und für Ihre Unterstützung. Falls Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte immer vertrauensvoll an Ihren Ansprechpartner.
Alle unsere Transportfahrzeuge haben im Laderaum eine von vorne steuerbare und Klimaanlage und Heizung, Durch die ständige Überwachung ist gewährleistet, dass unsere/Ihre Hunde bei jeder Witterung sicher und komfortabel reisen. Diese Ausstattung ist für uns selbstverständlich – und wird auch von den zuständigen Veterinärbehörden für die Zulassung zum Tiertransport gefordert.
Seit unserer Vereinsgründung war für uns klar: Wir geben unsere Hunde nicht in die Hände anonymer Transportunternehmen, für die der Transport nur ein Geschäft ist. Wir begleiten sie selbst – denn jeder einzelne Hund ist für uns eine Herzensangelegenheit.
Unsere Boxen sind mit saugfähigen Moltons und Inkontinenzauflagen ausgestattet – letztere mit der saugenden Seite nach unten, damit die Hunde trocken und sauber liegen. Die Welpen können sich gegenseitig sehen und haben Spielzeug in den Boxen. Für Wasser, Futter und Betreuung ist während der gesamten Fahrt gesorgt.
Bereits bei unserer Gründung im Jahr 2012 haben wir uns als professionelles Transportunternehmen zertifizieren lassen. Seitdem wurden unsere Transporte regelmäßig durch verschiedene Veterinärämter kontrolliert – stets ohne Beanstandungen.
Besonders in Erinnerung geblieben ist uns eine Kontrolle im Jahr 2022 in Iffeldorf: Um 23 Uhr wurden wir über 90 Minuten lang von 13 Amtstierärzten aus dem Freistaat Bayern geprüft – alles wurde kontrolliert: Chiplesegeräte, Transportpapiere, Desinfektionsmittel, Wasserversorgung, Belegungspläne, Boxengröße (per Zollstock) und vieles mehr. Am Ende gab es ein ausdrückliches Lob für unsere Professionalität.
Übrigens: Einige andere Amtstierärzte aus verschiedenen Regionen sind in der Vergangenheit sogar selbst mit uns als „Trapoengel“ mitgefahren – um sich ein persönliches Bild zu machen und dabei ihren eigenen Hund in Empfang zu nehmen.
Jedes unserer Fahrzeuge besitzt eine eigene behördliche Zulassung für den Tiertransport und ist mit zusätzlichen Überwachungs- und Sicherheitseinrichtungen ausgestattet – weit über den gesetzlich geforderten Mindeststandard hinaus.
Seit unserer Vereinsgründung im Jahr 2012 haben wir viele 1.000 Hunde sicher in ihre neuen Familien gebracht – bei Hitze, Kälte, Stau und manchmal auch unter schwierigen Bedingungen. Alle sind wohlbehalten angekommen. Dafür setzen wir uns Tag für Tag mit ganzem Herzen ein.
Unsere Fahrzeuge sind bewusst nicht mit festen Boxensystemen ausgestattet. So bleiben wir flexibel und können spontan auf Veränderungen reagieren – zum Beispiel, wenn mehr Hunde als geplant mitreisen oder Junghunde plötzlich einen Wachstumsschub hinter sich haben und mehr Platz brauchen. Diese Flexibilität ist für uns entscheidend.
Alle unsere „Trapoengel“ haben eine spezielle Schulung absolviert und verfügen über die gesetzlich vorgeschriebene Sachkunde für den Transport lebender Wirbeltiere über acht Stunden gemäß EU-Verordnung. Viele von ihnen haben selbst Hunde von uns adoptiert – sie wissen genau, worum es geht und was diese Reise für die Tiere bedeutet.
Weitere Informationen:
• Unsere behördliche Zulassung: www.pro-canalba.eu/Impressum
• Details zu unseren Transporten und Fahrzeugen: www.pro-canalba.eu/Fahrzeuge
Ist an alles gedacht? Steht der Notfallplan? Sind alle Helfer informiert? Hat das Telefonteam alle und vor allen Dingen auch die richtigen Telefonnummern? Erreichen wir in der Nacht der Rückfahrt alle Adoptanten, alle Pflegestellen? Oder hat jemand vergessen sein Handy mit an´s Bett zu nehmen, oder vergessen aufzuladen? Unsere fünf Fahrzeuge, *MobyDick*, *Fuchur*, *Idefix*, *Snowball* und der *Pegasus* haben viele Hunde ´an Bord´. Wenn nur ein Adoptant, eine Pflegestelle nicht erreichbar ist oder zu spät am Übergabepunkt ist, dann sind sofort viele Menschen bei uns in Aktion!
Wenn Sie Ihren Hund bekommen, dann denken Sie bitte immer daran! Vielen Dank!
Alle 6 Wochen in Aktion…
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Ein Hinweis vorweg an alle Adoptanten und Pflegestellen (gilt für jeden Trapo): Wir wissen, Sie sind genauso aufgeregt wie wir!
Bitte fahren Sie erst los, wenn der Anruf kommt, denn es kann sich durch Wetter, Verkehr oder sonstige Umstände alles verzögern oder verkürzen. Bitte beachten Sie auf jeden Fall die übergebenen Merkblätter, die Informationen des Ansprechpartners und auch unserer jeweiligen Helfer vor Ort.
Bitte planen Sie auch genug Zeit ein, denn es gab schon Transporte, wo wir 8 Std. Verspätung hatten!
Alle Adoptanten und Pflegestellen erhalten dann rechtzeitig zum Trapo unseren Live-GPS-Verfolgungslink!
Am Standort Kirchlengern werden Sie auf einem Parkplatz eingewiesen. Bitte halten Sie sich aus mehreren Gründen genau an die Anweisung:
a) bitte parken Sie nicht vor Grundstückseinfahrten oder auf Rasenflächen. Wir haben da jeweils ´Pylonen´ aufgestellt, die nicht zur Seite gestellt werden dürfen. (hier gab es leider schon Ärger mit den anderen Anwohnern)
b) Personen die einen Welpen und/oder Junghund (bis 1 Jahr) abholen, bekommen evtl. einen Parkplatz außerhalb des Hofs.
c) alle die einen Hund holen der älter als ein Jahr ist, erhalten ihren Hund nur, wenn das Abholfahrzeug in unserem umzäunten Gelände steht.
Nachdem die Transporter angekommen sind müssen Sie in Iffeldorf und Mommenheim ca. 1 Std und in Kirchlengern ca. 2 Std. Zeit einplanen bevor Sie den Hof verlassen können (Papiere machen, Pässe übergeben, Hunde ausladen, Gassi auf der Wiese gehen, Fragen klären). Erst wenn alle Hunde ausreichend Bewegung hatten, alle Papiere übergeben und alle Hunde gesichert sind, machen wir das Tor wieder auf. Dies geschieht zur Sicherheit aller Hunde. Sollten Sie an dem Tag noch einen sehr wichtigen Termin haben, dann sagen Sie das bitte direkt bei der Einfahrt auf den Hof (in Kirchlengern). Dann werden Sie einen der vorderen Parkplätze erhalten. Vielen Dank.
Achtung: Sie werden, wie oben beschrieben, rechtzeitig angerufen. Sollten Sie nicht ca. 90 bis 60 Minuten vor Ankunft der Transporter vor Ort sein, kann es passieren, dass Sie außerhalb so lange warten müssen, bis alle die pünktlich da waren das jeweilige Gelände verlassen haben.
Kurze Erklärung dazu: Wir haben mehr als nur 5 Hunde an Bord und sind auf die Mitarbeit aller am Trapo beteiligten Personen angewiesen. Bitte sorgen auch Sie dafür, dass alle Hunde und auch die Trapoengel jeweils zügig weiterkommen, bzw. dass alles reibungslos verläuft. Danke!
Wünschen wir immer allen Trapoengeln, dem *Fuchur*, dem *MobyDick*, dem *Idefix*, dem *Snowball* und dem *Pegasus*, sowie natürlich den vierbeinigen Reisegästen für die Hin- und Rückfahrt alles Gute. Kommt heile wieder!
Nach der jeweils aktuellen Tour stellen wir Ihnen die Highlights auf unserer Webseite zur Verfügung.
Möchten Sie auch Trapoengel werden oder unsere Transporte finanziell unterstützen? Unsere Fahrzeuge sind unsere wichtigsten Begleiter und ganz „ehrenamtlich“ können sie leider nicht tätig sein. Wenn Sie uns finanziell unterstützen möchten, dann zögern Sie nicht, uns *anzusprechen*, direkt zu *spenden* oder *Pate* zu werden. Vielen Dank.
Wollen Sie auch mal mitfahren?
Dann schauen Sie hier: *Trapoengel werden*
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Wir möchten alle Adoptanten immer darum bitten, das bei Abholung des neuen Lieblings zwei Leinen (nicht zu kurz – und keine Flexileinen) mitgebracht werden. Sie erhalten ein Geschirr und ein Halsband von uns (siehe Adoptionsablauf)!
Die ersten 4-6 Wochen sollte ausschließlich nur mit Doppelsicherung spazieren gegangen werden. Auch im Garten ist der Hund mindestens die ersten 4 Wochen zu sichern. Bitte benutzt keine Flexi-Leinen! Euer Schützling weiß nicht, wo er/sie hin soll falls er/sie vor Schreck wegläuft. Also aufpassen! Vielen Dank.
► Warum auch im Garten? Das sehen Sie hier! ◄
Läuft Ihr Schützling weg, melden Sie sich bitte sofort bei uns und bei Tasso!
Achtung:
Es ist eine Kaution für ein Sicherheitsgeschirr in der Höhe von 30,00 € und für ein Halsband von 10,00 € zu entrichten – außer für die Hunde die auf Pflegestellen reisen! (dieses Geschirr und Halsband wird dem Hund beim ´Boarding´ in Italien angepasst und angelegt! Ein Tausch des Geschirrs oder Halsbands bei der Übergabe an den jeweiligen Standorten lehnen wir aus Sicherheitsgründen ab! Das Geschirr und/oder Halsband kann dann wahlweise zurückgesendet und das Geld kann gespendet werden oder wir zahlen an Sie die Kaution sofort zurück! Danke für Ihr Verständnis! Hinweis: ein K9 Geschirr z. B. ist KEIN Sicherheitsgeschirr)
►Download Kautionsformular Sicherheitsgeschirr EU-Länder -manuell◄
►Download Kautionsformular Sicherheitsgeschirr EU-Länder – interaktiv◄
►Download Kautionsformular Sicherheitsgeschirr SCHWEIZ -manuell◄
►Download Kautionsformular Sicherheitsgeschirr SCHWEIZ – interaktiv◄
Hier ist der LINK zur Erklärung der digitalen Unterschrift?
Bei dieser Variante, die vom Aufbau der eines Führgeschirrs entspricht, ist ein zusätzlicher Taillengurt angebracht, der ein Herauswinden des Hundes so gut wie unmöglich macht und dafür sorgt, dass das Hundegeschirr ausbruchsicher ist. Die komplette Belastung, die bei Zug an der Leine entsteht, wird gleichmäßig auf die Brust verteilt. (Aufgrund unserer negativen Erfahrungen mit der Firma ´S i e n t a s´ in letzter Zeit – es geht nicht um das Produkt, sondern um die Art der Lieferung und um den nachfolgenden Umgang mit uns als Tierschutzverein – können wir Ihnen diesbezüglich keine Empfehlung zu dem Unternehmen aussprechen)
*Hinweise für das Zurücksenden aus der Schweiz. Jeder Adoptant, jede Pflegestelle bekommt gesonderte Informationen. Danke
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Was eine Doppelsicherung bedeutet erklärt Lutz in
ab der 70. Minute.
Und hier haben wir eine Grafik dazu. Eine Leine um den Bauch und am Geschirr – eine Leine am Halsband:

ACHTUNG! Die Straßen- und Verkehrssituation ist auf den fast 2.000 KM sehr unterschiedlich. Hauptpriorität ist, dass alle Menschen, Hunde und Fahrzeuge heile wieder nach Hause kommen. Deshalb möchten wir Sie alle bitten, dass Sie sich auch auf mögliche zeitliche Verzögerungen einstellen müssen. (Wir hatten im Juni und im September 2020 – 1x 7 1/2 und 1x 6 1/2 Stunden Verspätung) Danke
Der Link ist auch für alle nutzbar die nicht bei Facebook angemeldet sind! Es ist kein Login oder eine Anmeldung erforderlich.
Unsere Transportfahrten sind für alle immer ein besonderes Ereignis:
Für das gesamte pro-canalba-Team, für die fleißigen Helfer und Unterstützer vor und nach der Tour, für die FahrerInnen, für unsere Ansprechpartner vor Ort, für alle aufgeregten Adoptanten/Pflegestellen und deren Angehörige, ja, auch für die Veterinäre im In- und Ausland und nicht zuletzt für alle Hunde, die die Reise in ihr neues Leben antreten dürfen.
Eine Fahrtstrecke nach Italien umfasst etwa 2.000 km, das sind über 20 Stunden reine Fahrzeit. Auf dem Hinweg transportieren wir Ihre *Sachspenden*. Dann sind die Fahrer etwa 2-3 Tage vor Ort und treten dann gemeinsam mit den Hunden, die adoptiert wurden, die Rückreise an. Da wir einen anderen Weg zurück fahren um am ersten Übergabepunkt in Iffeldorf anzukommen haben wir über Mommenheim bis Kirchlengern über 22 Stunden Fahr- und Übergabezeit.
Per GPS senden wir direkt vom Transport aus unseren Standort und die Fahrtstrecke. Dadurch können die Adoptanten des jeweiligen Transports jederzeit während der Tour beobachten, wo wir sind! Das gibt den Adoptanten die Möglichkeit, auch ohne Fahrkarte mit dabei zu sein.
Auf der Rückfahrt wird das GPS immer erst ab dem deutschsprachigem Raum angestellt – Also Norditalien – Danke für das Verständnis
Weiterhin berichten wir auch in Bildern und Kommentaren, was vor Ort in den Tierheimen und am Vereinssitz passiert. Dies alles und noch viel mehr finden Sie hier:
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Die nächste Abfahrt ist aktuell für den 03.06.2026 geplant! Eine Rückfahrt mit einigen Hunden ist eventuell nur bedingt möglich! Warum? Das lesen Sie hier: *Rettungsanker*
Spendet auf jeden Fall noch *viel Futter* für unsere einsitzenden Hunde im *´sicheren Hafen´*. Letzter Annahmetag am Vereinssitz ist der 03.06.2026. Wer Futter direkt bringen möchte, sollte dies am besten am Samstag, den 30.05.2026 ab ca. 10.00 Uhr erledigen. Um die Uhrzeit beginnen wir unsere Transporter zu packen.
Es darf dann auch geholfen werden.
– Vielen Dank.
Liebe Pro Canalbaner, dies ist eine sehr, sehr ernste Beschwerde. Denn bei der Vermittlung von Luke ist etwas ganz schlimm falsch gelaufen. Uns wurde ein trauriger, depressiver Hund angekündigt, der seinen Lebenswillen verloren hat.
Und jetzt? Haben wir das Festival der guten Laune zu Hause, einen unternehmungslustigen Tobewuschel, der alle unsere Tiere liebt, vor allem aber seinen neuen Rüdenkumpel Ponpon, wir kommen aus dem Lachen nicht mehr raus und sind völlig bezaubert. Das wollten wir so nicht! Wir wollten den traurigsten, hoffnungslosesten von allen haben, doch das ist etwas völlig anderes. Ein bezaubernder Charmebolzen, der alle um die Pfote wickelt und mit seinem Sinn für Spaß und zärtliche Momente bezaubert. Also so ja nun nicht! Das ist ein schwerer Sachmangel, wahrscheinlich hat man uns den falschen Hund gebracht. Die Sache ist klar: der Hund wird umgetauscht, nächsten Sonntag stehen wir um sechs Uhr morgens in Mommenheim, wo dann hoffentlich der richtige Luke kommt.
Im Ernst: Was haben wir denn da bekommen? Ein zarter, süßer, kuscheliger Hund, der nach den ersten kleinen Reibungen nur noch wunderbar und toll ist. Verspielt, nett zu Katzen (obwohl er sichtlich entsetzt war, was da für Kreaturen in seinem neuen Haus auf ihn warten), reizend zu dem kleinen, blinden Twain, der uralten Aja, aber vor allem wie verliebt mit Ponpon, der dauernd die Nase abgeleckt bekommt, bis er es nicht mehr erträgt. Auch die Katzen bekommen regelmäßig die Ohren gewaschen, was ihnen aber auch auf die Nerven geht. Dann bringt er der alten Aja alles, was er an Katzenspielsachen finden kann, auch wenn sie nicht wirklich erfreut darüber ist. Wenn allgemeine Leckerchenvergabe ist, immer ein ritueller Akt für das ganze Rudel, sitzt er artig in der letzten Reihe und wartet, bis er auch eins bekommt, denn er hat schnell gelernt, dass die alten Hunde zuerst bekommen. Übrigens: inzwischen heißt Luke Batuffolo (zu deutsch: Wattebausch), denn auf Luke hat er sowieso nicht gehört, aber Batuffolo hat er sofort als seinen wirklichen Namen ausgesucht und akzeptiert.
Draußen ist er noch viel unglaublicher. Da benimmt er sich wie ein DSH, hört aufs Wort, kommt schwanzwedelnd voller Begeisterung zu uns, wenn er nicht gerade mit Ponpon umeinand tobt. Neulich hat er sogar unseren Förster bezaubert, den wir im Wald trafen und der auf ein Schwätzchen bei uns stehen blieb. Batuffolo war von ihm begeistert und flohte ihm erst einmal knabbernd das Bein durch. Nachdem der Förster noch mitbekam, wie die Hunde auf Pfiff reagierten, war auch er überzeugt: „Die kannst Du mir gerne hinten einladen“.
Allerdings ist er draußen extrem wachsam Da wir Herdies mittlerweile sehr genau kennen, keine Überraschung für uns. Hier wird gewacht. Sein Territorium ist ihm heilig, und das setzt er auch radikal durch. Hunde allgemein, sogar die Hündin meiner Schwester dürfen seinem Haus oder Auto nicht nahe kommen, und auch bei Hundebegegnungen in Feld und Wald achtet er auf ehrerbietiges Verhalten ihm gegenüber. Menschen mag er, Hunde weniger.
Was uns immer wieder erstaunt: Batuffolo war von der ersten Sekunde an perfekt stubenrein. Wie eigentlich fast alle Hunde, die aus dem Canile oder dem Zwinger kommen, obwohl sie es doch eigentlich nicht wissen können, dass dieses Verhalten gewünscht ist. Vielleicht erkennen sie sofort, dass hier ihre Chance ist, nicht mehr im Dreck zu leben, was sie offensichtlich verabscheuen, sie sind viel zu glücklich, ein sauberes Zuhause zu haben. Wieso wollen jetzt aber so viele Leute Welpen vom Züchter haben? Da wisse man, was man zu erwarten hat, die könne man formen und beeinflussen? Was für ein unglaublicher Quatsch. Die meisten Hundehalter sind doch nicht einmal ansatzweise in der Lage, einen Hund so zu erziehen, dass da auch nur halbwegs etwas draus wird. Mein Golgatha als Hundetrainer erlebte ich mit unserer eigenen Hündin Luna, die wir als Welpen bekommen hatten und die mit keinem Trick der Welt stubenrein zu bekommen war. Und das obwohl ich über Jahre Welpentrainingskurse geleitet habe. Da lernt man Demut.
Und jetzt bekommen wir einen Hund von der Straße, der eigentlich nichts kann und haben den perfekten Hund, reif für die Begleithundeprüfung, der perfekt bei Fuß geht und der mit fünf Jahren Training nicht so hinzubekommen wäre. Und alles mit Freude und Liebe und Spaß und guter Laune, das glaubt mir doch kein Mensch. Doch das sind halt Maremmen. Wenn die etwas als sinnvoll erachten, dann tun sie es. Wie unser Batuffolo, der sich entschlossen hat, sich in sein neues Rudel zu integrieren, alles richtig zu machen, und sein neues Zuhause zu bewachen und zu beschützen. Wie sich das in Zukunft entwickeln wird – wir sind gespannt. Batuffolo scheint, genau wie schon unsere geliebten Bacio und Gustavo, das Handbuch des perfekten Hundes auswendig gelernt zu haben. Warum also Welpen kaufen? Ich verstehe die Menschen nicht. Leute, gerade die alten, lebenserfahrenen Hunde bieten Euch genau das, was Ihr Euch von Hunden erträumt, und zwar, ohne dass Ihr Euch wirklich anstrengen müsst. Sie wissen besser, was für Euch gut ist als Ihr selbst.
Doch in manchen Dingen ist Batuffolo seine Straßenhundvergangenheit anzumerken. Oft ist er schüchtern uns gegenüber, will keinen Unwillen erregen. Vor allem aber darf ich als Mann nicht zu sehen sein, wenn er sein Futter bekommen hat, sonst zieht er sich zurück und traut sich nicht an seinen Topf. Wir vermuten, dass er so eingefangen worden ist – immer noch ein traumatisches Erlebnis für ihn. Mit Druck kann er gar nicht umgehen, aber das ist auch Maremmenmentalität, die nach einem lauten Wort völlig verschüchtert gucken, dann aber doch halsstarrig und, komplett von sich selbst überzeugt, genau das tun, was der Mensch gerade versucht hat, zu verhindern.
Ja, es stimmt. Es ist uns ein depressiver, trauriger Hund versprochen worden. Ja, jetzt ist Party bei uns im Haus, wenn die beiden Rüden, die zusammen immerhin ein strammes Kampfgewicht von rund 80 Kilo auf die Waage bringen, ihre neugefundene Freundschaft feiern. Aber ätsch! Den Hund geben wir nicht mehr her. Er ist nämlich der entzückendste Wattebausch, der jemals Italien verlassen hat.
Mit herzlichen Grüßen
Stephan
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Unsere Stellungnahme zur eingegangenen Beschwerde bezüglich der Vermittlung von Luke alias Batuffolo
Wir nehmen Beschwerden grundsätzlich sehr ernst. Umso aufmerksamer haben wir die hier vorliegende Eingabe gelesen, denn sie betrifft einen unserer vermittelten Hunde – Luke, inzwischen offenbar unter seinem selbstgewählten Künstlernamen Batuffolo bekannt.
Zunächst möchten wir uns ausdrücklich entschuldigen. Offenbar ist es bei der Vermittlung zu einer eklatanten Abweichung von der Beschreibung gekommen. Statt eines zutiefst traurigen, depressiven, lebensmüden Hundes mit gebrochenem Herzen wurde ein ausgesprochen fröhlicher, sozialkompetenter, charmanter und lebensbejahender Maremmano ausgeliefert. Ein Hund, der nicht nur sein neues Zuhause im Sturm erobert hat, sondern gleich das gesamte Rudel – Hunde, Katzen, Förster inklusive – in seinen Bann zieht. Das entspricht selbstverständlich nicht den Erwartungen, die mit der ursprünglichen Ankündigung geweckt wurden.
Auch die geschilderten Details geben uns zu denken:
Ein Hund, der sich vorbildlich in ein bestehendes Rudel einfügt, der respektvoll mit alten und schwachen Tieren umgeht, der Katzen zwar irritierend, aber liebevoll behandelt, der bei der Leckerchenvergabe geduldig wartet und ganz offensichtlich soziale Regeln versteht und akzeptiert. Ein Hund, der draußen aufmerksam, führig und wachsam ist, der hört, wenn man ihn ruft, und der dennoch eigenständig denkt – ganz so, wie man es von einem echten Herdenschutzhund erwarten würde.
Besonders schwer wiegt der Vorwurf, Batuffolo sei von der ersten Minute an stubenrein gewesen. Wir wissen, wie sehr dieses Verhalten Menschen verwirrt, die davon ausgehen, dass Hunde aus Canili oder von der Straße „nichts können“. Dass solche Hunde oft sehr schnell begreifen, was ein sauberes Zuhause bedeutet, und dieses mit größtem ernst respektieren, scheint nach wie vor viele zu überraschen. Auch hier müssen wir einräumen: Ja, genau das erleben wir immer wieder.
Gleichzeitig nehmen wir auch die leisen, ernsteren Töne sehr ernst. Die Zurückhaltung beim Fressen, die Unsicherheit gegenüber Männern in bestimmten Situationen, die deutliche Abneigung gegen Druck und Lautstärke – all das sind Spuren eines früheren Lebens, das nicht immer freundlich war. Diese Mischung aus Sensibilität, Vorsicht und innerer Stärke ist typisch für viele erwachsene Hunde mit Vergangenheit. Und sie ist kein Makel, sondern Teil ihrer Geschichte.
Dass Batuffolo sich dennoch entschieden hat, Vertrauen zu fassen, sich einzubringen, zu beschützen, zu bewachen und Teil eines neuen Rudels zu sein, spricht nicht nur für ihn, sondern auch für die Menschen, die ihm dieses Zuhause gegeben haben. Denn genau das ist es, was wir uns für unsere Hunde wünschen: Menschen, die hinschauen, verstehen, Geduld haben – und die bereit sind, sich auf das einzulassen, was da kommt, statt auf das, was sie zu erwarten glauben.
Was den geforderten Umtausch am kommenden Sonntag um sechs Uhr morgens in Mommenheim betrifft, müssen wir leider mitteilen: Dieser Antrag wird abgelehnt. Nicht aus organisatorischen Gründen, sondern weil wir der festen Überzeugung sind, dass Batuffolo genau dort angekommen ist, wo er hingehört. Und außerdem haben wir den Verdacht, dass er selbst mit dieser Entscheidung sehr einverstanden ist.
Abschließend bleibt uns nur zu sagen:
Ja, manchmal versprechen wir traurige Hunde – und liefern Lebensfreude. Manchmal glauben Menschen, sie wüssten genau, was sie wollen – und bekommen etwas viel Besseres. Und manchmal schreibt ein Hund sein eigenes Kapitel neu, sobald er merkt, dass dies nun wirklich seine Chance ist.
Wir danken für diese „Beschwerde“, die in Wahrheit ein wunderbares Zeugnis dafür ist, warum erwachsene Hunde aus dem Tierschutz so unglaublich viel zu geben haben. Und wir wünschen Batuffolo und seinem Rudel weiterhin viele gemeinsame Jahre voller Wattebausch-Momente, Gelächter, Vertrauen und dieser ganz besonderen Liebe, die nur Hunde mit Vergangenheit schenken können. Gruß Lutz
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Am 22.05.2016 hatten wir die Ankunft der Transporter mit ihrer wertvollen Fracht vom Vereinssitz in Kirchlengern LIVE über Facebook übertragen.
Wir bedanken uns bei allen, die bei diesem sehr großen Transport geholfen haben – in Italien, in Iffeldorf, in Mommenheim und in Kirchlengern. Wir danken auch allen Adoptanten und Pflegestellen, dass sie pünktlich vor Ort waren, so dass die Hunde, die noch in den Fahrzeugen waren, schnell weiterreisen konnten. Wir danken allen aktiven Helfern im Verein, egal ob diese Tische und Stühle bereit gestellt haben, Kaffee gekocht haben oder die Adoptanten nachts angerufen haben.
Schauen Sie selbst – viel Spaß
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▼ Hundehaftplicht ▼
Achten Sie darauf, dass Sie zum Zeitpunkt der Übergabe – Ihres Hundes – (sofern Sie einen unserer Hunde adoptiert haben), eine Hundehaftpflichtversicherung abgeschlossen haben. Wir haften ab dem Moment der Übergabe nicht für Haftpflichtschäden, da Sie gemäß § 833 BGB Tierhalter geworden sind. In einigen Bundesländern ist die Hundehaftpflicht, wie der Name schon sagt, PFLICHT.
Falls Sie keine Haftpflicht für Ihren Liebling haben, einen Neuabschluss planen und uns unterstützen möchten, dann gehen Sie über den Banner von Tarifcheck24. Wir erhalten als pro-canalba e. V. eine Provision für unsere Tierschutzarbeit gut geschrieben. Vielen Dank!
▼ Tier OP und Krankenversicherung ▼
Wir haben für SIE gesucht! Falls Sie beabsichtigen für Ihr Tier (Hund/Katze/Pferd) eine OP oder Krankenversicherung abzuschließen, können wir Ihnen auf jeden Fall die individuelle Beratung der ´Hanse-Merkur´ Versicherung empfehlen.
Wir selbst haben dort einige private Hunde mit dem TOP Schutz abgesichert.
Bitte einfach auf das Bild klicken und informieren.
Wir erhalten als pro-canalba e. V. eine Spende von der Provision für unsere Tierschutzarbeit gut geschrieben. Vielen Dank!
´Auslandstierschutz´

´Der Hund bleibt bei seinem Herrn, in guten wie in schlechten Zeiten,
in Gesundheit und Krankheit.´
George Graham Vest
Warum ein Hund aus dem Auslandstierschutz – muss das sein?
Vielleicht kennen Sie diese Frage! Hier finden Sie Antworten!
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Wir wissen, dass es den Tieren in den deutschen Tierheimen oftmals weitaus besser geht als ihren Schicksalsgenossen im Ausland. In den deutschen Tierheimen werden die Hunde ausreichend mit Futter versorgt und ärztlich betreut.
Anders sieht es in vielen Tierheimen *Osteuropas* und der *Mittelmeerländer* aus, in denen fast ausschließlich nur eine Mindestversorgung der Tiere erfolgt; in osteuropäischen Ländern gibt es mitunter gar keine Tierheime und die Hunde fristen ein erbärmliches Leben auf der Straße. Das Leben eines Tieres ist in vielen dieser Länder nichts wert, sie haben kaum eine Lobby. Ausgesetzt werden sie sich selbst überlassen.
Hilfe ist auch dort notwendig, wo sich die Einstellung der Menschen zum Tier ändern muss. Leider stößt man noch sehr oft auf völliges Unverständnis der Menschen und immer noch werden den Tieren Gefühle abgesprochen. Viel Aufklärungsarbeit ist notwendig, um die Situation der Tiere allmählich zu verbessern.
Das oft anzutreffende Vorurteil, dass Tierheim-Hunde aufgrund ihrer Vergangenheit wohl alle einen „Knacks“ hätten, können wir widerlegen.
Diese Tiere wollen einfach nur leben. Ihre kleinen „Macken“, welche sie mitunter haben, sind vielleicht auf traumatische Erlebnisse oder auch auf mangelnde Erfahrung in der Prägezeit zurückzuführen. Die Hunde legen in einem liebevollen Zuhause und bei einfühlsamen Menschen ihre „Macken“ in der Regel sehr schnell ab. Erstaunlicherweise sind sie immer wieder erneut bereit, uns Menschen zu vertrauen und ihr Herz zu öffnen.
Wir freuen uns sehr darüber, dass immer mehr Leute bereit sind, sich einen Hund aus dem Ausland nach Hause zu holen. Vielleicht helfen Ihnen unsere Worte, darüber nachzudenken, sich eventuell auch für einen Hund aus dem Auslandstierschutz zu entscheiden.
Ihr pro-canalba-Team
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In Spanien, Portugal, Südfrankreich, auf dem Balkan, in Griechenland, in der Türkei sind alle immer hocherfreut, wenn Hunde nach Deutschland, nach Österreich oder in die Schweiz geholt werden.
In Italien NICHT – es geht um Milliarden von €uros.
Es wird mit aller Macht gegen uns und die italienischen Tierschützer gekämpft.
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Sehen Sie nur, was aus unserem *lieben, blinden Bruno geworden ist*, der ungesehen jahrelang auf dem Betonboden in einem Canile sein Dasein fristete. Er hat Leishmaniose, seine Chancen waren in jeder Hinsicht sehr schlecht. Die Zusammenarbeit mit den italienischen KollegInnen und die vielfältigen Unterstützungen in Deutschland haben es möglich gemacht, ihn zu befreien, mit der notwendigen Behandlung zu beginnen und eine Familie für ihn zu finden, die ihn adoptierte. Bruno kann jetzt lächeln und darf sein Leben genießen. Endlich!
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Bruno ist im Oktober 2018 friedlich eingeschlafen
Sie finden noch viele weitere spannende und schöne Geschichten rund um den Auslandstierschutz auf unseren *Happy-End-Seiten*. Und vielleicht können Sie schon bald Ihr eigenes Happy End für einen unserer Hunde schreiben.
WARUM ITALIEN?
Lesen Sie hier den Hintergrund

´Die Seele eines Menschen kann danach beurteilt werden,
wie er seinen Hund behandelt.´
Charles Doran
Ein Hund aus dem Auslandstierschutz – muss das sein?
Und warum aus Italien? Vielleicht kennen Sie diese Fragen!
Hier finden Sie ein paar Antworten!
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In Spanien, Portugal, Südfrankreich, auf dem Balkan, in Griechenland, in der Türkei sind alle immer hocherfreut, wenn Hunde nach Deutschland, nach Österreich oder in die Schweiz geholt werden.
In Italien NICHT – es geht um Milliarden von €uros.
Es wird mit aller Macht gegen uns und die italienischen Tierschützer gekämpft.
Warum? Das lesen Sie hier
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Hunde südlich der Linie Turin, Mailand, Verona und Venedig:
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Ein organisierter Ring von unseriösen Canilebetreibern scheffelt durch das System jährlich Milliarden an €uros – Warum?
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… die mit uns zusammenarbeiten:
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…von den unseriösen Canilebetreibern und vielen unwissenden Italienern:
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▼ Bitte spenden Sie ▼
Angsthunde

‚Man kann in Tiere nichts hinein prügeln, aber man kann erstaunlich viel aus ihnen heraus streicheln.´
Astrid Lindgren
Sie, liebe Menschen da draußen, die wissen, was auf Sie zukommen kann und wie man damit umgeht, wenn man einem Angsthund eine Heimat anbietet: bitte *melden* Sie sich bei uns, Sie werden dringend gesucht!
Ein Angsthund wird nicht mit seiner Angst geboren! Die Angsthunde, die wir als solche bezeichnen, sind aufgrund schlechter oder gar keiner Erfahrungen mit Menschen in erster Linie nichts Gutes gewohnt. Das macht sie scheu und schüchtern, in den seltensten Fällen gehen sie vor Angst nach vorne.
Angsthunde brauchen sehr viel mehr Geduld und Liebe, sowie souveräne Führung seitens ihrer Menschen. Mit Vertrauen und einer gewissen Selbstverständlichkeit können Angsthunde ihr Verhalten ändern.





Wichtig ist, dass Sie als Mensch nie die Geduld verlieren, immer Ihren Hund schützen, ihm immer zeigen, dass er in Ihrer Nähe keine Sorgen haben muss und völlig erwartungsfrei und ohne Druck in den Alltag gehen.
Wenn Sie das alles haben, wird es Ihnen leicht erscheinen, mit einem Angsthund zu leben und zu arbeiten. Es gibt Unterstützung durch uns, durch ganz wunderbare Hundetrainer, Hundeflüsterer und Tierkommunikatoren. Sie sind nicht allein! Im besten Fall haben Sie Ihr eigenes, wissendes, liebevolles Herz, das Ihnen in jeder Situation den besten Weg zeigen wird. Angsthund-Erfahrungen sind sicherlich auch von Vorteil, aber keine Pflicht.
Im Tierschutz sind Angsthunde nicht selten und unser Erfahrungswert bezeugt, dass sie alle es schaffen können. In den richtigen Händen.
Angstfrei und zufrieden im *HappyEnd!*
Sind sie neugierig? Haben Sie Mut? Dann freuen wir uns über Ihre Adoptionsanfrage.
Wenn Sie keinen dieser Hunde aufnehmen können oder wollen oder Bedenken haben vor dieser Aufgabe und Verantwortung, so gibt es trotzdem eine ganz geniale Möglichkeit, den Hunden und uns als Verein zu helfen:
Spenden Sie *Geld* oder *Futter*, werden Sie *Pate oder Patin*, jede Hilfe ist uns willkommen!
Herdenschutzhunde (HSH)

´Ein Herdenschutzhund ist ein Herdenschutzhund, ein Herdenschutzhund und kann alles…WENN ER WILL!´
Lutz K. Büschke
Geben Sie hier, über diese Lupe, einfach das Wort – Maremm… – ein und alle unsere Herdenschutzhunde werden Ihnen angezeigt.
Unsere Maremmanos und deren Mischlinge
(Pastore-Maremmano-Abruzzese – Pastor = ´Schäfchenhüter´ stammend aus den mittelitalienischen Gegenden: Maremma und den Abruzzen)
Die ursprünglichen und heute auch noch praktizierten Aufgaben der Herdenschutzhunde sind die Bewachung und der Schutz „ihrer“ Herde (Schafe, Ziegen usw.). Die Maremmanos gehören zu den ältesten Rassen dieser Hundegruppe. Sie sind ausgestattet mit einem sehr selbständig entscheidenden Charakter, denn dafür wurden sie in den vergangenen Zeiten gezüchtet. Das Ergebnis sind umsichtige, kluge und äußerst wesensstarke Hunde, welche sich daher auch nur Charakteren beugen werden, die sie instinktiv als stärker und kompetenter empfinden.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir diese Hunde aus Sicherheitsgründen nur an Personen vermitteln können, die entweder bereits erfolgreich einen Herdenschutzhund geführt haben oder zumindest einen Hund mit ähnlich stark ausgeprägten Charaktereigenschaften hatten (- wie beispielsweise einen Hovawart oder einen Akita Inu).
Maremmanos sind keine „Begleithunde“, mit denen man überall hingehen sollte. Sie sind sehr territoriale Hunde, die sicherlich gern täglich ein oder auch zwei längere Spaziergänge – und das möglichst nicht durch eine Großstadt – genießen; am liebsten sind sie jedoch auf ihrem eigenen, möglichst großen Grundstück, welches sie leidenschaftlich bewachen und gegen jeden fremden Eindringling – Zwei- oder Vierbeiner – verteidigen werden.

Herdenschutzhunde gehören nicht in eine Stadtwohnung, daher vermitteln wir sie auch nur an Menschen, die über ein Haus mit relativ großem Grundstück verfügen und bereit sind, sich das Vertrauen dieser unabhängigen Hunde zu verdienen. Das kann besonders bei Maremmanos, die bereits ihre Besitzer gewechselt haben oder aus einem Tierheim kommen, ein etwas schwieriger aber immer sehr lohnenswerter Weg sein.
Kurz gesagt sind Herdenschutzhunde keine Hunde für „Jedermann“ oder jeden Ort. Sind die Vorgaben jedoch erfüllt, wird aus dem zunächst unbekannten Hund ein treuer, ausgeglichener und sensibler Freund, auf den man nicht mehr verzichten möchte.
Der Besuch einer Hundeschule, in welcher mit Druck gearbeitet wird, ist für einen Herdenschutzhund nicht geeignet, denn ein Herdenschutzhund wird Druck mit Gegendruck beantworten – Unterwerfung oder bedingungsloser Gehorsam sind ihm fremd, dagegen sind ihm Eigenständigkeit und Mut angeboren.
Unter den Maremmano-Mischlingen gibt es durchaus auch Vertreter, welche die eigentlichen Eigenschaften eines Herdenschutzhundes zeigen und danach leben. Trotzdem sollte man aber keine Angst davor haben, einem dieser wunderschönen Mischlinge ein Zuhause für immer anzubieten, denn recht oft treten überwiegend die Gene des „Nicht-Maremmano-Ahnen“ in den Vordergrund.
Bei Interesse an einem unserer Schützlinge wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an unsere jeweilige *Kontaktperson*, welche Sie gerne über den von Ihnen ausgesuchten Hund aufklären kann bzw. fehlende Informationen über einen unserer Ansprechpartner in Italien einholen wird.
Mittelmeerkrankheiten
‚Wenn Hunde krank werden, sollte man die Gelegenheit nutzen und etwas Liebe zurück geben.´
unbekannt
Mittelmeerkrankheiten beim Hund
Wir möchten Ihnen an dieser Stelle einen Überblick über die sogenannten Mittelmeerkrankheiten geben, mit denen theoretisch jeder Hund infiziert sein kann, der aus den Mittelmeerländern stammt oder dort Urlaub gemacht hat.
Leishmaniose ist die bekannteste und leider auch unheilbare, jedoch durchaus behandelbare Krankheit, die durch den Stich einer Sandmücke in den Körper des Hundes gelangt. Es gibt vielfältige Symptome, welche bei einem an Leishmaniose erkrankten Hund auftreten können. Durch einen Bluttest wird die Erkrankung beim erwachsenen Hund erkannt und behandelt. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten von:
pro-canalba e.V. ist Fördermitglied
bei Parasitus Ex e. V.
Mitgliedsnummer: 0825
Durch den Biss von Zecken werden nachfolgende Krankheiten beim Hund hervorgerufen:

Dies ist eine Geschichte über einen Auslandstierschutzhund mit deutschen und italienischen Vorfahren. Die Idee zu dieser Geschichte ist durch jahrelange Sammlung von Vorfällen entstanden, die sich tatsächlich so ereignet haben. Max steht für viele Hunde, die im Ausland leben und denen wir uns in unserer Tierschutzarbeit annehmen.
Geschrieben wurde diese Geschichte von Lutz K. Büschke. Marketing@pro-canalba.eu
Max – (k)ein Märchen
Es war der Sommer 1999 als Susi mit ihrem Strolch draußen in der Sonne unter dem Olivenbaum saß. Doch so richtig genießen konnten sie den warmen Tag und die herrliche Aussicht, die bis nach Rom reichte, nicht wirklich. Sie hatten ein ernsthaftes Thema zu besprechen.
Susi war hochschwanger und Strolch wusste nicht genau, wie er es schaffen sollte, Susi und ihre Welpen, die schon in wenigen Tagen zur Welt kommen sollten, durchzufüttern. Susi sprach ihm Mut zu und sagte, er solle sich keine Sorgen machen, denn schließlich waren beide sehr erfahrene, wild-lebende Hunde. Gut, sie hatten beide auch mal kurzeitig als Welpen in einem Haus gelebt und die Menschen geliebt. Susi in Italien und Strolch in Deutschland.
Susi ist eine Herdenschutzhündin mit eigenem Charakterkopf, die dann, als sie nicht mehr klein und niedlich war, sehr schnell an die Kette gelegt worden ist. Tagein – tagaus, bei Regen, Wind und brütender Hitze lag sie da, mal im Schatten, mal in ihrer Hütte. Oft hungrig oder dürstend. Doch eines Tages, als der große Sturm da war, ist der große Pfosten, an dem die Kette befestigt war, umgestürzt. Der Mensch, der ihr ab und zu ein bisschen Futter und Wasser gab, wollte sie an einem anderen Pfosten festketten. Dabei löste er die Kette an Susis Halsband und sie ergriff sofort die Chance und biss den Menschen ins Bein. Der erschrak, ließ sie los und Susi rannte unter Aufbringung aller Kräfte einfach davon.
Das ist jetzt im Sommer 1999 drei Jahre her. Sie ist eine stolze Maremmano-Hündin und wühlt nicht im Müll nach Fressen herum, sondern geht eher mit Strolch gemeinsam auf die Pirsch. Nur manchmal, wenn der Hunger zu groß wird und sie kein Jagdglück hatten, wagen sie sich in die Nähe von Häusern, um Fressbares in den Abfällen zu finden. Jedes Mal beschleicht die beiden dabei ein komisches Gefühl.
Strolch hat auch üble Erfahrungen mit den Menschen gemacht. Strolch ist ein Jahr älter als Susi und er hätte wahrlich keine bessere Gefährtin finden können. Als Strolch, der mit 14 Monaten schon ein ziemlich großer Riesenschnauzer war, mit seinem Herrchen und Frauchen nach Italien in den Urlaub gefahren ist, passierte es. Ihm war sehr warm hinten im Auto. Alles stand voller Koffer und Taschen. Die beiden Kinder, die er sehr mochte, saßen vor ihm auf der Rückbank und quengelten ständig. Das machte ihm Sorgen, war da etwas nicht in Ordnung? Er machte sich deshalb ständig durch Bellen und Winseln bemerkbar. Als Herrchen, wohl nach einem heftigen Streit mit Frauchen, endlich anhielt, um nach den Kindern zu sehen, freute er sich sehr. Auf dem Parkplatz in der Nähe von Rom wurde er aus dem Kofferraum geholt.
Juch-hu, endlich auch mal das Geschäft erledigen. Er freute sich so sehr, dass er gar nicht bemerkte, wie sein Herrchen ihn an einem Baum festband und sich von ihm entfernte. Als er nach wenigen Minuten schnüffelnd hochschaute, sah er weder Herrchen noch Frauchen. Dieses silberne, rollende „Ding“, mit dem sie hergekommen sind, entfernte sich von ihm. Panik – er rannte los, musste allerdings feststellen, dass er festgebunden war. Da Strolch schon ein gutes Gebiss hatte, kniff und biss er so lange in diese Leine, bis sie zerriss. Nun rannte er los, er schaute nicht nach rechts und nicht nach links… Er bemerkte diesen roten fahrenden Blechkasten erst, als es zu spät war…. und dann wachte er, als es schon dunkel war, in einem Graben wieder auf.
Er hatte große Schmerzen, sein ganzes rechtes Bein vorn war blutig. Er hatte Hunger, er hatte Durst, er konnte nicht laufen, so blieb er liegen. Nach zwei Tagen schien es, dass es mit ihm zu Ende geht. Doch er wollte leben, er wollte sein Herrchen wiederfinden. So mühte er sich ab und er gelangte nach ein paar Stunden in einen Wald. Er träumte von einer Familie, von einer Gefährtin, von kleinen Welpen. Der Traum war so real, dass er bereits glaubte zu spüren, wie eine kalte Hundeschnauze mit einer warmen Zunge sein Bein ableckte.
Nach drei Tagen erwachte er. Sein Bein war sauber geleckt, allerdings stark verwinkelt und kaum mehr zum Laufen zu gebrauchen. Vor ihm lag ein erlegtes Kaninchen und da lag sie, die schneeweiße Susi … ein Traum?
So fanden sie zusammen. Ein schwarz-weißes Traumpaar – unzertrennlich – auf ewig.
Doch jetzt hatte das Leben beide wieder einmal in eine Situation geführt, die es zu meistern galt. Susi war trächtig und brauchte Ruhe und Sicherheit. Sie suchten sich eine Höhle, nicht zu weit weg von den Abfalleimern der Menschen, denn Susi konnte ja die nächsten Tage kaum auf die Jagd gehen.
Sechs Welpen sind es geworden. Zwei weiße Hündinnen, vier Rüden, davon auch einer weiß und die anderen drei: alle schwarz-weiß-gemixt. Der stärkste von ihnen war Max – Max hatte schneeweißes Fell und vier schwarze Pfoten.
Strolch versorgte sie alle, so gut es ging, mit allem, was er fand. Ja, er schleppte sogar eine alte Büchse an, in der sich Wasser befand. Susi war schwach und traurig, denn Sie sah, dass drei ihrer Welpen sehr schwach waren. Innerhalb von drei Tagen starben die beiden Mädchen und einer der kleinen Buben. Max, der starke, laugte seine Mutter aus. Susi wurde immer schwächer. Elf Tage nach der Geburt schlief sie friedlich ein. Strolch setzte sich auf den Hügel oberhalb der Höhle und jaulte die ganze Nacht wie ein Wolf. Max und seine beiden Brüder schmiegten sich eng in der Höhle aneinander und an ihre tote Mutter. Sie zitterten – vor Angst und Kälte.
Am nächsten Morgen musste Strolch eine Entscheidung treffen. Er wanderte auf seinen drei Beinen hin und her. Dann ging er in die Höhle und fand Max, sowie nur noch einen seiner Brüder lebend vor. Da er nicht die Kraft hatte, beide Welpen gleichzeitig oder nacheinander zu den Menschen zu bringen, nahm er Max vorsichtig in den Fang. Er ging nach draußen, setzte ihn ab, ging zurück und vollbrachte das, was erforderlich war: Er legte die fünf toten Welpen direkt neben seine Susi.
Zwei Stunden später stand er an dem Tor, von dem er gehört hatte, dass die Menschen, die dahinter sind, gut zu Hunden wären. Er ließ Max auf den Boden runter und machte einen Riesenkrach. Er stupste Max in die Richtung der Menschen und entfernte sich schnell. Nach einigen Metern drehte er sich um und sah noch, wie Max liebevoll auf den Arm genommen wurde. Die Menschen dort riefen nach ihm, doch er wollte zurück zu seiner Susi. Also humpelte er los. Strolch ging nicht mehr auf die Jagd. Die Höhle wurde sein letztes Zuhause.
Max wurde von den Menschen aufgepäppelt und kam in einen warmen Raum mit zwei anderen kleinen Welpen. Strolchs Vermutung war richtig! Es gab sie wirklich: die Menschen, die helfen und liebevoll sind!
(unterhalb meiner Werbung zu meinem ´Hundemafiathriller´ geht es weiter mit ´Max´ 😳 ) ▼ ▼ ▼
Wir können für ´Max´ froh sein, dass er nicht von der Hundemafia gefunden wurde.
Was das bedeuten könnte, lesen Sie in meinem neuesten Werk. Ein Kurzthriller…
Die Machenschaften der italienischen Hundemafia – der ´namenlose´ Hund.
…Italien. Ein Land, das man mit Sonne, Wein und endlosen Landschaften verbindet. Mit Olivenhainen, alten Steinhäusern und dem Duft nach Lavendel im Wind. Ein Ort, an dem man das Leben feiert – so sagt man. Doch nicht überall. Es gibt Straßen, die auf keiner Touristenkarte verzeichnet sind. Schotterpisten, die sich durch karge Felder schlängeln, vorbei an Ruinen und verrosteten Zäunen. Dort, wo niemand mehr hinsieht, beginnt eine andere Welt. Eine Welt, in der Leben keinen Namen trägt. In der Stille nicht Frieden bedeutet – sondern Aufgabe. In dieser Welt stand ein Hund auf dem Asphalt. Groß, kräftig, blutend. Sein Blick war leer, sein Körper voller Narben. Er hatte keinen Namen, keine Vergangenheit, kein Zuhause. Nur den Moment, in dem ein Scheinwerferkegel ihn traf – und ein Wagen bremste. Diese eine Entscheidung – nicht weiterzufahren. Nicht wegzusehen. Sie war der Auslöser. Nicht für ein Märchen. Sondern für einen Kampf….Max war in einem Tierheim angekommen, in dem es die Menschen gut mit ihm meinten. Er wuchs heran und wurde immer größer. Seine Mama und seine Geschwister fehlten ihm am Anfang sehr. Die Menschen sagten ihm immer, sie würden ein gutes Zuhause für ihn finden. Was meinten die damit? – So richtig „rumtoben“ war im Tierheim nicht wirklich möglich – irgendwie hatte er den Drang nach Freiheit. So lernte Max das Klettern. Einige Zeit später stand er auf der anderen Seite des Tierheims und lief hierhin und dorthin. Als er dann zurück wollte, fand er den Weg nicht mehr. Max war jetzt acht Monate alt und schon ganz schön groß. Er stromerte einfach durch die Gegend und nach zwei Tagen traf er auf einen Zaun. Dieser sah ähnlich aus wie der, wo er schon einmal drüber geklettert war. Also kletterte er erneut über den Zaun und ging freudig wedelnd auf die Menschen zu.
Zu spät! Eine starke Hand ergriff ihn, er winselte und wand sich wie ein Aal, er hatte keine Chance. Doch es war gar keine Hand! Es war eine Metallschlaufe mit einem Stab dran. Er wollte das „Ding“ loswerden, doch jedes Mal, wenn er sich bewegte, schnitt ihm dieses Band tiefer in die Kehle. Nach sieben Minuten gab Max erschöpft auf. Er wurde weggesperrt. Kalter, nackter Boden, ein trockenes Stück Brot und eine alte Plastikschüssel mit abgestandenem, dreckigem Wasser. Ihm war kalt, ihm tat alles weh…. „Boooaah, wenn ich den da am Ende des Stabs zu fassen kriege, dann…“, dachte er sich. So ging es tagein – tagaus. Kein anderer Hund war da als Gesellschaft, nur ab und an ein Mensch, der durch so einen Schlitz unten am Gitter etwas zum Fressen rein warf und ab und zu einen Schlauch reinhielt, der mit Wasser alles wegspülte, manchmal auch seinen Trinknapf füllte. Und da war ein Lärm, unbeschreiblich! Hundegebell. Es hörte sich teilweise an, als ob da andere seiner Art getreten würden. Max war verzweifelt.
Max‘ dritter Geburtstag wurde sein Glückstag, so dachte Max, denn draußen war irgendwie so ein Krach von irgend so einer Maschine. Diese Maschine hatte vorne so ein Gerät und lud immer Steine da rein. Auf einmal knallte es fürchterlich und das eine Rad von der Maschine stand etwa 50 cm in seinem 3×4 Meter Zwinger. Als das Rad verschwand, gab es kein Halten mehr. Max rannte los, kletterte über den Zaun und verschwand. Den Mann mit dem Stab wollte er nicht beißen, viel zu gefährlich. Sollte ihm je einer mit einer „Schlinge“ oder „Leine“ wieder zu nahe kommen, dann weiß er schon, was er tun wird.
So stromerte Max ab seinem dritten Geburtstag hierhin und dorthin. Ja, er klaute auch mal aus einem Vorgarten das eine oder andere Huhn. Was sollte er sonst machen? Er war hungrig! Max wurde zum Einzelgänger. Er wurde vertrieben, er wurde beschimpft, er wurde mehrfach fast wieder eingefangen. Er wurde beschossen, allerdings erhielt er auch manchmal von dem einen oder anderen den Rest eines „Burgers“. Er merkte sich folgendes: Menschen, die ihm zu schnell zu nahe kamen, wollten nicht wirklich sein Bestes. Menschen, die ihm die Zeit ließen, damit er sich ihnen von selbst vorsichtig nähern konnte, ließen ihn meist in Ruhe. Kinder fand er ganz ok, allerdings auch nicht alle, denn manche waren richtig böse.
Obwohl er ja nun Einzelgänger war, hatte er in seinen Welpen-Monaten (von seinen ersten Menscheneltern und seinen damaligen Welpen-Kumpels aus dem ersten Tierheim) gelernt, sich zu benehmen. Ob diese bösen Kinder und diese bösen Menschen immer so bleiben würden? Oder sind die wohl bereit, etwas dazu zu lernen und ihn als Lebewesen wahr zu nehmen? Max würde das gerne herausfinden! Nur wie?
Max ist jetzt sieben Jahre alt – die Straße hat ihn geprägt. Er ist 64 cm groß und ein stattlicher Rüde. Sein Gewicht ist soweit ok, denn er hat gelernt, Plätze zu finden, wo er gutes Futter bekommt. Seine große Liebe hat er nicht gefunden. Seine Abenteuer hat er gehabt, oh ja und was für welche. Da war diese braune Labradormixhündin, die war schon toll… Nun denn, es sollte nicht für immer sein. Sei es drum. Max träumt vor sich hin – Zack – Schlinge, Stab… diesmal ist er schlauer, er windet sich nicht hin und her, er wartet geduldig ab, was passiert. Die Menschen stufen ihn wohl als lieben Hund ein, denn er macht überhaupt kein “Theater” und verhält sich ruhig. So weit, so gut, denkt Max. Ab in ein Auto – ab in ein Tierheim! Ach ne, da war er doch als Welpe! Den Geruch kennt er! Da ist doch dieses freundliche Menschenwesen von damals oder täuscht er sich? Er kommt in ein Gehege mit zwei Hündinnen. Die sind ja ganz nett und umgarnen ihn. Nach einiger Zeit und einigermaßen vernünftigem Futter kommen weitere Menschen. Die sprechen so Worte wie: „ach, schau mal, mach mal ein paar Fotos, komm wir testen mal, ob er mit Katzen kann und mit anderen Rüden“. Ja, mit anderen Rüden kann der Max – und zwar ganz gewaltig, da fliegen die Fetzen.
„Max“, sagte ein paar Tage später die freundliche Menschengestalt, „komm, wir machen Dich fein für Deutschland. Da ist eine Familie, die darum weiß, dass Du fast acht Jahre alt bist, dass Du auf Rüden gar nicht gut zu sprechen bist, dass Du über Zäune klettern kannst, wenn Du weg willst und die wissen auch, dass wir nicht wissen, wo Du die letzten 6 Jahre gewesen bist.“
Dann wird Max müde gemacht, in so einem komisch riechenden Raum, ganz hell ist es da. Er träumt bestimmt von Mama, obwohl, kann er sich daran erinnern? Max reist sechs Tage später als kastrierter, gechipter, ängstlicher Bub in einer Box, in einem großen Auto, mit vielen anderen Hunden ganz weit weg.
Ein paar Stunden später… Es riecht im Auto nach Angst, Urin und Kot. Doch diese beiden Menschen da scheinen ganz ok zu sein, denkt Max. Die schauen immer nach, ob alles ok ist, geben frisches Wasser und machen schnell das Nötigste sauber. Die haben so Westen an, da steht „Tierschutz“ drauf. Hmm… ob das etwas Gutes ist? Der Wagen hält hier und da, eine Box wird geöffnet, ein Hund wird herausgenommen und ist bei der Weiterfahrt nicht mehr dabei. So geht das über Stunden. Zum Schluss ist nur noch mein Gegenüber sichtbar. Hinten bellen und jaulen auch noch so zwei oder drei… manche sind aber auch Angsthasen.
Es scheint, dass wir am Ziel sind, booooaahh! – ist das kalt hier. Eine Leine – na ok – das ist der, der mir Wasser während der Fahrt gegeben hat, so böse kann der ja nicht sein.
„Oh ja, toll“, höre ich von hinten. Komische Sprache. Was bedeutet das? Können die kein Italienisch? Zwei Menschen stürzen auf mich zu! Halt – mein Signal ist klar und eindeutig! Willst Du Böses, dann bleib mir fern! Willst Du Gutes? Dann hock Dich hin und warte, damit ich das überprüfen kann. Wenn ich Dich riechen kann, komme ich schon zu Dir, ok? Geduld…
Na, geht doch. Abstand, ok. Die beiden kann ich leiden. Sie scheinen ganz ok zu sein. Die erste Gelegenheit, um über den Zaun zu gehen, wird sowieso genutzt!
Wieder in eine Box, oh man…! Nach einer Stunde sind wir an einem Haus. Ein Haus – was ist das? Muss ich da rein? Na, ich probiere es, bin müde, würde gerne schlafen, nur wo? Ich bin viel zu aufgeregt! Was ist das da für ein Kasten? Da jaulen die Hunde drin, es riecht aber gar nicht nach Hund! Das macht mir Angst! Komme ich auch in so einen Kasten? „Fernseher“ nennen sie das. Na ja, egal, ich muss mal… und Hunger habe ich auch… Ah, da raschelt was, … Futter… das riecht nach Burger… die Kleine ist aber auch zu blöd, hält sie mir den genau unter die Nase und ich mag doch diese Dinger so! … Als ich nach dem Burger schnappe, geht das Geschrei los, der große Mann stürmt auf mich zu, zieht die Kleine weg und ich betreibe Eigensicherung. – Bleib doch stehen, dann mache ich nix! Lass mich in Ruhe, ich wollte doch nur den Burger!
Fast zwei Tage lang werde ich nur weggesperrt. Ab und an kann ich kurz an einer Leine raus. Ich mag diese Dinger nicht. Dann kommt der Mann mit der Weste! Den kenn ich. Wieder in eine Box! Er redet zu mir: „Menno, zu blöd, schieben die Dich wieder ab, da du angeblich schnappst und beißt, was machen wir jetzt mit Dir? …hmmm …, na du kommst erst mal auf unsere Notfallpflegestelle, da kommst du zur Ruhe. Hundeerfahrene Menschen – … so so… die Vorkontrolle war so super, sie haben alles verstanden, haben Fragen gestellt, das Merkblatt durchgelesen… und lassen dann die Kleine mit dem Burger vor deiner Nase rumtanzen“…
Auf dieser Notfallpflegestelle, so wie der Mann mit Weste sagte, ist es ganz ok, ob ich hier bleiben kann?
Lecker Futter, die lassen mich in Ruhe. Es sind hier noch drei andere Hunde. Seitdem ich da in diesem weißen Raum – in diesem Tierheim – geschlafen habe, bin ich auch gar nicht mehr so negativ auf andere Rüden zu sprechen. Ob die mir da was gegeben haben? Oder vielleicht haben sie mir auch was genommen? Ab und zu kommen ein paar Menschen, um mit meiner Pflegetante zu sprechen. Dann darf ich an der Leine raus. Über den Zaun will ich hier nicht, wobei, manchmal möchte ich einfach stromern. Die beiden netten Älteren, die kann ich leiden, die waren jetzt schon zwei Mal da, ich freue mich, wenn ich sie sehe, die haben leckere Sachen dabei und gehen mit mir lange an einer gaaaaaanz langen Leine spazieren. So habe ich genug Bewegungsfreiheit und fühle mich nicht bedrängt. Ach ja, wären doch nur alle Menschen so, dann wäre es toll…
Was soll ich? Baden…?! Da bin ich jetzt vor einem Tag zu diesen älteren Menschen umgezogen und die sagen ich stinke… Hallo, geht es noch? Sollen sie mir doch erst mal vernünftiges Futter geben und nicht dieses aufgequollene, halbtrockene Zeug aus dieser Tüte. Booahh, der nächste, den ich mit Burger sehe, ist fällig! Ich bade nicht und wenn doch, gehe ich danach über den Zaun und wühle mich sowas von in dem Schlammloch nebenan. Dann stinke ich… Oooh, es scheint, die verstehen mich, gehen weg und lassen mich in Ruhe. Toll, da gehe ich mal hinterher und mache gute Miene zu dem Spiel, … schlabbere die linke Hand von Frauchen und die von Herrchen rechts…
Die Frau mit der Weste war hier und hat lecker, lecker Futter mitgebracht… Supi, es scheint, als ob ich das jetzt immer bekomme. Dann sind wir alle spazieren gegangen und die Frau mit der Weste redete und redete… Frauchen und Herrchen nickten immer nur… Ich glaube, sie haben verstanden, denn sie achten jetzt mehr auf meine Hundesprache.
Neulich waren wir an der Ostsee, das hat Spaß gemacht… Ich glaube, ich bleibe hier. Ich bin auch langsam zu alt, um über Zäune zu gehen. Ich freue mich, wenn ich später im Alter am Kamin in der Wärme liegen darf. Oft geht es raus und Futter ist auch immer da! Herrchen und Frauchen sind sehr nett zu mir! Ich glaube, sie lieben mich und passen gut auf mich auf. Manchmal stöhne ich leise vor mich hin und denke an die fürchterliche Zeit in diesem engen Zwinger, in diesem lauten Tierheim. Ob die anderen es wohl auch geschafft haben…?
Bitte, liebe „Westenträger“, tut alles dafür, damit es noch ganz viele schaffen, ja? … Bitte ! Und wenn ich Futter abgeben soll, für die, die noch da sind, gebt mir Bescheid. Ab und an stupse ich Herrchen und Frauchen an, wenn wir auf einer „Bank“ (- oder wie das heißt) sind. Da kann man Geld überweisen an Euch „Westenträger“! Herrchen lächelt dann immer so geheimnisvoll… Ob das was zu bedeuten hat?
Max wurde 15 Jahre und drei Monate alt – so ungefähr, zumindest nach dem Stand seines Geburtsdatums in seinem Pass– er schlief friedlich vor dem Kamin ein … nun ist er bei Susi und Strolch und seinen Geschwistern…. Frauchen und Herrchen vermissen ihn sehr… ob er wohl seine braune Labradormixhündin da oben wiedertrifft?
Bitte, liebe Leser und Adoptanten, denkt Euch in diese Tiere hinein. Seid ehrlich zu uns als Tierschützer, denn für die Hunde ist es ein Riesenstress nach der Adoption von A nach B wie ein Wanderpokal gereicht zu werden. Respektiert die anderen Lebewesen in ihrer Eigenart.
Gerade durch ihre kleinen „Macken“ sind sie die liebenswertesten Tiere, die es gibt!
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Schauen Sie sich unsere Schützlinge an und geben Sie einem von ihnen ein gutes Zuhause.
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