unsere Hunde
pro-canalba ® e.V.

gemeinnütziger deutscher Tierschutzverein
Hilfe für Hunde in NOT

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Hier über diese Seite finden Sie alle…

    ´…unsere Hunde´

Das Glück beginnt mit einer feuchten Nase und endet mit einer wedelnden Rute!

Schauen Sie sich unsere Schützlinge an und geben Sie einem von ihnen ein gutes Zuhause.

hier über die Lupe bitte suchen.
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´besondere Schicksale´

´Es ist immer der Mensch, der den Hund nicht versteht. Nie umgekehrt!´

Stefan Wittlin

Sie sind jung oder alt, klein oder groß. Sie sind gesund oder haben Gebrechen.

Ihre Geschichten sind immer gleich und doch einzigartig. Sie wurden einst geliebt oder gehasst, waren unerwünscht oder wurden beschlagnahmt, gingen verloren oder wurden ausgesetzt. Sie wurden misshandelt, vernachlässigt oder ignoriert. Sie haben alles verloren oder nie besessen.

Doch eines verbindet sie alle: Sie haben die Hoffnung auf Liebe und ein eigenes Zuhause nicht aufgegeben! Sie sind immer noch bereit uns Menschen zu vertrauen. Und sie sehnen sich nach Zuneigung, Wärme und

einem eigenen Zuhause.

 

Ein sehr lesenswerter Bericht von einer Hospizpflegestelle. Scrollen Sie einfach mal durch!

▼ ▼ ▼ 

´Hospizstelle werden´

Sie möchten ganz bewusst einem unserer Schützlinge die Chance geben, seine letzte Zeit in Liebe und Geborgenheit verleben zu dürfen? Sie verfügen über genug Zeit, Liebe und haben das passende Wohnumfeld um die Betreuung sicherzustellen? Ihnen ist bewusst, was es bedeutet einen sterbenskranken, alten Hund zu versorgen? Sie wissen mit der emotionalen Belastung umzugehen und möchten helfen? Möchten Sie einem unserer Schützlinge mit einem Hospizplatz helfen? Dann  rufen Sie gerne die jeweilige Vermittlerin an. Wir werden Sie nicht alleine lassen mit dieser Aufgabe und sichern Ihnen unsere volle Unterstützung zu.

´Hospizpate´ werden.

Nicht immer erfüllt sich der Wunsch für jeden unserer Schützlinge die richtigen Menschen zu finden Einige unserer Hunde warten vergeblich, viele Jahre lang. Sie werden alt, sie sind unheilbar krank. Eventuell gäbe es aber die Chance auf einen Hospizplatz. Oft scheitert es allerdings an den finanziellen Möglichkeiten der Hospizstellen. Die gute Versorgung eines alten, kranken Hundes kostet unter Umständen sehr viel Geld.

Deshalb sind unsere Hunde auf Hospizpaten angewiesen wenn sie das Glück haben, einen Hospizplatz bekommen zu können.

Leben mit Hospizhunden oder „Warum tut Ihr Euch das nur an?“

Seit wir 2014 unseren ersten Hospizhund aufnahmen – also einen Hund, dessen verbleibende Lebenserwartung aufgrund von Alter und/oder Krankheit eher gut überschaubar ist, waren die Reaktionen in unserem Freundes- und Familienumfeld sowie bei Kollegen eigentlich fast grundsätzlich ziemlich identisch.

Alle finden es an sich absolut bewundernswert, dass man „so was macht“. Darauf folgt aber unweigerlich eine Spielart der Frage, „Aber warum tut Ihr Euch das an?!“ Und dazu dann noch eine ganze Reihe anderer Fragen:

1. Nehmt Ihr nicht einem Hund, der noch mehr davon hat, die Chance auf ein gutes Zuhause?
2. Wäre es für das alte Tier nicht besser, man hätte es erlöst (besonders gerne kommt diese Frage, wenn der betreffende Hund halt noch eine längere Reise hinter sich gebracht hat, bevor er bei uns einziehen konnte).
3. Was das alles kostet!!!!!
4. Tut das nicht unendlich weh, wenn das Tier nach kurzer Zeit stirbt? Wie ertragt Ihr das?

Gefolgt fast immer von der Aussage, „Also – ICH könnte das nicht!!!!“

Na ja, ich will zugeben, dass vor Aufnahme des ersten Hospizhundes wir auch der Überzeugung waren, dass wir so etwas nicht könnten – und dann zog Grol bei uns ein, mehr so ein Zufall irgendwie – und der Rest ist Geschichte, wie man so schön sagt. Grol, von dem es hieß, dass er nur noch ein paar Wochen zu leben hätte, schaffte bei uns übrigens etwas über 2 Jahre und verstarb im Sommer 2016.

*Angel* von pro-canalba war dann Hospizhund Nummer 2 und zog eine Woche vor Weihnachten bei uns ein im letzten Jahr. Sie durften wir 8 Monate bei uns haben, bis wir sie im letzten August gehen lassen mussten.

Aber die Fragen/Einwände sind natürlich nicht vollkommen aus der Luft gegriffen – und meist ein Ausdruck ernst gemeinter Sorge um unser Wohl, in jeder Hinsicht. Das wissen wir zu schätzen, ganz ehrlich.

Darum – und weil ich hoffe, dass ich vielleicht doch einige von Euch ermutigen kann, zu irgendeinem Zeitpunkt einer armen, alten/kranken Hundeseele ein letztes Zuhause zu geben, schreibe ich diesen Beitrag und setze mich mit diesen Punkten auseinander.

► ´.Antwort zur Frage 1'
Nehmt Ihr nicht einem Hund, der noch mehr davon hat, die Chance auf ein gutes Zuhause?

Nein. Üblicherweise ist das nicht der Fall. Ein Hospizhund hat meist doch andere Ansprüche, als ein jüngerer, gesunder Hund. Wir haben von der Sorte auch welche – und wir lieben sie. Aber so gerne wir möchten, mehr davon gehen nicht, das wäre z.B. beim Spazierengehen aufgrund der Persönlichkeiten unserer Hunde einfach nicht machbar. Unsere Hospizhunde dagegen wollten/konnten ohnehin keine langen Spaziergänge mehr unternehmen und waren mit kurzen, gemütlichen Gassirunden zufrieden, später reichte dann auch der „Ausflug“ in den Garten. Und DAS konnten wir problemlos leisten, keine Frage. Ein zusätzlicher, gesunder Hund, wäre nicht möglich gewesen, für einen Hospizhund dagegen waren die Möglichkeiten vorhanden. An dieser Stelle möchte ich aber unbedingt auch meinen Eltern und Silkes Mutter danken, die uns trotz aller Bedenken immer tatkräftig unterstützt haben!!!!
► ´Antwort zur Frage 2´
Wäre es für das alte Tier nicht besser, man hätte es erlöst (besonders gerne kommt diese Frage, wenn der betreffende Hund halt noch eine längere Reise hinter sich gebracht hat, bevor er bei uns einziehen konnte).

 Das Tierheim/die Tierschutzorganisation, von der man sein Tier adoptiert, sollte auf Herz und Nieren geprüft werden. Einem verantwortungsvollem Tierheim/Organisation liegen die Schützlinge sehr am Herzen. Wird festgestellt, dass ein Tier zu alt, krank und schwach ist, wird dieser armen Seele sicher nicht mehr der Umzug in ein neues Heim, geschweige denn eine lange Reise mit dem Transporter oder im Flugzeug zugemutet.
 Kommt man zu dem Ergebnis, dass dies dem Tier durchaus guten Gewissens zugemutet werden kann, werden die Tiere gut untergebracht und während der Reise bestens betreut, natürlich auch medizinisch, wo dies angesagt ist.
 Es ist ja so, dass so ein Hospizhund nicht notwendigerweise nach kürzester Zeit verstirbt. Aber so ein Hund braucht natürlich schon besondere Pflege und Zuwendung, u.U. auch medizinische Betreuung in Form von regelmäßiger Medikamentengabe, eine altersgerechte Unterbringung. Und all dies kann in den Tierheimen, ganz besonders im Ausland, fast nie geleistet werden, bei aller Liebe und Hingabe. Es ist einfach zu viel zu tun und zu wenig Menschen, die es tun könnten. So hat ein alter/kranker Hund dort einfach keine Chance.
 In einem privaten Haushalt, wo man sich auf das Tier einstellen kann, wo für es gesorgt wird – und wo man Zeit hat, ihm viel Liebe zu geben…da kann so ein Hospizhund nochmal richtig aufblühen, sich wandeln – und so noch überraschend lange sein Leben genießen. Natürlich ist „lange“ ein sehr relativer Begriff – aber oft überraschen einen die alten Schätzchen. Vor allem aber kosten sie jede Minute ihres Lebens nochmal richtig aus, im Rahmen ihrer Möglichkeiten – und das merkt man ihnen an!
► ´Antwort zur Frage 3´
Was das alles kostet!!!!!

Ok, Kosten…die können durchaus erheblich sein! Nun ist es aber so, dass viele der unter 2.) beschriebenen Tierheime/Tierschutzorganisationen – so auch pro-canalba e.V. – mehr als dankbar sind, wenn ein solch altes Tier ein liebevolles Zuhause findet. Vermittlungsgebühren sind da oft hinfällig oder werden drastisch reduziert. Auch in Hinblick auf Tierarztkosten, die ja am schwersten ins Gewicht fallen, wird häufig eine Beteiligung oder eine Übernahme derselben angeboten. Sicher, knapp ist das Geld überall, leider, und so wäre es natürlich super für die Vereine, wenn es Euch möglich ist, so viele Kosten wie möglich selbst zu übernehmen. Aber wenn das nicht geht: bitte das Problem einfach ansprechen – Ihr steht auf derselben Seite und eine Lösung lässt sich fast immer finden!
 Natürlich gibt es noch eine Menge andere Dinge zu bedenken: Inkontinenzunterlagen können notwendig werden, massenhaft alte Decken und Handtücher, die ständig gewaschen werden müssen, verschmutzte Teppiche, (Hunde-)Betten…davon können wir ein Liedchen singen. Wasser- und Stromkosten können sich läppern, keine Frage. Aber es kann auch anders kommen, ganz klar – man sollte sich dessen halt nur bewusst sein.
► ´Antwort zur Frage 4´
Tut das nicht unendlich weh, wenn das Tier nach kurzer Zeit stirbt? Wie ertragt Ihr das?

JA! Tut es. Ich hatte seinerzeit beschlossen, das „Abenteuer Hospizhund“ möglichst pragmatisch anzugehen und mich nicht zu binden. Ja…klar! Wer mich kennt weiß, dass daraus natürlich nichts geworden ist. Man baut eine Bindung auf, auch wenn die gemeinsame Zeit nur kurz ist – und wenn der Tag des Abschieds kommt, bricht einem das Herz und man fragt sich selbst, warum man das tut.

Und damit kommen wir dann zu der Frage, wie man das verkraftet und warum nur man sich das antut.
 Ganz einfach – und natürlich ist das eine sehr individuelle Sache, die ich jetzt nur aus meiner Sicht beantworten kann.
 Es NICHT zu tun, ist keine Alternative. So schwer es manchmal ist im täglichen Leben und so weh der Abschied tut – der Gedanke, dass dieser Hund da ohne Dich bereits vor (je nachdem) vielen Wochen oder Monaten irgendwo einen ziemlich einsamen und elenden Tod gestorben wäre, ohne noch einmal Liebe und Fürsorge zu erfahren, DAS tut richtig weh, das tut noch viel mehr weh!

Und nein, natürlich kann ich sie nicht alle retten, weder alte, kranke noch gesunde, jüngere – und es gibt zu viele, die man retten müsste. Aber dies ist keine Entschuldigung, nicht wenigstens einem zu helfen, nicht wenigstens einen kleinen Beitrag zu leisten. Denn wenn das jeder täte…dann wären es nicht mehr soo viele, die gerettet werden müssen.

Und so werden wir sicher irgendwann wieder einen Hospizhund bei uns aufnehmen, wenn es uns möglich ist.

Unterschätzen darf man die Aufgabe nicht – es ist unabdingbar, ein gewisses Netzwerk zu haben, Menschen, die einen unterstützen. Moralisch aber auch praktisch, denn schließlich kann keiner von uns 24/7 parat stehen, um ein pflegebedürftiges Lebewesen zu versorgen – und dazu kann es durchaus kommen. Das muss man schon wissen.

Sieht man die Entwicklung des gebrochenen, kranken Tieres hin zu einem glücklichen, zufriedenen Tier mit glänzenden Augen, das sich freut, wenn Du da bist, das sein Leben rückhaltlos genießt, ohne an Gestern zu denken oder sich um Morgen zu sorgen – dann entschädigt das meiner Ansicht nach für alles.
Ich dachte auch, dass ich das nicht könnte – aber man kann meist mehr, als man annimmt, also nur Mut!

Und sollten es Eure Lebensumstände doch nicht erlauben, einen Hospizhund bei Euch aufzunehmen – vielleicht möchtet Ihr dann wenigstens die *Patenschaft* übernehmen für einen solchen Hund? Auch das wäre schon eine Riesenhilfe.

Schaut einfach mal vorbei bei unseren *Hospizhunden*! - auch so könnt Ihr gerne Kontakt aufnehmen und sehen, wie Ihr vielleicht helfen könnt.

Vielen Dank fürs Lesen – Eure Stephanie

Bericht einer Adoptantin.

Liebe Leute und vor allem Familien da draußen!

Als ich den Bericht über die Alterchen und Hospitzhunde auf facebook entdeckt und gelesen habe, dachte ich, daß dem nichts mehr hinzuzufügen sei…. -Stephanie Meusel hat alles gesagt, was es zu dem Thema zu sagen gibt, aber dann….

…wollte ich doch noch etwas dazu sagen, denn ich kann und möchte gerne unsere Erfahrungen als Familie mit relativ kleinem Menschenkind (6 Jahre) und schon vorhandenem Zoo von Wachteln, Enten, Gänsen, Ziegen über Katzen, weitere Hunde -bis zu Pferden mit allen Interessierten und Zweifelnden teilen.

Als Mama und „Zoowärterin verschiedenster Arten“ weiß ich sehr wohl von den -auch angebrachten Bedenken- vor der Adoption eines alten Hundes!!! Auch ich habe mir eine Million mal die Fragen gestellt über den Sinn oder Unsinn ein altes Tier aufzunehmen. Da wären die Dinge wie Vorgeschichte der ´Nase´, die Belastung für den Hund selbst nach Jahren nochmal eine komplette Lebensumstellung durchmachen zu müssen… -und schlussendlich die Frage, wie kommen wir und vor allem unser Sohnemann damit klar, wenn sein Freund auf Pfoten bald wieder sterben muß?!?!

Alle diese Überlegungen haben mich Jahre davon abgehalten einem alten Hund ein Zuhause zu geben.

► ´Und dann kam unsere erste Lektion'

Bei einer unserer Hündinnen wurde im Alter von nicht mal 6 Jahren eine Krebserkrankung diagnostiziert mit einer Lebenserwartung von noch 6-12 Wochen mit Chemotherapie ungefähr 9 Monate! (Die übrigens heute noch lebt!!!) Unsere 2. Hündin starb innerhalb weniger als 4 Wochen an einem Ostheosarkom im Alter von neun Jahren.

FAZIT: Das mit der "langen Lebenserwartung" bei jüngeren Hunden ist kein "Gesetz"!!!

► ´zweite Lektion´

Die Überlegungen mit den Mehrkosten eines alten Hundes!

Mein Mann hatte sich für einen 5 Monate alten Hund entschieden, der absolut gesund hier ankam -dann allerdings nach einigen Wochen eine Rückenmarksentzündung entwickelt hat. Die Kosten der Diagnostik und darauffolgenden Behandlung und Kontrollen beliefen sich innerhalb von 6 Monaten auf ca. 2000 Euro.

FAZIT: Ein junger Hund kann genau so viel oder weniger Kosten verursachen wie ein Alterchen!!

► ´dritte Lektion´

Vorgeschichte hin oder her - hier steht und fällt alles mit den Vermittlern und der Seriosität des Vereins! Ich habe früher selbst mit Adoptionshunden aus dem Ausland gearbeitet, da Adoptanten vor einem schier unüberwindbarem Berg vor Problemen standen, die diese Hunde mitbrachten.

Auch habe ich Familien mit Kindern oftmals zur Abgabe des Hundes geraten, da die Gefahr eines wirklich schwerwiegenden Vorfalls absehbar war. Solche Dinge sind immer grausam für die neuen Familien, wie letztendlich auch den armen ´Nasen´, die somit zum ´Wanderpokal´ geworden sind.

FAZIT: "TRAU-SCHAU-WEM"!!! Es gibt viele Vereine, die vermitteln um jeden Preis, aber damit nur mehr Schaden anrichten, da eine so geschädigte Familie nie wieder einen Auslandshund adoptieren wird und die betroffene ´Nase´ einmal mehr enttäuscht und rumgeschubst wird! pro-canalba leistet da wirklich ganze Arbeit und ist der Verein meines Vertrauens!!!

Stromkosten können sich läppern, keine Frage. Aber es kann auch anders kommen, ganz klar – man sollte sich dessen halt nur bewusst sein.

► ´... und dann wohl das letzte Thema´

´KURZE ZEIT´!!!

Es ist nicht schön einen Hund zu verlieren und es ist für Eltern nicht schön, ihre Kinder deshalb traurig zu sehen.... aber mal ehrlich: Ist es nicht die Angst der Erwachsenen, die den Kindern Angst vor dem Tod macht?!?!

Als wir unseren ersten alten Hund (*siehe HAPPYEND-ERIC!* ) adoptierten, war unser Sohnemann 4 Jahre alt und er wurde von uns vorab schon drauf vorbereitet, daß man nicht wissen kann wie lange so ein Hundeopa bei uns bleibt um dann auf die große-grüne Wiese ohne Zäune weiterzuziehen. Wir als Eltern haben unseren Sohnemann einfach immer mal wieder dran erinnert, daß Eric schon uralt ist und es immer sein kann, daß er ´verschwindet´ und als dann der Tag kam, war ich.... -wie soll ich sagen: erstaunt, berührt-fast begeistert....mit welcher Selbstverständlichkeit und Normalität unser Kleiner damit umgeht.

Es war alles so einfach: Eric ist auf der großen-grünen Wiese und für seine Hülle bauen wir jetzt ein Grab: Wir gruben gemeinsam, ein ´lachender Smily´ in die Seitenwand des Grabs geritzt, bissl Stroh hinein, Eric`s Hülle samt gesammelter Blumen, Kräuter und Tennisball hineingelegt und zugeschaufelt. ....Natürlich bin ich auch nur ein egoistischer Erwachsener, der über seinen Verlust etwas weinen musste und da kam das prägenste Erlebnis zum Thema:

"Wie erklär ich es dem Kind": Unser Nahel stand hinter mir und war wohl etwas verunsicht wegen meiner Heulerei und sagte: "Mama, jetzt sei doch nicht traurg - der Eric war so alt und jetzt können wir wieder einen anderen Hundeopa retten und noch ein schönes Leben machen."

....Und er hat Recht!!!!

Einige Monate später adoptierten wir dann *STOMP* und er blieb leider nur 2 Tage. Das war hart für unseren Kleinen und es flossen diesmal bittere Tränen. Aber nicht, wie wir Großen meinen - weil der Bub weg ist, sondern weil der ´dumme Hund´ nicht mitgemacht hat-obwohl doch unser Kleiner ihm gesagt hat, daß er ihm seine Schule, den Weiher....die nächsten Tage zeigen wird. Aber da sind dann wir Großen gefragt um die Kinder dran zu erinnern, daß ein alter Körper manchmal einfach nimmer kann, egal wie es sich ´der Kopf´ wünscht.

...........Und auch jetzt war wieder unser Sohnemann die treibende Kraft wieder ein Alterchen aufzunehmen!!! Am Abend nach Stomp`s Abschied verlangte er dann von mir, daß ich ihm die "*pro-canalba-opa-seite*´ in den Computer eingebe und er guckt mal, welcher Hund am dringendsten ein Zuhause braucht!

Und somit wird in den nächsten Tagen wieder ein uralter Hund in unsere Familie einziehen und wir freuen uns wie verrückt auf unseren *TRUL*!!!

Also liebe Mamas und Papas und solche die es irgendwann werden/werden wollen:

Nehmt Euren Kindern die Angst vor dem Sterben-zeigt ihnen, dass der Tod auch zum Leben gehört und adoptiert ein Alterchen, die wirklich gaaaanz besondere Hunde sind!!!

Ihre Patenschaft

Harbour *01.09.2016

´Harbour´ steht stellvertretend für alle unsere Hunde in unseren ´Sicheren Hafen´ als Patenhund für SIE zur Verfügung!

´Wenn einer allein träumt, ist es nur ein Traum. Wenn viele gemeinsam träumen, ist das der Anfang einer neuen Wirklichkeit.´

Friedensreich Hundertwasser (bürgerlich:Friedrich Stowasser)

Unsere Patenhunde möchten wir Ihnen ganz besonders ans Herz legen…

(vorweg eine wichtige Information: Patenschaften für Hunde aus den Lagern sind NICHT möglich, da wr da keinen Zugriff haben, sondern diese Hunde nur vermitteln dürfen. Bitte überlegen Sie in dem Fall eine Patenschaft für unseren Hund ´Harbour´ da dieses Geld allen Hunden im ´Sicheren Hafen´ und unserer Arbeit zugute kommt. Danke)

Durch ihre Vergangenheit in verschiedenster Weise gezeichnet, haben unsere “Handicap“-Fellnasen und unsere „rassebedingt-nicht-vermittelbaren“ Hunde kaum eine Chance auf ein eigenes Zuhause.

Daher möchten wir ihnen unsere Stimme geben, um auf sie aufmerksam zu machen, damit sie zumindest aus der Ferne zu spüren bekommen, dass es Menschen gibt, die an sie denken!

Vielleicht haben Sie selbst schon einen Hund und möchten dennoch einer armen Seele ein paar schöne Momente schenken? Oder Sie haben nicht die Möglichkeit, einen Hund bei sich aufzunehmen und möchten auf diesem Weg einem Hund helfen? Mit einer Patenschaft* können Sie eine oder gerne auch mehrere Fellnasen bedenken, indem Sie sie mit Patengeschenken oder Geldspenden unterstützen. Auch das Verschenken einer Patenschaft an eine/n Ihrer Liebsten ist möglich!

Gerade für die alten und kranken Hunde oder solche mit sonstigen Besonderheiten ist es wichtig, ihnen täglich die medizinische Grundversorgung und einen wohlgefüllten Napf zu garantieren.

Ihre Patenschaften* sind nicht an einen festen Betrag gebunden. Jeder Betrag ist für unsere Fellnasen hilfreich und wichtig. Entscheidend ist Ihre Bereitschaft zu helfen.

Ihr Patengeld wird u.a. für folgende Dinge verwendet:

  • Medizinische Betreuung im ´Sicheren Hafen´ und in den befreundeten privaten Tierheimen, soweit erforderlich und möglich ist
  • Medizinische Erstversorgung für die Hunde, die wir erst betreuen können, wenn sie aus dem Canile (Lager) raus geholt wurden
  • Evtl. benötigtes Spezialfutter
  • Evtl. benötigte Medikamente
  • Vorbereitungen zur Ausreise (Impfungen etc.)
  • Zur Finanzierung einer evtl. benötigten Pflegestelle

.

Wir betreuen Sie als Pate/Patin individuell, da uns Ihre Unterstützung der (noch) nicht vermittelten Tiere sehr wichtig ist. Von uns werden Sie in regelmäßigen Abständen (bzw. sobald es Neuigkeiten von Ihrem Patenhund gibt) informiert. Auch neuere Fotos gehören dazu. Sollten Sie Fragen zu Ihrem Patenhund haben, können Sie uns gern jederzeit ansprechen.

Wird Ihr Patenhund vermittelt und bezieht sein neues Zuhause, informieren wir Sie pro-aktiv darüber. Ihre Patenschaft kann dann wahlweise beendet oder für eine andere Fellnase verwendet werden.

Vielleicht haben Sie selbst schon einen Hund und möchten dennoch einer armen Seele ein paar schöne Momente schenken? Oder Sie haben nicht die Möglichkeit, einen Hund bei sich aufzunehmen und möchten auf diesem Weg einem Hund helfen? Mit einer Patenschaft* können Sie eine oder gerne auch mehrere Fellnasen bedenken, indem Sie sie mit Patengeschenken oder Geldspenden unterstützen. Auch das Verschenken einer Patenschaft an eine/n Ihrer Liebsten ist möglich!

*Ein Patenschaft ist eine freiwillige Zahlung zugunsten Ihres Patenhundes. Ihre Patenschaft kann jederzeit beendet werden. Für den Fall das Ihr Patenhund vermittelt wurde, oder über die Regenbogenbrücke gegangen ist, endet die Patenschaft automatisch zum letzten Tag des laufenden Monats. (eine SEPA Lastschrift wird dann ab dem nächsten Monat für Ihren Patenhund nicht mehr durchgeführt)

Falls Sie darüber hinaus für den Folgemonat einen Dauerauftrag eingerichtet haben, oder eigenständig überweisen, wird bei einem solchen Fall – wie oben genannt – das Geld einem anderen Hund gut geschrieben. Vielen Dank

Bitte beachten Sie, dass eine Einmalzahlung keine Patenschaft darstellt, sondern eine Spende! Bitte füllen Sie in dem Fall NICHT das Patenschaftsformular aus. Verwenden Sie dafür alternativ unser Spendenformular! Vielen Dank!

▼ Patenschaft beantragen ▼

Patin/Pate werdenjkhhjhjkk

Pflegestelle werden

 

´Wenn Du einen Hund pflegst, wird er Dich nicht beißen!´

frei umformuliert nach Mark Twain

 

Liebe Interessenten,

bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Hunde nur auf Pflegestellen geben, wenn wir als Team der Ansicht sind, dass dies für den Hund erforderlich und für uns als Verein bezahlbar ist.

Eventuell ist es für die Fellnase eher von Nutzen, wenn Sie sie mit einer *Patenschaft* unterstützen! Bitte besprechen Sie dies mit dem jeweiligen *Ansprechpartner* des Hundes.

Falls Sie sich als Notfallpflegestelle* zur Verfügung stellen möchten, freuen wir uns über Ihre *Pflegestellenanfrage*.

Jede Pflegestelle wird selbstverständlich vor- und nachkontrolliert und bekommt bei Inanspruchnahme von uns einen Pflegestellenvertrag.

• Medizinische Notfälle

Pflegehund-krank

Es gibt Erkrankungen / Verletzungen, die können wir nicht in Italien behandeln lassen, da die Bedingungen vor Ort zu schlecht sind. Leider müssen wir hier Prioritäten setzen, nicht alles ist für uns in Deutschland finanzierbar. Wir sind auf Spenden und Paten angewiesen.

 

 

• Die Verlorenen

Pflegehund-arm

Unter den vielen Hunden, die in den Tierheimen und Hundelagern leben müssen, gibt es immer wieder Hunde, die mit der Situation noch schlechter umgehen können als andere. Sie brauchen unbedingt eine gute Pflegestelle, da sie sonst nicht überleben werden.

 

 

 

• Welpen / Junghunde

Pflegehund-welpe

Oftmals kommen ganze Hundefamilien ins Canile. Viele der Jüngsten finden sehr schnell ein Zuhause, der Transport rückt näher… Doch für einen oder zwei der jungen Hunde haben wir noch keine Familie gefunden. Wir wollen sie keinesfalls alleine ohne ihre Geschwister im Canile zurücklassen. Für diese Notfellchen brauchen wir Unterstützung.

Eine Pflegestelle zu sein, bedeutet auch Verantwortung zu übernehmen!

Es gibt Situationen, in denen es unseren Adoptanten nicht möglich ist, sich dem Wohlergehen eines unserer Hunde weiterhin zu kümmern.

Die Gründe dafür sind so vielseitig wie das Leben selbst. In diesen seltenen Fällen brauchen wir zuverlässige Notfallpflegestellen. Wir kontaktieren diese dann und fragen an, ob der jeweilige Hund für eine gewisse Zeit einen Platz bekommen kann und anständig versorgt wird. Leider ist nicht jedes „Rudel“ dafür geeignet.

Passt die Pflegestelle zum Hund, dann nehmen wir sehr gern den Pflegeplatz in Anspruch. Währenddessen suchen wir eine gute, neue Endstelle für die Fellnase. Das geht manchmal schnell, manchmal dauert es länger.

Aus diesem Grund ist uns Zuverlässigkeit besonders wichtig.

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Tierschutz hautnah

   ´Wer ein hungriges Tier füttert,nährt seine eigene Seele´

   Charlie Chaplin

´eine Chance für junge (junggebliebene) Menschen´

Praktikum oder Urlaubsvertretung – vieles ist im Sicheren Hafen möglich!

Hier ist ein Film von 3 jungen Menschen die ein Praktikum im Sicheren Hafen absolviert haben:

Unsere Hunde im *sicheren Hafen* brauchen neben der Grundversorgung vor allem menschlichen Kontakt und Aufmerksamkeit um Vertrauen in die Menschen aufzubauen.

Urlaubsvertretung:

Wir suchen auch ständig Menschen die als Urlaubsvertretung im ´sicheren Hafen´ aushelfen möchten! Wichtig dabei ist, dass immer mindestens 2 Wochen am Stück der Aufenthalt geplant wird!

Kürzere Einsätze sind nur für erfahrene Hafenhelfer möglich.

Aktuell suchen wir für Herbst und Winter 2025! Sowie für 2026
Sende einfach eine E-Mail an die unten hinterlegte Adresse. Danke

Tierschutz hautnah – Was dich erwartet:

Zuerst einmal harte körperliche Arbeit ;). Gehege putzen, Hundedecken waschen, Hunde baden, Futter zubereiten und das bei jedem Wetter (auch in Rom wird es mitunter kalt und nass.).

Und…. Viele, viele tolle Hunde. Hunde die lernen wollen, die Liebe und Zuneigung brauchen, die erlebtes vergessen und Vertrauen in die Menschen zurückgewinnen wollen.

Was wir erwarten:
Du bist mindestens 18 Jahre alt. Hast die Regelschulzeit erfolgreich hinter dich gebracht. Du bist interessiert, engagiert und du liebst Hunde. Du bist teamfähig, bereit zu lernen und scheust dich nicht vor körperlicher Arbeit. Du verfügst über einen Führerschein. Du bist bereit mindestens drei Wochen oder über mehrere Monate in Italien zu leben.

Was wir bieten:
Logis in der Nähe von Rom in unserem Haus im Tierheim. Einen abwechslungsreichen Arbeitsplatz im „Sicheren Hafen“ mit allen Aufgaben rund um den Betrieb eines Tierheims. Und Du hast die Chance italienisch zu lernen und zu leben.

Schreib einfach eine Mail mit dem Betreff ´Tierschutz-Hautnah´ oder ´Urlaubsvertretung´ an:

Info@pro-canalba.eu oder füll das *Kontaktformular* aus

Viel Spaß beim lesen. Vielleicht inspiriert es auch aktiv zu werden? Das würde uns freuen.

Schreib einfach eine Mail mit dem Betreff ´Tierschutz-Hautnah´ oder ´Urlaubsvertretung´ an:

Info@pro-canalba.eu oder füll das *Kontaktformular* aus

Wie können diese Hunde nur so wundervoll sein?!

Zwei mal war ich in diesem Jahr im sicheren Hafen, um ehrenamtlich zu helfen. Neben der Möglichkeit dort in einem Haus für die Mitarbeitenden unterzukommen, ist auch die Arbeitsatmosphäre immer sehr angenehm gewesen.

Alle Menschen, die dort (für den Verein, aber auch vor Ort) arbeiten, erledigen ihre Arbeit mit Herz für die Hunde! Vor allem der Aufenthalt im Juli war durch die Welpen im Haus eine reine Freude. Solche liebenswerte Wesen habe ich generell selten von Hunden, die teilweise Straßenerfahrungen gemacht haben, miterlebt.

Jedes Mal, wenn ich dort bin, fliege ich mit Tränen nach Hause, weil mir die Hunde auch in kürzester Zeit ans Herz wachsen. Und dennoch weiß ich, ich werde auch weiterhin die Traurigkeit in Kauf nehmen. Ich freue mich nächstes Jahr wieder dort zu sein!!

Urlaubsvertretung im „Sicheren Hafen“: Eine Reise, die mehr zurückgibt, als sie kostet

Im April 2024 kam durch die Arbeit von pro-canalba ein ganz besonderer Hund zu uns: Konfuzius—ein Segugio Italiano mit sanften Augen und riesigen Schlappohren. Seitdem begleitet er uns und zeigt jeden Tag, wie viel Ruhe und Vertrauen ein Hund finden kann, wenn man ihm Aufmerksamkeit, Unterstützung und ein Zuhause schenkt. Genau deshalb wollten wir etwas zurückgeben und mithelfen, dass auch andere Hunde diesen Weg raus aus Not, Hunger und Einsamkeit finden—hinein in ein Leben voller Geborgenheit und Liebe.

Also haben wir unseren Urlaub im September und Oktober 2025 im „Sicheren Hafen“ verbracht. Nicht zum Abschalten, sondern um mit anzupacken. Zwei Wochen, die uns bewegt und den Blick auf vieles verändert haben. Klar, wir hatten Respekt—vielleicht sogar ein bisschen Angst. Wird es zu nah gehen? Wird es zu viel? Aber diese Gedanken waren sofort vergessen, als wir das Gelände betreten haben. Dort spürt man vor allem eins: Hoffnung, Stärke und eine riesige Portion Liebe für die Hunde. Sie sind sicher, bekommen Zuwendung, Pflege, Struktur—und eine echte Chance.

Als Helfer ist man mittendrin. Man ist Teil des Alltags und bringt den Hunden Abwechslung und Lichtblicke: Füttern, sauber machen, Hunde begleiten, spazieren gehen, helfen beim Baden, Beobachten, Geschirrtraining—eben alles, was ihnen hilft, sich auf ein neues Leben vorzubereiten. Viele dieser Hunde haben Schlimmes erlebt, und trotzdem schenken sie uns ihr Vertrauen—manchmal sofort, manchmal nach einer Weile. Oft sind wir auch über unsere „Schicht“ hinaus geblieben, einfach weil wir gespürt haben: Sie brauchen das. Diese Momente bleiben. Sie berühren, heilen, geben Kraft.

Sozial verträgliche Hunde dürfen übrigens auch ins Hafenhäuschen—das total liebevoll und gemütlich eingerichtet ist—und so war auch Konfuzius Teil unserer Urlaubsvertretung. Er hat mit uns im Haus gewohnt, den Garten mit anderen Hunden unsicher gemacht und morgens mit der Jagdhundgruppe im Auslauf getobt (ein echtes Highlight für unseren kleinen Jäger). Bei Spaziergängen und Spielen war er außerdem Teil der Sozialisierungsarbeit mit anderen Hunden.

Ja, Tierschutzarbeit ist anstrengend. Aber sie gibt so viel zurück. Keine Minute in diesem Urlaub war verschwendet. Im Gegenteil—selten haben wir uns so geerdet und ruhig gefühlt wie in dieser Zeit. Wer denkt, man kommt erschöpft zurück, weil es kein „richtiger Erholungsurlaub“ war, hat noch nie erlebt, wie viel Kraft in einem dankbaren Hundeblick steckt.

Als Urlaubsvertretung ist man nicht nur „Besucher“. Man übernimmt Verantwortung, wird Teil des Teams. Man arbeitet Seite an Seite mit Menschen, die Tag für Tag ihr Bestes geben, damit es den Hunden gut geht. Und abends, wenn man bei einem Teller Kürbispasta zusammensitzt, merkt man schnell: Das hier ist keine Arbeit—das ist gemeinsames Anpacken für etwas, das wirklich zählt. Genau das macht diese Zeit so besonders.

Wir sind unglaublich dankbar, dass wir im Sicheren Hafen helfen durften. Für die vielen Pfoten (und die tollen Menschen :-) ), die uns begegnet sind. Für all die Nähe, die Ruhe, das Vertrauen. Und für die Erkenntnis: Man kann nicht allen helfen, aber für manche bist du genau der Mensch, der den Unterschied macht.

„You can’t change a dog’s past, but you can rewrite the future.“ – Agnes Carass

Urlaub mal anders

Wanda, Sven & Nina blieben 2 Wochen im September 2021 um ehrenamtlich vor Ort in Italien zu helfen. Wir wurden in alles miteinbezogen und packten überall mit an. Noch voll frischer Eindrücke versuchen wir dieses festzuhalten um zu berichten.

Der normale Alltag:

Beim Betreten des Grundstücks werden wir schon freudig von den Hunden erwartet und begrüßt. Es ist ein schöner Moment, doch zuallererst schnappen wir uns jeder eine Leine, die ständig am Mann/Frau bleibt, gewappnet für alle Fälle.

Nun nehmen wir uns jeder eine Langlaufleine und 6-8 Hunde (einzeln) kommen so in den Genuss, raus aus dem Tierheim, zu einer „normalen“ Gassi Runde. Wir bleiben auch die 2 Wochen unseren Gassi-Hunden treu und freuen uns gegenseitig bei herrlich blauem Himmel spazieren zugehen.

Leider ist es nicht möglich allen Hunden einen Außen-Spaziergang zu ermöglichen. So werden Hunde (einzeln und auch in Gruppen) abwechselnd von ihrem Gehege in die Ausläufe gebracht, das Gehege kann dann gereinigt werden.  Die Hunde im Auslauf werden beobachtet/beschäftigt und auch die Hinterlassenschaften per Rechen/Schaufel aufgesammelt. So kommt schon eine gut gefüllte Schubkarre zusammen.

Gebürstet und gebadet werden die Hunde, Geschirre angepasst, Futternäpfe gereinigt. Steht ggf. eine notwendige OP an? Auch diese wird vorbereitet. Und immer wieder versuchen wir schöne Momente einzufangen um Fotos/Videos für (zukünftige) Adoptanten zu erhalten. Absolut vielfältig sind unsere Aufgaben. Lagerräume müssen zwischendurch gereinigt werden, Futter sortiert oder Laub zusammenrechen. Nebenbei lernen wir etwas über Hundeführung durch Beobachtung und auch durch das Arbeiten. Es gibt einige Trainer auf dem Gelände, die z. Bsp. mit den Angsthunden trainieren, auch wir werden mit integriert.

Selbstverständlich freuen sich die Hunde auf die Fütterung und wir werden mit einem großen Hallo erwartet. Damit auch jeder seinen Futter-Napf in seiner Geschwindigkeit auffressen kann, werden die Vierbeiner dabei teilweise beobachtet und auseinandergehalten.

Persönlich ist mir aufgefallen, dass die Hunde allgemein gesehen einen relaxten Eindruck machen. Wenn ich dies mit anderen Tierheimen vergleiche, wo ein ständiges Gebelle, Gekläffe und wildes Herumspringen herrscht ist es geradezu friedlich im ‚sicherem Hafen‘. Wenn wir z. Bsp. zwischen den Gehegen arbeiten werden wir zwar beobachtet, doch es herrscht Ruhe und die meisten Hunde halten lieber Siesta. Also fast wie bei mir zuhause, Hauptsache der Hund ist immer dabei und fühlt sich geborgen.

Am ersten Wochenende durften wir mit dabei sein, beim Start eines neuen Lebens für 120 Hunde, denn 4 Transporter mit 8 Fahrern nahmen diese in ihre Obhut und brachten sie in ihr neues Zuhause.

Interesse? Sinnvoll mitzunehmen:

  • Festes Schuhwerk, bequem und wasserfest
  • Kopfbedeckung
  • Kleidung, die schmutzig werden kann
  • Großes Datenvolumen, da kein WLAN vorhanden
  • Vorher auf der Web-Seite sich die Namen der Hunde einprägen

Jetzt wo wir abreisen, haben wir uns erst richtig eingelebt & eingearbeitet und so viele, viele liebenswerte Hunde kenngelernt.

Wir ziehen voller Hochachtung den Hut vor allen Mitarbeitern des sicheren Hafens, die TAGTÄGLICH das Allerbeste für die Hunde rausholen und sich so stark engagieren und hart arbeiten!!!


Unsere Arbeit in bewegten Bildern!

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Arbeiten im Sicheren Hafen – wollt ihr unseren Hunden helfen?

Möchtet ihr aktiv im Tierschutz arbeiten? Wir suchen Unterstützung in unserem Tierheim, dem Sicheren Hafen bei Rom im Juli und September.
Was ihr braucht. Ganz viel Tierliebe, einen Führerschein, Teamfähigkeit und die körperlichen Voraussetzungen aktiv mitarbeiten zu können.
Wie euer Arbeitstag im Sicheren Hafen aussieht, zeigen wir euch anhand der Bilder unserer Helferinnen die derzeit im Sicheren Hafen ehrenamtlich arbeiten.

Seid ihr interessiert?
Dann meldet euch bitte unter info@pro-canalba.eu oder ruft bei Sabine an. Tel: 017687462755

Wir freuen uns auf euch! 

Die besten Dinge im Leben passieren einfach, ohne das sie von langer Hand geplant werden und genauso begann mein Abenteuer im sicheren Hafen. Anfang 2020 hatte ich meine Wohnung und meinen Job aufgegeben, um mit einem umgebauten Sprinter auf Entdeckungstour durch die Welt zu ziehen. Die Reise führte mich kreuz und quer durch Europa bis in eine kleine Küstenstadt in der Nähe von Rom, wo mir ProCanalba mit ihrem italienischen Tierheim wieder in den Sinn kamen. Kurzerhand hatte ich die Telefonnummer rausgesucht und Sabine und Claudia angerufen. Eine Stunde später fand ich mich auf der Straße Richtung Rom wieder und zwei Stunden später in einem wunderschönen Landhaus auf dem Gipfel eines Berges im Sabinerinnengebirge, inmitten einer lauten, lustigen und vor allem herzlichen Gruppe von Tierschützern. Nach meiner Zeit des Alleinreisens war das wie der Sprung in ein buntes Bällebad. Ich hatte glücklicherweise genau am ersten Tag des Trapos angerufen und so die Möglichkeit gleich voll mit einzusteigen.

Die Trapowochenenden

Was bedeutet denn dieses Trapo? In meinen sechs Wochen im sicheren Hafen durfte ich zwei Trapos miterleben. Für insgesamt drei Tage fällt ein Dutzend Tierschützer aus Deutschland ins Tierheim und ins Häuschen in Monte ein und füllen alles mit Leben und Trubel. An den Wochenenden werden alle glücklichen Fellnasen, die adoptiert wurden für den großen Transport in ihr neues Zuhause vorbereitet. Das heißt es wird gebadet was das Zeug hält, Geschirre angepasst, Transportboxen vorbereitet, gekuschelt, die Spenden aus Deutschland in die Lager einsortiert, der wichtige Papierkram erledigt und am letzten Tag alle Glücksfelle in die Transporter verladen, bevor es für sie auf die große Fahrt in ein schöneres Leben geht. Es ist eine unfassbare Leistung, die alle Beteiligten an diesen Wochenenden erbringen.

Nach den ersten turbulenten Tagen hatte ich die Möglichkeit das Tierheimleben in aller Ruhe kennenzulernen. Doch wer denkt, das wir nach der Abfahrt der Transporter die Füße hochlegen, durchatmen und auf reihenweise leere Boxen schauen können liegt falsch. Es sind immer noch so viele Pfoten im Hafen, dass direkt der normale Tagesablauf ruft. Der Tierschutz in Italien ist ein Fass ohne Boden und es purzeln regelmäßig neue Hundeseelen durch das Eingangstor: ob von überforderten Privatpersonen, engagierten Tierschützern, die sie auf der Straße aufgesammelt haben oder aus anderen Tierheimen. Manche Hunde spazieren sogar ganz von allein durch unsere Einfahrt und nehmen ihr Glück selbst in die Pfote. So kam der goldigste Hund aller Zeiten – Einstein – zu uns. Er trottete einfach zu uns rüber, setzte sich mit erwartungsvollem Blick vor uns hin und beim ersten Hand-Nasen Kontakt rollte er sich auf den Rücken und ließ sich den Bauch kraulen. Dabei sah er ganz und gar nicht so aus, als hätte er bisher gute Erfahrungen mit uns Menschen gemacht. Sein Fell war nur noch eine verfilzte Matte, seine Ohren abgeschnitten, die Augen entzündet und er war bis auf die Knochen abgemagert. Das uns Tiere wie Einstein trotz dieser schlimmen Erfahrungen einen so großen Vertrauensvorschuss einräumen, berührt mich bei jedem einzelnen Fall wieder.

Das ist es auch, was mich jeden Tag wieder früh morgens aufstehen und bis in die Abendstunden durchhalten ließ. Den Tieren, die es in den sicheren Hafen geschafft haben, geht es um Welten besser als den meisten Tierschutzhunden im restlichen Italien und jeder der großartigen Menschen vor Ort gibt jeden Tag alles und noch ein bisschen mehr, um den Hunden das Leben im Tierheim so gut wie möglich zu gestalten. Zum einen ist das unsere liebe Drana und ihr Mann Paulino. Egal wie viel Stress gerade herrscht oder ob draußen die Welt untergeht: Drana hat immer ein herzliches Lächeln und ein „Bravo Amore“ auf den Lippen und einen Keks oder Kaffe, oder eben beides für einen in der Hand. Amore heißen bei ihr übrigens grundsätzlich alle Zwei- und Vierbeiner, die nicht gerade etwas ausgefressen haben. Da Drana und Paulino nur italienisch und albanisch sprechen, ich dagegen mit keiner der beiden Sprachen wirklich aufwarten kann, unterhalten wir uns meist in wild aneinandergereihten Wortfetzen, von denen ich hoffe, dass sie wenigstens ein bisschen Sinn ergeben. Am Rande sei erwähnt, dass sich meine Charade-Qualitäten nun auf Weltklasse-Niveau bewegen. Nachdem die beiden die gute Seele des Tierheims bilden ist Claudia definitiv das Herz und den Kopf der Einrichtung. Sie ist die sprachliche Brücke, gibt den (zugegeben sehr sportlichen) Takt vor Ort an, ist der Hundesachverstand in Person, ohne den hier gar nichts laufen würde, liebevolle Gastgeberin in ihrem Haus, Bürokraft, Hausmeisterin, Krankenpflegerin für Notfellchen, Ernährungsspezialistin und reißt einfach jeden mit, der gerade im Tierheim herumschwirrt. Und vor allem gibt sie niemanden auf. Auch der schwierigste Fall bekommt bei ihr eine Chance und trotzdem ihre Tage schätzungsweise um die 30 Stunden haben, versucht sie immer noch Zeit für Einzeltrainings mit den Hunden freizuschaufeln, die sonst zu Dauergästen im Tierheim werden würden. Ich bin sehr dankbar, das ich die sechs Wochen lang an ihrer Seite mitarbeiten und auch leben durfte. Sie hat mich so herzlich bei sich zu Hause aufgenommen und mir im Laufe der Wochen unglaublich viel beigebracht. Ebensoviel Dank verdienen Sabine und Lutz, die genauso Herz, gute Seelen, Motivationskünstler und Organisationsgenies auf der deutschen Seite des Vereins sind und die ich bei den Trapos kennenlernen durfte.

Solltest du also mit dem Gedanken spielen auch mal im sicheren Hafen mit Anzugpacken: Denk nicht lange drüber nach, ruf einfach an und stürze dich kopfüber ins Abenteuer. Ich bin so dankbar für jeden einzelnen Tag den ich hier verbringen durfte, trotz Muskelkater, Regentagen, an denen das Wasser oben aus den Gummistiefeln wieder rausgelaufen ist, Sommersprossen aus Matsch im Gesicht, weil Alaska mal wieder vor Freude mit allen vier Pfoten abgehoben ist, Hundesabber in den Haaren weil Beethoven der Bernhardiner seinem Namensvetter im Film um nichts nachsteht… oder vielleicht gerade deswegen. Die Zeit hier hat mir so viel gegeben das ganze Wissen und die Erfahrung mit den Hunden, die Menschen die ich kennenlernen durfte und vor allem auch meine kleine italienische Fellnase Scottie, die nach der Zeit im sicheren Hafen mit mir nach Hause reisen durfte und jetzt, während ich diese Zeilen tippe, an meine Seite gekuschelt schläft und dabei seelenruhig vor sich hinschnarcht.

Eure Romy

Lesen und schauen Sie selber – Wir und unsere Hunde im ´sicheren Hafen´ sagen Danke!

Hi,

ich bin Anna und ich habe ein unglaublich spannendes und ereignisreiches Praktikum im Canile erlebt. Müsste ich mich mit einem Gegenstand individualisieren, würde ich mich als Treibholz   beschreiben. Ich lasse mich vom Leben treiben, manchmal bleibe ich an Steinen und Wurzeln hängen, kämpfe mich frei und warte bis mich die nächste Welle wieder mit sich reißt. Die Zeiten und das Wetter formen mich, der Wind treibt mich voran. Die letzte Böe war besonders stark und hat mich bis nach Italien in den sicheren Hafen getragen. Dort bin ich für einen Monat angedockt und wurde genauso herzlich und liebevoll aufgenommen, wie all die armen Hundeseelen, die dort endlich sowas wie Zuhause – oder zumindest Sicherheit – erfahren dürfen.

Nach dieser Zeit weiß ich, dass jeder, der Hunde liebt und gerne in einem neuen Hafen anlegen möchte, im sicheren Hafen genau richtig. Lest selbst und findet heraus, ob dieses Abenteuer zu euch passt.

Gleich an meinem ersten Tag für Pro-Canalba, habe ich mit der italienischen Alltagsmentalität Bekanntschaft gemacht. Das für mich vorgesehene Auto war kaputt und sollte, eigentlich frisch repariert, am selben Tag aus der Werkstatt abgeholt werden. Fehlanzeige. Da ich nun nicht mobil war, konnte ich das Haus in ´Monte´ nicht beziehen.

Welch ein Glück, dass die Mitarbeiter Drana und ihr Mann Paulino, mich, ohne lange zu zögern, zu sich nach Hause in ihre kleine Wohnung einluden. So saß ich dann am Abend in einer lustigen Runde aus den beiden, ihrem Sohn Alfredo, Dranas lieben Mama, die ich nur als „Mia Madre“ kennengelernt habe und Katze Mia. Lustig deswegen, weil ich nur Deutsch und Englisch spreche, meine Gastgeber aber nur Italienisch und Albanisch. Folglich entwickelten wir unsere eigene Taubstummensprache. In weiser Vorahnung auf die nächsten Wochen, versuchte ich an diesem Abend noch ein paar Brocken Italienisch zu lernen. Interesse an einer Kostprobe? Si (Ja), No (Nein), Grazie (Danke), Mangare (Essen), Cane (Hund), Carne (Fleisch), Io prendo (ich nehme), tu prende (du nimmst), finito (fertig), ciao (tschüss). Mein Wortschatz ist beeindruckend, nicht? Ach, und noch ganz wichtig: „Stronzo“. Der Spitzname für all die Spitzbuben unter den Hunden und Menschen. Eine richtige Übersetzung habe ich bis heute nicht herausfinden können. Falls jemand genauso schlau ist wie ich, und nach Italien geht, kann er mir gerne seine Nachforschungen zu dem Wort zukommen lassen. Ich bin gespannt.

Viele „Stronzos“ konnte unter den Hunden im Canile aber nicht ausmachen. Viel mehr noch, war ich beeindruckt davon, wie unglaublich brav und folgsam die Fellnasen dort sind. Allgemein hat es mich begeistert, in welch vernünftigen Verhältnissen (im Maßstab eines Tierheimes), die Hunde dort untergebracht sind. Jeder Hund bekommt am Tag seine Stunde Auslauf, das Gehege wird jeden Tag gesäubert, beim Füttern wird auf Alter, Gesundheit und Größe Rücksicht genommen und wenn ein Hund Glück hat, kann er sich auch noch eine Streicheleinheit ergattern.

Umso öfter die Tiere Besuch aus Deutschland bekommen, umso mehr Streicheleinheiten sind für sie drinnen. Vielleicht bist du die nächste Liebe-spendende Hand für die Hunde? Ich kann versichern, jeder ist willkommen und wird herzlich von der Fellnasenfamilie aufgenommen.

Auch wenn es im Canile einen klaren Tagesablauf gibt, so hat doch keiner der 25 Tage, die ich da war, dem anderen geglichen. Ziemlich am Anfang meiner Zeit dort, fragte mich Claudia, die Tierheimleitung, ob ich Abenteuer mögen würde. Meine Erwiderung: „Ich liebe sie sogar“. „Na dann bist du hier genau richtig“, so die Antwort. Und so war es dann auch.

Die ersten Tage waren wir damit beschäftigt einen entlaufenen Hund einzufangen. An anderen Tagen nahmen wir verwahrloste, misshandelte und ausgesetzte Hunde auf, versorgten sie, machten uns ein Bild von ihnen. Nebenbei brachten wir Tiere zum Tierarzt und bereiteten die adoptierten Hunde auf die bevorstehende Abreise nach Deutschland vor. Jetzt hieß es impfen, chippen, bürsten und baden.

Faszinierend fand ich, wie eine so große Menge an Hunden, gut durchorganisiert in die Heimat gebracht werden konnte. Jeder Hund hatte ein Sicherheitsgeschirr an, war gebadet, gebürstet, vom Arzt untersucht, entwurmt und zudem waren die meisten auch noch voller Menschenvertrauen. Eine Eigenschaft, die ich in meinen Tagen dort voller Erstaunen beobachtet habe.

Selbst die Vierbeiner, denen Menschen abscheuliches angetan haben, haben immer noch die Nähe zu uns Zweibeinern gesucht und sich voller Vertrauen anfassen lassen. Eine Menge Vertrauen und Liebe habe ich zu all den Hunden im sicheren Hafen auch schnell aufgebaut.

Und als dann die Zeit des Transports gekommen war, da kannte ich sie alle. Alle Namen, alle Gesichter, alle Charaktereigenschaften. Ich habe mich gerade an die Gruppenaufteilung, an die Tablettenvergabe, an die Abläufe gewöhnt, da wurden meine frisch gewonnen Freunde schon in ihr neues Zuhause gebracht.

Es hat mich gefreut zu sehen, wie schnell manchmal doch ein neues Zuhause gefunden werden kann. Und jeder Hund, der nach Deutschland geht, macht Platz für eine neue arme Seele. Platz für ein leeres Herz, das es gilt mit Liebe zu füllen. Für ein Geschöpf, das unserer Hilfe und unseres Schutzes Bedarf. Zwei sehr starke Worte, die der sichere Hafen in die Tat umsetzt.

Ich bin stolz darauf, selbst eine Zeit daran mitgewirkt zu haben. Und ich bin mir sicher, jeder der es mir nachtut, wird es ebenfalls sein.

Was der Verein in Italien leistet, kann ich hier gar nicht in Worte fassen. Was ich gesehen habe und erleben durfte zeigt, zu welcher Schande wir Menschen in der Lage sind und erfüllt mich mit großer Scham. Auf der anderen Seite habe ich Menschen kennengelernt, die sich so selbstlos für Tiere einsetzten, dass sie darüber ihr eigenes Wohlbefinden vergessen. Menschen vor denen ich mich tief verneige.

Ich habe so viel gelernt und an Eindrücken mit nach Hause genommen, dass ich darüber zu schreiben nicht imstande bin.

Wer mehr über diese Eindrücke erfahren möchte, muss selbst dieses Abenteuer wagen. Denn diese Zeit, diese Erfahrungen, sind mehr wert, als ein einfacher Urlaub am Meer es sein könnte.

Jeder der ein Herz für Hunde hat, gehört genau da hin. Denn da wird die Liebe, die Kraft und die Helfende Hand dringend benötigt. Meine Zeit dort ist vorüber. Aber eine kleine, wild schlagendende Hunderute wird mich immer an die wundervolle Zeit in Capena erinnern. Denn während meiner Zeit in Italien bekam ich einen kleinen Gast mit ins Haus. Eine Yorkshire Terrier Hündin, für die im Canile nicht der passende Platz war. Nachdem sie sich direkt am ersten Tag in mein Bett geschlichen hatte, schaffte sie es auch noch, sich in mein Herz zu schleichen. Nun ist sie in Deutschland zu meinem Dauergast geworden, auch wenn sie den Platz in meinem Bett wieder an meinen Partner abtreten musste. Den Platz in meinem Herzen allerdings wird sie nie verlieren, so wie all die wundervollen Menschen und Hunde im Canile nicht. Sie alle werde ich schrecklich vermissen.

Doch die Hoffnung, einige der Vierbeiner beim nächsten Trappo wiederzusehen, stimmt mich glücklich. Eure Anna

Wir sagen vielen herzlichen Dank an Kim für fast 2 Monate hervorragende Unterstützung im ´sicheren Hafen´-

►Hier findet Ihr einen ausführlichen Bericht!◄

Kim im Einsatz mit Ela und Josef unseren ´Lumberjacks, sowie unserer lieben Drana. 

 

Arbeitseinsatz im ´sicheren Hafen´ vom 15.06. bis 29.06.2019

Wie auch in den vergangenen Jahren haben einige unserer Teammitglieder die Urlaubsvertretung für unsere Drana im ´sicheren Hafen“ übernommen. In diesem Jahr wurde unser Arbeitsteam durch vier junge hochmotivierte Nachwuchskräfte unterstützt. Darüber haben wir uns sehr gefreut.

Es waren anstrengende, emotionale und wunderschöne Wochen hier im ´sicheren Hafen´.

Unsere Hunde bedanken sich ganz herzlich bei Antje, Diana, Laura, Lea, Tina, Sabine, Margot, Uwe und Yoann. Danke, dass ihr eure Ferien / euren Urlaub gegen ein pro-canalba-Arbeits-Abenteuer eingetauscht habt  8-) 

An dieser Stelle auch noch einmal unser großer Dank an Claudia, die uns stets mit offenen Armen und großem Herzen in ihrem Heim aufnimmt und immer für uns da ist.

Und 4 unserer Mitstreiter sind mit der ´MissPiggy´ gefahren – Danke. Alle anderen sind geflogen, so dass auf dem Rückweg auch noch eine Hündin zu einer Pfegestelle mitgebracht werden konnte!

Und was man unterwegs in oder vom ´sicheren Hafen´ so alles sieht 

Die Unterkunft und der Blick von der Terrasse:

Die Hunde im Canile:

 

Arbeit im ´sicheren Hafen´

Der ´sichere Hafen´ allgemein:

Vielen Dank an ALLE!

 

Bea  – Praktikum vom 25.07.18 – 22.08.18

Schon kam unsere nächste Praktikantin im ´sicheren Hafen´ an. Bea hilft uns hier in unserem Tierheim im Rahmen eines Praktikums. Wir sind sehr dankbar für ihre großartige Hilfe.

Sandra  – Praktikum vom 26.07.2018 – 13.08.2018

Sandra kam noch sehr spontan zu uns um uns im Rahmen eines Praktikums zu unterstützen. Auf dem Weg in den Sicheren Hafen fand sie den kleinen verletzten Yuko. Auch Sandra sind wir sehr dankbar für ihre Hilfe im ´sicheren Hafen.

(Leider keine Bilder verfügbar)

Jessica  – Praktikum vom 14.03.2018 – 04.05.2018

Unsere zweite Praktikantin im ´sicheren Hafen´ ist Jessica. Auch sie kam über die  Hundepension Cat-u-Bello in Detmold zu uns. Sie hilft uns hier in unserem Tierheim im Rahmen eines Praktikums. Jessica ist mit Spaß und unermüdlichen Einsatz dabei, trotz des gruseligen Wetters. Vielen Dank.

Cynthia  – Praktikum vom 14.03.2018 – 24.04.2018

Unsere dritte Praktikantin / zeitgleich mit Jessica im ´sicheren Hafen´ ist Cynthia. Sie hilft uns hier in unserem Tierheim im Rahmen eines Praktikums. Auch Cynthia ist mit Spaß und unermüdlichen Einsatz dabei, trotz des gruseligen Wetters. Vielen Dank

Milena – Praktikum vom 01.02.2018 – 17.03.2018

Unsere erste Praktikantin im ´sicheren Hafen´ ist Milena. Milena absolviert derzeit eine Ausbildung zur Tierpflegerin in der Hundepension Cat-u-Bello in Detmold. Sie hilft uns hier in unserem Tierheim im Rahmen eines Praktikums. Milena ist mit Spaß und unermüdlichen Einsatz dabei. Vielen Dank

Und im Februar hat sie ganze Arbeit geleistet – vielen Dank

Kaum angekommen, die erste Reparatur – Menno! Nach 10 Tagen im Canile passiert es: Irgendwas mit der Verteilerkappe. Aber selbst ist die Frau 8-) Fehler gesucht – Fehler gefunden – Mechaniker und Ersatzteil wird organisiert und dann läuft er wieder! Kumpel mach uns keinen weiteren Ärger.

 

´HappyEnd´

„Hunde sind nicht unser ganzes Leben, aber sie machen unser Leben ganz.“

Roger Caras 
(ein US Amerikanischer, sehr bekannter Tierschützer)

Liebe Adoptanten, Interessenten, Unterstützer, Förderer, Spender, Paten, Helfer, Mitglieder, hier auf dieser Seite finden Sie alle unsere Hunde, für die wir ein Zuhause gefunden haben.

Die Geschichten werden von den lieben Familien unserer ´Fellnasen´ verfasst und sind so unterschiedlich und bunt, wie das Leben selbst.

Sie werden sehen: Ob Angsthund, quirliger ´Wonneproppen´ oder betagtes ´Hundeherz´ – jeder Hund macht seinen Weg, der eine schneller, der andere langsamer.

Doch eins haben alle gemeinsam: Eine liebevolle Familie, die bereit ist, mit ihrem Hund jeden Weg zu gehen!

Klicken Sie einfach auf das jeweilige Foto des Hundes und Sie werden die Geschichte des Hundes seit Ankunft verfolgen können.

heartSind Sie auch ein glücklicher Adoptant?heart

Dann haben Sie hier die Möglichkeit Texte und Bilder zu IHREM Liebling hinzuzufügen.

Und jetzt viel Spaß mit unserem und IHREM Happy End.

Ihr pro-canalba Team

Möchten Sie das erste Mal einen HappyEnd Beitrag schreiben und kommen mit dem einfachen Handling nicht weiter?

Dann lesen Sie bitte zuerst dieseEingabeerklärungdurch – Danke 

Falls Sie technisch nicht weiterkommen, mailen Sie bitte an:

mail  HappyEnd@pro-canalba.eu

(bitte keine Happy Ends an diese Mail senden – sondern immer zuerst eigenständig ein HappyEnd eingeben – siehe Eingabeerklärung – Danke) yes

 

▼ ▼ ▼

zur Eingabeerklärung

´Regenbogenbrücke´

Ruhet in Frieden.

´Wenn sich im Paradies eine Menschenseele und eine Hundeseele begegnen, muss sich die Menschenseele vor der Hundeseele verneigen.´

aus dem hohen Norden

Diese Seite widmen wir all unseren Hunden, die verstorben sind, bevor sie von einer eigenen Familie adoptiert werden konnten.

Manche von ihnen waren zumindest auf Pflegestelle, doch die meisten von ihnen konnten nie etwas Schönes kennenlernen. Wir denken oft an die armen Seelchen.

Das Wort ´Versprochen´ bei einigen Hunden bedeutet, dass sie eine feste Adoptionsanfrage hatten und mit dem nächsten Trapo ausreisen sollten, es dann leider doch nicht geschafft hatten!

Der Hund, der beste Freund des Menschen.

Bitte schaut was er sich wünscht und gebt einer armen Seele ein Zuhause.

Vielen Dank.


„Meine Tage sind gezählt, ich bin am Ende meines Lebens angelangt. Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament, um ihr Heim und alles, was sie haben, denen zu hinterlassen, die sie lieben.

Ich würde auch solch ein Testament machen, wenn ich schreiben könnte. Herrchen oder Frauchen, bitte seit so lieb und schreibt es für mich auf.

Mein letzter Wille, niedergeschrieben von Herrchen und Frauchen im Bewusstsein, dass es mir ernst ist!

Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen ´Streuner´ möchte ich mein glückliches Zuhause hinterlassen, meinen Napf, mein kuscheliges Bett, mein weiches Kissen, mein Spielzeug, eure sanft streichelnden Hände, eure liebevolle Stimme, den Platz, den ich in eurem Herzen hatte. Eure Liebe, die mir zu guter Letzt zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird, gehalten in Euren Arm.

Wenn ich sterbe, dann, meine lieben Menschen, sagt bitte nicht: ,Nie wieder werden wir einen Hund haben, der Verlust tut viel zu weh!‘ Ich bitte euch viel mehr um meinetwillen, wieder einen Hund an eure Seite zu holen.

Es wäre eine Ehre für mich, wenn ihr sagen könntet, dass ihr nach dem Leben mit mir euch nicht vorstellen könntet, jemals ohne Hund zu sein.

Sucht euch bitte einen einsamen, ungeliebten *Hund* aus und gebt ihm dann meinen Platz!“

Euer treu ergebener Hund

mit Pfötchen besiegelt
Anno Domini

Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament, um ihr Heim und alles, was sie haben, denen zu hinterlassen, die sie lieben.

Über den Link kommen Sie zu weiteren Informationen.

01.06.2026: Unsere Seite baut sich aktuell sehr langsam auf. Wir haben den Fehler leider noch nicht lokalisieren können. Danke.    ►    April 2026 bis?: Wir bauen jetzt ´step by step´ unsere gesamte Webseite auf das neue Erscheinungsbild um. Da wir nicht alles auf einmal ´launchen´ können, sehen Sie manchmal den neuen und manchmal den alten Auftritt. Falls Sie Fehler entdecken, teilen Sie diese uns doch bitte mit. Danke – per Mail an: Webmaster@pro-canalba.eu